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5 Monate altes Baby hat plötzlich Schreiattacken
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Mein Sohn wurde am 18.7. diesen Jahres geboren.
Er wurde 6 Wochen vor ET wegen Platzentainsuffienz und Schwangerschaftsvergiftung geholt. Er hat aber alles gut überstanden und war sehr schnell "fit", sodass wir schon nach 4 Wochen Klinik nach Hause durften.
Er ist ein sehr friedliches und entspanntes Baby. Er hatte die letzten Wochen tagsüber immer schon etwas Einschlafprobleme, hat dann geweint und ist dann aber durch Tragen, Schunkeln und Summen immer für 30 Minuten eingeschlafen. Beim Aufwachen hat er auch geweint, sich aber schnell wieder beruhigt.
Gestern Nachmittag fing er gegen 14 Uhr an quengelig zu werden. Ich habe ihn die ganze Zeit getragen, denn beim Ablegen hat er sofort geweint. Die Babytrage und das Tragetuch wollte er nicht. Ich habe ihm die Flasche angeboten, Windeln gewechselt etc.
Es wurde immer schlimmer. Er hat irgendwann nur noch geschrien und ließ sich nicht beruhigen. Gegen 18 Uhr hat er erschöpft in meinem Arm die Flasche ausgetrunken und ist eingeschlafen. Nachts wurde er wach und ich bin wie immer mit ihm in die Küche und habe ihm eine Flasche gemacht. Als ich sie ihm geben wollte, fing er wieder an so heftig zu schreien. Ich habe seinen Magen knurren gehört, er wollte aber nicht trinken. Das ging 2 Mal so. Irgendwann schlief er ohne zu Trinken ein. Zwei weitere Male war er wach und hat normal ohne Schreien getrunken.
Heute war er Vormittags wieder wie immer, hat aber mehr getrunken als sonst. Seit 13 Uhr schläft er (mit Trinkunterbrechung) und hat 2 Mal kurze schrille Schreiattacken gehabt.
Er trinkt, hat kein Fieber, keine Verstopfung und das Zahnfleisch ist auch nicht rot oder dick. Die Nahrung haben wir auch nicht umgestellt.
Ich bin etwas ratlos, was ihm fehlt. Habt ihr eine Idee?
mein Kleiner hat/hatte das auch. Er ist am 6.6. dieses Jahr geboren. Auch er wurde wegen Schwangerschaftsvergiftung früher geholt. Ich war zuerst auch ratlos, das ganze ist auch die Wochen über immer schlimmer geworden. Bis letztens Wochenende, da war quasi der Höhepunkt erreicht. Bei meinem kamen mehrere Sachen zusammen, eine leichte Erkältung und dann eine Magenverstimmung. Aber ich glaube großteils war bzw ist noch ein Entwicklungsschub schuld. Der ist etwa von Woche 22-26. Seit Montag wird es langsam wieder besser.
Mein Rat. Wenn du dir unsicher bist, geh lieber einmal öfter zum Kinderarzt. Nur zur Sicherheit. Ansonsten schau, dass du die festen Tagesabläufe so gut wie möglich einhälst. Mach möglichst wenig Termine. Nimm dir Zeit für dein Kind und gib ihm so viel Nähe wie es braucht. Wenn hinlegen nicht geht dann eben tragen. Versuche es aber immer wieder mit hinlegen, damit du dein Baby nicht verwöhnst....
Hoffe ich konnte helfen
danke für die Tipps.
Er ist jetzt eigentlich auch recht entspannt (nach 4 Stunden Schlaf
Von daher kann es wirklich gut ein Schub sein.
Aufmerksamkeit und Nähe bekommt er schon immer so viel er will und braucht. Daran wird es nicht gelegen haben denke ich.
Ich persönlich glaube nicht, dass Babys verwöhnt werden können. Aber da hat eben jeder seine eigene Ansicht und das ist auch ok so.
Mit der Beikost (Mittagsbrei) haben wir schon begonnen. Das klappt bedingt (tagesformabängig) und da möchte er aber noch die Flasche dazu. Wenn er richtig Hunger hat, nimmt er auch lieber die Flasche als den Brei, weil er das kann und somit seinen Hunger entsprechend schneller stillen kann.
Gerade haben wir auch gemerkt, dass er es scheinbar nicht mehr mag, beim Trinken zu flach zu liegen, sondern eher etwas aufrecht gesetzt werden möchte.
Vielleicht war das gestern das Dilemma: Er hatte Hunger, wollte aber in liegender Position nicht trinken. Wir haben das Signal nicht verstanden und sein Hunger wurde nicht gestillt. Das wurde dann natürlich immer schlimmer und hat sich so hochgeschaukelt... Wäre eine Möglichkeit.
Mal sehen, wie es weitergeht
Ich danke dir nochmal für deine Tipps! Alles Gute für dich und deinen Kleinen!
Auch beim trinken hat er es gehasst zu liegen.
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