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Ich weiss nicht mehr was ich machen soll...beim Jugendamt will ich mir eigentlich auch keine hilfe holen, weil ich angst habe das die mir den kleinen weg nehmen. Oder gibt es hier mütter, denen das jugendamt hilft? Ich trau mich auch garnicht irgendwelche kurse mit meinem baby zu besuchen, weil er so anstrengend ist. Hat jemand einen Tipp oder vielleicht auch einen kleinen unterfordertes kleines quengeliges baby zu hause?
Liebe Grüße
ich habe zwar glück gehabt und kein Schrei Baby aber vll versuchst du es wirklich mal mit einem Osteopahten oder der Schrei Ambulanz. Schlimmer kann es dadurch nicht werden. Mein kleiner hatte auch einen Wirbel eingeklemmt, schien ihn aber nicht groß zu stören. osteopath hat wirklich geholfen. Ich war selbst auch mal da, es wirkt wahre Wunder.
Ansonsten suche wirklich Anschluss in einer Krabbelgruppe oder ähnlichem. Bei uns gibt es auch einen Elterntreff der kostenlos ist oder einen Stilltreff. Ich hatte auch eine Heul-Phase über Wochen weil nichts klappte und wenn ich den kleinen raus unter andere Kinder gebracht habe und ich selbst auch abgelenkt war ging es uns allen besser. ich habe auch einfach zu viel von mir selbst verlangt. Mittlerweile suche ich mir auch Freiräume wie Sport, das hift auch. Lass dein Baby wenn es geht ein mal mehr bei Oma und trink in Ruhe was mit einer Freundin. Man ist auch noch Frau und nicht nur Mutter, das lerne ich auch noch.
Ich wünsche dir viel Kraft,denn eine schlechte Mutter bist du bestimmt nicht.
Genau das gleiche wollte ich auch gerade schreiben! Versuch das mit dem Osteopathen und der Schreiambulanz auf jeden Fall! Wir haben zum Glück auch kein Schreibaby, aber unsere Kleine hatte auch mal ganz quengelig, anstrengende und nervige Phasen. Waren beim Osteopathen, hat jetzt nicht soo viel gebracht, aber einen Versuch wars wert. Und bei der Schreiambulanz waren wir auch, einfach um noch ein paar Tipps zu bekommen. Schaden kann es auf keinen Fall. Und glaub mal, auch obwohl es bei uns lang nicht so schlimm ist, wie es sich bei dir anhört, hab ich auch schon oft geweint und mir einfach nur mein "altes Leben" zurück gewünscht. Das ist nur menschlich und du bist auf keinen Fall eine schlechte Mutter!!
Und zu Krabbelgruppen etc würde ich auf jeden Fall auch gehen. Die Ablenkung wird euch beiden gut tun und du kannst dich mit anderen Müttern austauschen.
Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft!
Zum Osteopathen musste wir auch 3x gehen, da einige Wirbel nicht richtig saßen...hat auch sehr viel gebracht! Ich glaube es ist wirklich die Abwechslung bzw. der Austausch mit anderen Müttern der mit fehlt. Einfach mal raus gehen. Da ich in meinem Freundeskreis die erste bin mit Baby , können mich meine Freundinen nicht verstehen. Ich schau mal nach einer Gruppe und versuchs wenigstens, vielleicht tut es auch meinem baby gut.
Lass sich bei solchen Gruppen dann nur nicht von Muttis verunsichern, bei denen "alles super" läuft. Mich frustriert es auch immer ein bisschen, wenn andere erzählen, dass ihr Baby schon seit Wochen durchschläft und ich muss nach wie vor alle drei Stunden (oder öfter) raus. Aber da muss man dann drüber weghören.
Du hast geschrieben, dass Deine Mama den Kleinen mal für einen halben Tag nimmt. Meinst Du, dass sie ihn noch einen weiteren halben Tag nehmen kann?
Da machst Du dann keinen Haushalt, keinen Einkauf etc.. Leg dich in die Badewanne, lies ein Buch, geh spazieren, lass dich massieren, mach irgendwas, was DIR Spaß macht und Du Dich entspannen kannst. Wenn Du gerne Sport machst, irgendwas wo Du dich wirklich auspowern kannst.
Wenn es mit Deiner Mutter nicht funktioniert, vielleicht gibt es ein Freundin oder ein Haus der Begegnung. So heißt es bei uns. Hier gibt es Kurse mit Babymassage etc. und unter anderem Kinderbetreuung. Hier kann man die Kinder stundenweise abgeben. Ich selbst hab das noch nicht versucht, da meine Kleine momentan etwas fremdelt.
Wenn Du vorerst keine Hilfe vom Jugendamt in Anspruch nehmen willst, es gibt auch andere Beratungsstellen. z. Bsp. Caritas, Johanniter etc.
Ich wünsch dir ganz viel Kraft und drück Dir beide Daumen. Kopf hoch.
ich will dir nicht zu nahe treten. Auf mich wirkt deine Argumentation "was soll das bringen" depressiv. Die Argumentation könnte von mir kommen, wenn ich eins meiner Tiefs habe.
Sprich vielleicht mal deinen Hausarzt oder Gyn drauf an.
Ansonsten kann ich dir Gruppen wie Krabbelgruppe, Babymassage oder PEKiP nur empfehlen. Fürs Schwimmen haben wir erst ab August einen Platz bekommen.
LG
Mit der Zeit habe ich einfach gemerkt, unsere Tochter hat einen extremen Willen und langweilt sich schnell. Klappt etwas nicht, schreit oder quengelt sie. Sie wollte immer einen Schritt mehr, als sie konnte und war ständig unzufrieden. Krabbelgruppe, Babyschwimmen und sonstige Angebote waren super. Sie war immer entspannt, wenn andere Kinder um sie herum waren. Und mir hat es auch viel gebracht. Hab mich anfangs gar nicht in die Kurse getraut, weil ich dachte, mein Kind schreit da alles zusammen. Aber mit anderen Müttern in Kontakt zu kommen war einfach gut. Und ganz schnell hab ich gemerkt, viele haben etwas anstrengendere Kinder.
Ich schaffe auch vieles nicht so, wie ich es gerne hätte. Im Haushalt bleibt viel liegen. Ist eben so. Stress dich wegen sowas nicht.
Du machst das schon alles richtig. Holst dir Tipps und Hilfe und du wirst sehen, es wird besser.
Und ich bin mir sicher, fast jede Mutter kennt solche Phasen.
zunächst einmal: Sei nicht so streng mit dir selbst. Du bist eine prima Mutti so wie du bist! Du bist für dein Kind da, begleitest es beim Weinen - stehst ihm zur Seite.
Ich weiß nur zu gut wovon du redest. Ich hatte mit meinem kleinen Zwerg (13 Wochen) auch harte Zeiten. Da hatte ich auch mit Agressionen etc zu kämpfen. Er findet seit Woche 5 tags nicht mehr alleine in den Schlaf (hat nur noch in meinem Arm geschlafen, Toilette gehen etc pp waren dann teilweise für Stunden nicht möglich) Er war von Beginn an ein kleiner wacher Glotzer, dadurch ständig reizüberflutet Und am Schreien.
Seit Woche 7 packe ich ihn für die Tagesschläfchen (anfangs immer 1,5 Std fit dann zw 1 und 2,5 Std schlafen, Jetzt 2 Std wach und 0,5 bis 1,5 Std schlafen) in die Manduca und drehe bei Wind u Wetter meine Runden, bei extremer Hitze bin ich auch schon ne Stunde durch den kühlen Keller gelaufen...
Bei der Schreiambulanz war ich in Woche 8. Das Gespräch dort hat mir insofern gut getan, da mir gesagt würde, dass ich alles richtig mache und eine tolle Mama bin. Jede Mutter weiß intuitiv was ihr Kind braucht, Weil wir 24 Stunden mit unserem Kind zusmen Sind. Man he haben das "Glück" ein "pflegeleichteren" Baby zu haben uns Andere haben sehr liebesbedürftige, nähesuchende, temperamentvolle oder sensible Babys. Ich gehöre definitiv zu der letzteren Karegorie! Aber ich sage mir, dass es einen Grund geben muss, weshalb sich der Wurm mich als Mutti ausgesucht hat - dieser Gedanke hat mich gelassener werden lassen und ich sehe ihn trotz nächtlichem 2Std Schlaf, unaufgeräumter Wohnung, herauswachsendem Haaransatz etc pp als wahres Geschenk an. Und glaub Mir, Ich saß da damals wirklich Tränen überströmt und mit den Nerven am Ende bei der Schreiambulanz.
Was mir auch geholfen hat: um Hilfe bitten und Hilfe annehmen. Hast du Mutti oder Schwiegermutter in der Nähe, eine liebe Freundin? Meine Schwiegermutter kam ein paar Wochen je einmal vorbei und hat mir was zum Essen mitgebracht (ich Stille voll, Wurm findet Fertignahrung irgendwie gar nicht toll), mal die Küche geputzt oder die Waschmaschine befüllt.
So, Ich weiß grad gar nicht mehr was ich geschrieben habe. Das Hamdydisplay ist so klein, an meinem Bauch hängt der Wurm, in der linken Hand hab ich den Regenschirm, rechts baumelt die Tasche mit Proviant
Verzweifel nicht!!! Bitte um Hilfe und sei dir gewiss, dass du eine tolle Mama bist. Achte weniger auf deinen Haushalt, geb deinem Baby Geborgenheit. Alle ähnlichenBabys in meinem Bekanntenkreis haben sich zu sehr aufmerksamen, empathischen Kleinkindern entwickelt - ganz bezaubernd!!!
Alles Liebe
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