Beikost nach 4 Monaten katastrophal

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Deine HiPP Expertinnen
Eva, Sophia, Sigrid, Anke, Luise, Annelie und Evi
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seit circa einer Woche haben wir mit unser Tochter (8 Monate bzw. 34 Wochen) ein kleines Beikostproblem.
Anfangs hat alles super geklappt und so sah es fast drei Monate aus:
07:00 Uhr - 240ml 1er Anfangsmilch
10:00 Uhr - 240ml 1er Anfangsmilch
12:30 Uhr - Mittagsbrei 190g (Menü) + ein wenig Obst
15:30 Uhr - Obst-Getreide (mal halbes Glas, mal war es auch mehr)
17:00 Uhr - Abendbrei (mal pur oder mit Obst)
So sieht es jetzt aus:
07:00 Uhr - 240ml 1er Anfangsmilch
10:00 Uhr - 240ml 1er Anfangsmilch
12:30 Uhr - Mittagsbrei 190g (Menü) + ein wenig Obst
15:30 Uhr - wird verweigert
17:00 Uhr - wird verweigert
Sie verweigert es absolut zu Essen. Wir probieren es immer, allerdings ist es Glück, wenn sie davon 2-3 Löffel ist. Sie möchte dann einfach zu diesen Zeiten nur lauwarmes Wasser trinken circa 150ml-250ml auf die Zeit von 15 Uhr bis 18 Uhr Bett-Geh-Zeit verteilt.
Sie schläft auch bis den nächsten Tag 6/7 Uhr durch, somit scheint ihr das wirklich auszureichen, was sie tagsüber isst. Mache mir nur Sorgen/Gedanken, dass ihr etwas an Nährstoffen fehlt?? Zu wenig Vitamine oder Calcium?
Habe ihr jetzt nachmittags Banane in kleinen Stückchen gegeben, dass hat sie angenommen. Kauen möchte sie auch, aber bekommt es nocht so hin, daher habe ich mit Brot noch ein wenig bedenken. Hatte es auch mit Abend-Fläschchen probiert, aber sie will einfach nur lauwarmes Wasser.
Könnt ihr mir Tipps geben, was ich ändern kann bzw. probieren? Bin langsam etwas ratlos.
Vielen Lieben Dank im Voraus.
Sie brauchen sich keine Gedanken über die Nährstoffversorgung Ihrer Kleinen machen, solche Phasen hat die Natur schon miteingerechnet.
Ist vielleicht irgendetwas beim Essen vorgefallen: war das Essen zu warm oder zu kalt, hat Ihr Mädchen sich verschluckt, neuer Geschmack, Lärm, Druck…?. Gibt es da was, das sie negativ mit dem Löffel verbindet, dann braucht es etwas Zeit bis Ihre Kleine diese Erfahrung vergessen hat.
Oft liegt es an kommenden Zähnen.
Besonders wenn Zähne durchbrechen haben Kinder Ihre Befindlichkeiten. Die einen leiden, die anderen spüren gar nichts. Viele Kinder mögen während des Zahnens nicht mehr so gerne essen wie gewohnt oder bevorzugen plötzlich ganz bestimmte Speisen wie z.B. das lauwarme Wasser. Der Mundraum ist beim Zahnen sehr empfindlich. Es ist schmerzhaft, wenn der Löffel an die gerötete Zahnleiste stößt. Oft wird nur das Nötigste und Beliebteste gegessen. Es kann also sehr gut daran liegen, wie Sie es beschreiben.
Gehen Sie in jedem Fall auf Ihre Kleinen ein. Bieten Sie ihr ohne Zwang an, was sie mag und braucht. Sie weiß selbst am besten was ihm gut tut.
Begegnen Sie dem Verhalten mit viel Geduld und ganz ohne Zwang. Nach dem Zahnen geht es wieder voran.
Auch ein gekühlter Beißring vor dem Löffeln kann Linderung verschaffen.
Probieren Sie es auch mal mit einem Gläschen mit Banane, die schmeckt recht süßlich und wird von vielen Kindern gerne genommen.
Sehen Sie die Situation ganz gelassen (auch wenn das leichter gesagt ist als getan

Alles Liebe wünscht
Ihr HiPP Expertenteam
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