Umstellung auf Familienkost

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gast.2024932
20. Jan 2016 09:38
Umstellung auf Familienkost
Hallo liebes Hipp-Team,

da unsere Tochter (10 1/2 Monate) bereits ein reges Interesse an dem hat was wir so auf dem Teller liegen haben, hätte ich ein paar Fragen zur Umstellung von der Beikost auf Familienkost.
Ein typischer Tagesablauf sieht momentan so aus:

- circa 7 Uhr aufstehen
- 7.15 Uhr 260 ml 1er-Milch
- 9 - 10 oder 10.30 Uhr schlafen
- danach bekommt sie momentan eine Scheibe Brot dünn mit Margarine bestrichen und vorzugsweise einer Scheibe hauchdünnen Leerdamer, ansonsten Geflügelaufschnitt oder Frischkäse sowie ein wenig Obst
- 13 - 14 oder 14.30 Uhr schlafen
- 14.30 Uhr Mittagsgläschen (meist 220g) und als Nachtisch einen Fruchtfreund
- 18 Uhr Milchbrei mit ein wenig Obst
- 19 Uhr schlafen bis morgens um 7 Uhr
Über den Tag verteilt trinkt sie circa 200 ml Wasser und knabbert mal eine Reiswaffel, einen Hirsekringel oder trockenes Brötchen.

Ich würde sie gerne noch weiter an die Familienkost heran führen, aber sie ist auch ganz schön kaufaul.
Bei Obst isst sie im Moment nur Banane oder Gläser, habe es auch mit Apfel oder Birne probiert (was sie als Brei gut isst), aber die spuckt sie wieder aus. Auch das Brot ist sie nur schlecht, meist pickt sie den Belag runter und wenn ich ihr das Brot nicht in den Mund schiebe, landet es auf dem Boden.
Kartoffeln isst sie ein wenig, Nudeln kaum, bockwurst mag sie, aber ist ja auch nur was für ganz selten.
Habe nun einmal dieses Leicht & Cross Knäckebrot gekauft, da ich dachte sie isst das eher, aber nun habe ich etwas bedenken wegen des Salzes. Kann ich ihr das geben?
Außerdem meinte eine Bekannte wir sollten unsere Tochter doch direkt vor dem hinlegen füttern, da sie dann länger schlafen würde. Meiner Meinung nach wären dann aber die Abstände zu kurz zwischen den ersten Mahlzeiten. Ich finde aber auch das sie insgesamt ausreichend schläft, oder? Sie hat sich vor zwei Wochen den Nachmittagsschlaf selbst abgewöhnt.
Ansonsten würde ich schon gerne etwas umstellen, damit sie mit dem Gläschen mehr in die Mittagszeit kommt, weiß aber nicht wie.
Ich weiß, dass war alles ein wenig chaotisch, aber es wäre toll wenn ihr mir zu dem ein oder anderen einen Rat geben könntet.

LG Carolin
HiPP-Elternservice
21. Jan 2016 16:42
Re: Umstellung auf Familienkost
Liebe Carolin,

gerne stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Der Speiseplan Ihrer Kleinen gefällt mir schon sehr gut. Gerade im ersten Jahr ist die Milch ein ideales Frühstück. Bleiben Sie ruhig dabei.

Schön, dass Sie Ihre Tochter so tatkräftig an die Familienkost ranführen wollen. Geben Sie ihr und sich genügend Zeit dabei. Wann auf Familienessen umgestellt wird, hängt ganz von der jeweiligen Reife des Kindes ab. Manche Kinder zeigen früh Interesse an der Familienkost, andere akzeptieren nur fertige Babynahrung. Die meisten sind gegen Ende des ersten Jahres soweit.

Bieten Sie ihr weiterhin das Brot an. Es spricht auch nichts dagegen bereits etwas Knäckebrot zu geben. Reichen Sie ihr es kleinen Stückchen und bleiben Sie währenddessen in Ihrer Nähe. Klappt es mit dem Brot nicht recht, kann auch ein „Brei“ aus Brotstückchen mit Milch zubereitet werden, da er schön griffig ist. Schaffen Sie bei den Stückchen sanfte Übergänge, die Ihre Tochter gut verträgt, ganz nach der Kaureife Ihrer Tochter.

Vormittags wie Nachmittags kann es auch Obst oder einen Obst-Getreide-Brei geben. Ganz nach Vorlieben und Appetit Ihrer Tochter. Als Knabberei kann es etwas Fingerfood, wie zum Beispiel gedämpfte Karottensticks geben. Dünsten Sie auch den Apfel und die Birne etwas, so sind sie weicher und Ihre Kleiner kommt damit besser zurecht. Lassen Sie Ihre Kleine das Essen erforschen und wortwörtlich „begreifen“, Sie erkennen bestimmt, wenn Ihr Mädchen für die Familienkost reif ist.

Genau wie in allen Bereichen gilt auch für den Schlaf: Jedes Kind ist anders und so ist auch das Schlafbedürfnis individuell verschieden. Wirkt Ihre Tochter munter und aufgeweckt, benötigt Sie den Nachmittagsschlaf nicht mehr. Vertrauen Sie da ganz auf Ihr Gefühl!
Spielen Sie ruhig etwas mit den Zeiten, die sind nicht in Stein gemeißelt und es kann sich noch viel ändern. So kann auch das Mittagessen zeitlich nach vorne rutschen.

Ich bin mir sicher, mit etwas Zeit klappt es auch mit den etwas stückigeren Breien.

Herzliche Grüße
Ihr HiPP Expertenteam
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