Beikost / Abendbrei / Tee oder Wasser geben

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ich habe ganz viele Fragen und hoffe ihr könnt mir helfen. Mein kleiner ißt (seit er 4 1/2 Monate ist) seinen Mittagsbrei und das auch sehr gut. Ich koche selbst und er hat von vornherin 180 g gefuttert. Ich habe erste reine Pastinake gegeben, dann Möhre und dann Möhre - Kartoffel, da er mit reiner Möhre Verstopfung bekommen hat. Der Zweierleibrei hat allerdings auch keine abhilfe geschaffen. Nachdem wir die Verstopfung los waren habe ich weniger gegeben und etwas Apfelmus untergemischt, trotzdem, wieder verstopft. Jetzt bekommt er erstmal keine Möhre mehr. Kartoffel-Apfelbrei ißt er z.b. gut und auch mit Rindfleisch von Hipp. Ich werde es jetzt auch mal mit Pastinake-Kartoffel und Fleisch probieren. Meine erste Frage, was mache ich mit dem Möhrenmus falsch? Öl ist immer mit drin und anfangs habe ich Tee mit ganz wenig Babysaft gemischt, da er mir puren Tee oder Wasser nicht abnimmt. Er hat auch gut und viel gtrunken. Danach hat er gepischert wie verrückt, verstopft war er trotzdem. Jetzt gebe ich ihm Mittags zwischen 125 und 150 g Brei und den Rest Milch. Ich versuche jetzt die Breimenge hochzuschrauben. Zweite Frage, wann gebe ich dann Tee? Und wieviel? Ist der pur trinkt er gar nichts, ist er ganz bißchen mit Saft gemischt da trinkt er ohne Halt zu machen. Dritte frage, wann haben Babys denn ein Sättigungsgefühl?
Jetzt wollte ich Abendbrei einführen, da er einen guten Eßrhythmus hat und er den Brei von Anfang sehr gut und mit viel Begeisterung gegessen hat. Dadurch das er keine Kuhmilch verträgt und nur zwei Breie als HA geeignet gekennzeichnet sind, haben wir also gestern den "feine Hirse Brei" von Hipp gekauft. Ich möchte ihn allerdings nicht mit Milch und auch nicht mit Obst anrühren, also bleibt ja nur die Zubereitung mit Pre Nahrung. Gestern Abend gab es dann großes Theater, er hat den Brei total verweigert und bekam dann Milch. Ich glaube er war auch schon zu müde, denn er war über seine eigentliche Trinkzeit drüber. Heute dachte ich mir ich mache das ganz schlau und gebe ihm nachmittags nur etwas Hirsebrei mit Banane, als kleine Sättigung um den Abendbrei rauszuzögern. Geschmeckt hat er ihm und hat ihn verschlungen, abends (zwei Stunden später) gabs dann wieder großes Theater, er wollte Milch. Mir ist es aber zu früh ihm nachmittags zwischen 16.00 - 17.00 Uhr, manchmal auch 15.30 Uhr, den abendbrei zu geben. Hat er da aber ein Fläschchen bekommen, dann spielt e rnur kurz und ist um 19.00 Uhr im Bett. Dann kommt er abends nochmal zwischen 20.30 und 22.00 Uhr. In der Regel ist dann Ruhe bis morgens. Vierte Frage, soll ich ihm nachmittags einfach mal den Abendbrei machen? Oder soll ich warten bis er Mittags wieder bei 190 g ist? Wann gebe ich denn Tee und wieviel braucht er bei einer Brei Mahlzeit bzw. später bei Zweien? Und wieso ist mein Hirsebrei so dünn, trotz Anleitung? Muß ich Hipp Prenahrung nehmen? Denn ich rühre ihn mit seiner Prenahrung an (HA), da ich ihn nicht komplett stillen kann, ich habe nicht genug Mumilch. Und wie kriege ich meinen Kleinen dazu das er den Tee ungesüßt oder reines Wasser trinkt? Ich habe schon so viel probiert: Fenchel, Fenchel-kümmel-Anis, Früchte, Kamille. Alles stark verdünnt, weniger stark verdünnt, mit Prenahrung zubereitet - gibt Verstopfung.

Und wieso muß ich im Brei Saft dazu geben? Muß ich das oder reicht das Beikostöl? Oder muß ich immer Obst dazu geben bzw. mal so nachmittags als zwischendurch?
Er hat schon mal Banane oder Apfel-Bananenmus von mir bekommen, nachmittags.
Gibt es von Hipp auch kleine Obstgläser (125g) die ich mal nachmittags zum probieren geben kann? Denn sowas wie z.B. Pflaume oder Birne (kriegt man derzeit hier nicht in Bio zu kaufen da keine Saison) würde ich ihm auch ganz gerne anbieten und so ein großes Glas ist mir zu viel. Die Früchtebecher sind aber leider nur viel mit Apfel und Birne.
Gibt es von Hipp auch Fisch als separates Gläschen, so wie Hühnchen und Rind?
Ich hoffe ihr könnt mir vielleicht ein paar Fragen beantworten.
LG Rumkugel
ich finde es ganz toll, dass Sie sich so gut informieren und helfe Ihnen gerne bei all Ihren Fragen weiter!
Fangen wir doch gleich mit dem Stuhlverhalten Ihres Kleinen an. Zu Beginn der Beikost, wird häufig beobachtet, dass der Stuhl fester wird und auch seltener kommen kann. Von einer Verstopfung spricht man erst dann, wenn das Kind weniger als einmal die Woche einen harten Stuhlgang hat, wobei es sich sehr anstrengen muss und Schmerzen hat.
Festes, angestrengtes Drücken und ein roter Kopf sind beim Stuhlgang ok, aber weinen sollte ein Baby natürlich nicht.
Probieren Sie es noch mit Massagen und Babygymnastik, die lockern und regen die Verdauung an. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Sohn sich stets bewegen kann, denn auch durch Rollen und Strampeln wird die Verdauung munter.
Bei empfindlichen Babys kann es mit Karotte zu einem festen Stuhl kommen. Sie haben da nichts falsch gemacht! Gehen Sie nun ruhig, wie geplant, zum Pastinake-Kartoffel-Fleisch-Brei über und führen Sie die Karotte später wieder ein. Der kleine Darm muss sich einfach an die Breie erst gewöhnen, bisher kannte er ausschließlich die Milch.
Sehen Sie das zusätzliche Trinken ganz entspannt. Noch stillt Ihr Kleiner seinen Durst, wie auch in den letzten Monaten, komplett über die Muttermilch/ Milchnahrung. Wasser und Tee sind daher noch nicht nötig. Zusätzliche Flüssigkeit wird dann notwendig, wenn zwei komplette Breimahlzeiten eingeführt sind und dadurch Milcheinheiten wegfallen. Also ab der dritten Beikostmahlzeit.
Gerne können Sie das Trinken mit Ihrem Kleinen aber schon jetzt zwanglos üben. Bleiben Sie da ruhig beim Wasser oder zur Abwechslung bei einem Babytee, das sind die besten Durststiller. Empfindet Ihr Junge Durst, wird er auch Wasser trinken, da können Sie sich auf sein sehr gutes Durstgefühl verlassen. Übrigens ist auch das Sättigungsgefühl bei den Kleinen sehr gut ausgebildet. Wir Erwachsene essen gerne mal über den Hunger, wenn es gut schmeckt. Babys machen das üblicherweise nicht und hören gut auf die Signale Ihres Körpers.
Es ist eine gute Idee den Milchbrei auf den Nachmittag vorziehen, wenn Ihr Kleiner abends zu müde zum Löffeln ist. Das kann sich auch schnell ändern, wird Ihr Sohn älter und ist abends noch fit genug die Konzentration für den Löffel aufzubringen, können Sie den Abendbrei immer weiter nach hinten schieben, so dass er letztendlich die letzte Mahlzeit am Tag ist. Da dürfen Sie ganz flexibel sein und auf die Bedürfnisse Ihres Kleinen eingehen.
Ist der Milchbrei zu flüssig nach der Zubereitung, geben Sie noch etwas mehr von den HiPP Bio Getreidebrei „Feine Hirse“ hinzu. Die Dosierangabe in "Esslöffel" bei der Zubereitung ist als Richtwert zu sehen. In jedem Haushalt sind die Löffel unterschiedlich groß und jede Mutter dosiert anders (gehäufter Esslöffel, gestrichen voll...). Diese Gegebenheiten können wir nicht alle berücksichtigen, so dass ein Mittelwert für die Dosieranleitung gewählt wurde. Es kann also möglich sein, dass Sie einen oder zwei Esslöffel mehr verwenden können, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen. Oder auch mal etwas weniger Wasser.
In den Milchbrei können Sie gerne noch etwas Obstbrei geben, das wird Ihrem Kleinen sicherlich schmecken und das Obst kann auch helfen den Stuhl lockerer zu machen. Schauen Sie mal auf unserer Homepage unter http://www.hipp.de/beikost/produkte/fru ... e-im-glas/. Hier finden Sie auch unsere HiPP Bio-Birne im praktischen 125g Gläschen.
Etwas Obst als Nachtisch nach dem Mittagsmenü ist ideal, es rundet die Mahlzeit ab und liefert Vitamin C, das die Eisenaufnahme aus dem Gemüse fördert. Dann brauchen Sie auch keinen Saft hinzufügen.
Bleiben Sie dann zunächst beim Mittagsmenü und dem Milchbrei. Haben sich die Mahlzeiten gefestigt und ist der Milchbrei auf den Abend gerutscht, können Sie am Nachmittag einen milchfreien Getreide-Obst-Brei einführen.
Ach ja, eine Fischzubereitungen haben wir auch im Sortiment http://www.hipp.de/beikost/produkte/men ... reitungen/.
Liebe Rumkugel, jetzt hoffe ich, dass ich keine Frage übersehen habe

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Kleinen alles Liebe und sollten wieder Fragen auftauchen, sind wir gerne für Sie da!
Herzliche Grüße
Ihr HiPP Expertenteam
danke für die schnelle Antwort. Ihr habt mir sehr geholfen.
Ich habe den Hirsebrei jetzt wirklich so angerüht wie empfohlen und wunderbar, er ist schön dick. Auch mit dem Obst dazu klappt es super.
Jetzt sind allerdings noch ein paar Fragen aufgetreten.
Die dritte Mahlzeit, ist das nachmittags ein richtiger Obstbrei oder gibt man einfach nur ein paar Früchte? Oder kann man beides machen?
Ab wann kann mein Krümel Brei mit den ersten Stückchen essen? Und ab wann führt man ihn an das elterliche Essen heran?
Hipp hat ja auch viele Milchbreie, sind diese auch für Kinder geeignet die keine Kuhmilch vertragen oder enthalten die auch Milchzucker, so wie die normale Prenahrung?
Sind die Mischungsverhältnisse so gedacht, das es nach dem Abendbrei kein Fläschchen mehr gibt? Ich mische im Moment ja den Hirsebrei mit 100 ml Wasser und Obstbrei dazu. Allerdings nehme ich keine 95 g, sondern etwas weniger, da mir der Brei sonst zu süß und wieder zu flüssig ist.

Mein Krümel hat vorgestern durchgeschlafen, dank dem Brei.

Und dann nochmal eine Frage zu den Hipp Produkten. Ist evtl. vorgesehen Gemüse einzufrieren und in der TK Abteilung zu verkaufen, für die Mamas die selbst kochen? Nichts gegen die Gläschen, das Obst z.B. kaufe ich gern, aber ich lasse meinen Krümel alles immer einmal pur probieren. Zum einen das er den Geschmack hat und zum anderen um zu sehen wie er reagiert. Dazu zeige ich ihm das Gemüse vorher gerne und lasse ihn daran riechen, fühlen oder es auch mal in den Mund nehmen.
Denn die Gläschchen später haben ja schon recht wilde Gemüsemischungen und manches davon würde ich zu Hause z.B. gar nicht kochen. Der Nachteil vom selber kochen ist für mich gerade, das es kaum Gemüse in Bio gibt.

Das Gläschen mit Seelachs habe ich schon mal gesehen, ich dachte das es den Fisch vielleicht auch ohne Gemüse gibt, ganz pur wie das reine Fleischgläschen. Aber wenn nicht ist auch nicht schlimm. Ich werde das demnächst mal probieren.
Liebe Grüße
die Rumkugel und ihr Bübchen
es freut mich sehr, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte.
Am Nachmittag eignet sich wunderbar ein Getreide-Obst-Brei oder später eine Knabberei plus etwas Obst. Wann die Kleinen dann mit Stückchen klarkommen ist ganz unterschiedlich. Führen Sie Ihren Jungen langsam und schrittweise heran, beobachten ihn dabei gut und gehen auf seine Bedürfnisse ein.
Wann auf Familienessen umgestellt wird, hängt auch ganz von der jeweiligen Reife des Kindes ab. Manche Kinder zeigen früh Interesse an der Familienkost, andere akzeptieren nur fertige Babynahrung. Die meisten sind gegen Ende des ersten Jahres soweit.
In unseren HiPP Milchbreien in Pulverform ist eine Folgemilch enthalten, die wie alle unsere Milchnahrungen auf Kuhmilch basieren.
Ist bei Ihrem Bübchen eine Laktoseintoleranz festgestellt worden? Denn eine Laktoseintoleranz im Säuglingsalter ist - Gott sei Dank - praktisch unbekannt. Lactose ist der Zucker, der natürlicherweise in Muttermilch vorkommt. Verträgt ein Säugling keine Lactose, würde ihm die natürlichste Form der Nahrung, nämlich die Muttermilch, nicht zur Verfügung stehen.
Dann braucht Ihr Kleiner eine Spezialnahrung, die der Kinderarzt empfiehlt.
Diese kann man auch zum Anrühren der Bio-Getreidebreie verwenden, etwas Obst dazu – schon ist der Milchbrei fertig. Isst Ihr Schatz eine ganze Portion (etwa 200g) vom Milchbrei kann die Milch im Anschluss wegfallen und die zweite Beikostmahlzeit ist eingeführt.
Gehen Sie bei der Zugabe des Obstes und auch bei der Menge des Breies ganz nach dem Appetit Ihres Kleinen.
Gerne gebe ich Ihre Anregung auch Gemüse als Tiefkühlware anzubieten an die entsprechende Abteilung im Haus weiter. Vielen Dank für die Anregung, darüber freuen wir uns sehr!
Kennen Sie schon unsere HiPP Wildlachs-Zubereitung? http://www.hipp.de/beikost/produkte/men ... reitungen/ Die können Sie mit selbstgekochtem Gemüse gut kombinieren.
Ihnen und Ihrem Bübchen wünsche ich alles Liebe!
Viele Grüße
Ihr HiPP Expertenteam
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