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Eltern/ Großeltern Besuchshäufigkeit
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Was meint ihr, wie oft sollten eure Eltern bzw Schwiegereltern euer Kind sehen?
Bisher haben wir es so gehandelt, dass beide Teile 1* die Woche einen festen Tag haben, an denen wir sie besuchen kommen.
Natürlich kommt es auch mal vor, dass man sich 2 mal die Woche sieht (unter der Woche und am Wochenende), aber mehr meistens nicht.
Ich finde das eigentlich vollkommen ausreichend, da die Woche nur 7 Tage hat und wir als kleine Familie auch am Wochenende gerne einfach mal für uns sind.
Ist das verwerflich?
Ich muss mir nämlich ständig von meinen Schwiegereltern anhören, dass sie uns zu wenig sehen. Es kommen dann immer blöde Kommentare. Daraus resultierend haben wir noch weniger Lust auf Besuche.
Vorallem ich werde stetig unter Druck gesetzt mit Spontanbesuche etc. Als ob ich immer parat stehen müsste, da ich ja zur Zeit zu Hause bin und "nichts" zu tun!
Das nervt einfach nur, wenn ständig über meine/ unsere Zeit selbstverständlich verfügt wird.
Wie händelt ihr das ganze mit den Großeltern?
Liebe Grüße
Ich finde es auch ausreichend ein - bis zweimal die Woche die Großeltern zu besuchen oder, dass die kommen. Bei meinem Vater mache ich das so und manchmal, wenn er keine Zeit hat sind es halt mal 2 Wochen dazwischen. Nur die Mutter von meinem Freund kommt spontan vorbei und sein Bruder auch. Manchmal 2 oder "schlimmstenfalls" 3 mal am Tag. Sie geht dann mit ihr raus und ich fühle mich auch so auf Abruf, bekomme dann auch manchmal ein hungriges, dreckiges, müdes Kind zurück. Dann wird unser Essen durcheinander gebracht, mein Tagesplan und überhaupt... Ja, aber ich hab ja Zeit, bin ja jetzt zu Hause.
Ich kann es einfach nicht, ihr das zu sagen. Wenn sie draußen sind, lasse ich den Haushalt einfach liegen und lese Zeitung oder tu was für mich. Dann geht es... Auch wenn sie in der Wohnung bleibt, ziehe ich mich ein wenig zurück, bin auch schon einfach in den Keller gegangen, hab gesagt ich wasche Wäsche und hab mich da hingesetzt, eine Zeitschrift gelesen und ein wenig durchgeatmet
Im ersten Moment waren sie schon etwas sauer und haben sich etwas zurückgezogen, aber dann haben sie es akzeptiert und klappt nun super.
Anderer Fall, der sich vor kurzem erst zugetragen hat: Meine Schwägerin und ihr Mann fingen plötzlich, nachdem wir in unser Haus im April eingezogen sind an, immer unangemeldet vorbei zu kommen. Habe mir das jetzt ein paar Wochen angeschaut und schon zu meinem Mann gesagt, wenn das nicht langsam aufhört, werde ich denen sagen, dass das so nicht geht. Wir gehen mittlerweile beide wieder Vollzeit arbeiten und da braucht während der Woche niemand unangemeldet vorbei zu kommen und am WE auch nicht, weil wir da am Haus Sachen machen, Haushalt und man ja dann auch mal mit seinem Kind unterwegs ist und ganz salopp gesagt, wenn ich nach dem Duschen mal nackt durch die Wohnung rennen will abends, dann will ich das auch machen können, ohne Angst haben zu müssen, dass die wieder auf der Matte stehen (bildlich gesprochen mit dem nackt
Sie hatten kein Verständnis dafür und reden seitdem nicht mehr mit uns. Gut, tut mir für meinen Mann leid, ich brauch die eh nicht, aber wir sagen auch beide, wer dafür kein Verständnis hat, sorry, aber hat nicht mehr alle Tassen im Schrank.
Fazit meiner Meinung nach, wenn ihr eure Ruhe wollt und die Personen, die sie euch nicht geben, dezente Hinweise nicht verstehen, muss man halt deutlich werden, auch wenn es dann mal unangenehm wird.
klar ist es nervig, wenn ständig unangemeldet jemand vorbei kommt.
aber darüber kann man mit den meisten Leuten in einem ruhigen Gespräch ganz sachlich reden.
gut, meine Kinder sind schon älter, aber ich wäre froh, wenn die liebe Verwandtschaft mal halb so viel Interesse an den Kindern und uns zeigen würde.
wir haben jetzt sogar einen ähnlich gelagerten fall in der Familie.
mein Bruder samt Gattin haben sich jahrelang darüber aufgeregt, wenn man abends zwischen 19.30 ihr und 20 Uhr noch angerufen hat, da sie ja beide vollzieht arbeiten waren und früh zu Bett gingen, auch ohne kind.
gut, haben wir akzeptiert gehabt, nur nachdem unsere zwerge da waren, passte das Timing nie wirklich und da eh nicht wirkliches Interesse bestandt schlief der Kontakt eine zeitlang ein.
dann wurde meine Schwägerin schwanger und der Kontakt wurde wieder etwas besser, sie meldeten sich regelmäßig, wir uns auch, wir durften sogar noch um 19.45 ihr anrufen.
nun ist mein bruder seit 6 Monaten selbst Vater.
ich habe jedes Verständnis, das man mit einem baby nicht wirklich mehr zeit hat, ich habe es zwei mal hinter mir.
aber als ich ihm eine e-mail geschrieben habe, kam nicht die kleinste Resonanz, auch sms wurden nicht beantwortet.
ich habe das akzeptiert und nehme es ihm auch nicht krumm.
doch jetzt mußte ich mir von unserer Mutter anhören, warum ich mich denn nicht mehr bei ihm melden würde.
ich habe seit 1 Woche einen grippalen Infekt und bin froh, wenn ich meine ruhe habe.
vor 10 tagen haben wir noch telefoniert.
meine Mutter sagte ihm, das ich derzeit krank bin und er fragte ganz erstaunt, warum ich ihn denn nicht davon in Kenntnis setzen würde.
ich konnte nicht anders, als meiner Mutter zu sagen, wenn ich immer nur zu allem absagen bekomme, oder am besten gar keine Resonanz kriege,wenn ich immer nur gut bin, wenn ich ihn und seinen Sohn irgendwo hin fahren soll, warum soll ich ihn dann informieren?
wir sind die letzten Jahre alleine klar gekommen, brauchten nicht mal daran zu denken, zu fragen, wenn wir Hilfe gebraucht haben, dann fange ich jetzt damit nicht an.
was ich euch damit sagen will ist folgendes.
euer ärger über die ständigen unangemeldeten besuche ist gerechtfertigt, das will ich nicht in frage stellen.
aber überlegt gut, wie oft und vor allem wie ihr eure leute vor den kopf stoßen wollt.
irgendwann braucht ihr Hilfe, vll gerade für das kind und dann ist plötzlich keiner mehr da, nur, weil ihr jetzt eure "familienregeln" mit "Gewalt" auf die ganze Familie umsetzen wollt.
überlegt mal, als ihr schwanger geworden seid, wer hat da nicht erwartet, das das gesamte Umfeld Rücksicht nimmt und Verständnis zeigt???
und jetzt habt ihr ein baby und ihr erwartet jetzt nicht mehr Rücksicht und Verständnis, sondern, das sich alle nach euch richten.
wollt ihr wirklich, das besuche am besten 8 Wochen im Vorfeld mit 5 durchschlägen "beantragt" werden?
gerade diejenigen, die wieder berufstätig sind, überlegt mal.
vll habt ihr jetzt euer kind in der Krippe oder bei einer Tagesmutter.
Kinder werden aber auch mal krank oder eine Tagesmutter entscheidet sich, das sie aufhört oder erkrankt selbst.
wo lasst ihr dann euer kind?
die erste Wahl ist doch bei den meisten die Großeltern.
aber wenn die dann nicht wirklich einen Bezug zu eurem kind haben, ist das eine denkbar schlechte Wahl, sofern die Großeltern das "spiel" dann überhaupt mitmachen.
ich persönlich habe nur 3 leute, denen ich meine Kinder anvertraue.
davon ist eine person selbst berufstätig und kommt nur für fälle von Elternabende etc in frage, die zweite person ist meine Mutter, die ist aber selbst gehandicapt und krank und ich muß Rücksicht darauf nehmen, steht also auch nicht immer zur verfügung, die dritte person kommt nur in absoluten Notfällen in frage, da sie selbst 2 Kinder hat, eines davon behindert und berufstätig ist.
ich drehe mich oft ganz schön im kreis und würde mir wünschen, das mein Bruder und seine Frau damals anders gewesen wären und man hätte zusammen reden können.
denn die beiden sind auch von dem schlag, das alles so zu laufen hat, wie sie es sich vorstellen - nicht nur für sich selbst, auch bei anderen Leuten - , besuche nur stattfinden am besten nur mit Anmeldung 8 Wochen im Vorfeld und 8 fachen durchschlag.
mein Bruder bekommt jetzt die retour, weil ich seit Jahren unser leben ohne ihn organisiere und er von meinen Kindern kaum etwas weiß.
das ist traurig, sehr traurig, vor allem, wenn die Kinder irgendwann alt genug sind und fragen stellen.
ich würde wirklich sehen, das ich alle beteiligten an einen Tisch bekomme, mich für das rege Interesse an meiner Familie bedanken und dann ruhig aber selbstsicher darüber reden, wie mein Tagesablauf aussieht und das da unangemeldete besuche nur schwer reinpassen oder das besuche nach 20 Uhr eben wirklich unpassend sind, weil der tag schon lang genug ist.
betrachtet die mediale mal von zwei Seiten.
diesen rat kann ich euch nur geben.
alles gute euch, eurer kleinen Familie und eurem Umfeld.
oh ich kann das gut nachvollziehen. Weniger die Spontanbesuche - eher die Vorwürfe, zu wenig vom Enkelkind zu haben. Noch dazu sind beide Omas Erzieherinnen und meine Mom hat daher IMMER gaaaanz tolle Ratschläge. Nachdem ich mich die erste Zeit (auch noch im Wochenbett) total verbogen habe, um es allen recht zu machen, habe ich irgendwann das klärende Gespräch gesucht. Nützt ja nix, wenn man aus Frust dicht macht, und die Großeltern garnix mehr mitbekommen. Schürt ja nur den Unmut.Wir sehen uns ca aller 2 Wochen, haben keinen Rhythmus. Allerdings haben wir im Whatsapp nen Family Multichat. Da passiert manche Tage garnix und dann schicke ich immer Mal n Foto von der kleinen oder dem Papa und update alle, was wir so machen. So bleiben sie nicht außen vor und fühlen sich mit ins Boot geholt. Freuen sich auch immer mächtig. Und wenn mal wieder ein Ratschlag kommt, schreib ich einfach nicht zurück
Der erste Schritt ist, dass du und dein Mann euch einig seid! Wenn ihr feste Termine wollt, dann soll sich die Welt drumrum daran halten. Wenn ihr sagt, ihr führt einen "Familientag" ein, wo alle Großeltern etc. kommen, dann sollen sich die auch daran halten. Und vor allem müsst ihr das konsequent durchziehen. Wenn sie spontan kommen, dann höflich auf den Termin verweisen und sie wieder wegschicken.
Wenn ihr es eher spontan halten wollt, dann erklärt ihnen das, wie Need geschrieben hat, aber macht euren Standpunkt klar.
Großeltern wollen ihre Enkel natürlich viel herzen und alles, aber grad in der Anfangszeit kann das zu viel sein. Da wollten meine Schwiegereltern auch viel vorbei kommen und ich hab meinen Mann gebeten, sie abzuweisen. Ich war einfach nicht so weit. Ich musste für mich erstmal selber mit der neuen Situation klarkommen und sie haben das - Gott sei dank - akzeptiert und verstanden. Mittlerweile komm ich oft auf sie zu, ob sie nicht mal vorbei schauen wollen ("oft" heißt etwa 1x im Monat maximal
Bei uns wird das große Thema nicht die Besuchshäufigkeit sein sondern Geschenke. Meine Schwiegereltern komme momentan immer mit etwas für ihn zu Besuch, mal ein kleines Spielzeug, mal ein bisschen Klamotten. Ist nett gemeint und solang sie uns das geben und er noch nicht überreist, dass es Geschenke sind, ist das auch ok, aber wenn er es mal versteht, will ich nicht, dass er die Verknüpfung "Ösi-Großeltern = Geschenke" knüpft. Die hatte ich nämlich selbst "Großeltern = Geld". Das ist zwar gelieben, aber mittlerweile fahre ich natürlich zu meinen Großeltern (sind ja "nur" 6h *stöhn*) damit sie ihren einzigen Urenkel sehen können. Aber im Großen und Ganzen das gleiche Problem: Verschiedene Standpunkte.
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