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Schwiegermutter
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Wir wohnen in einer Wohnung in einem Mietshaus meiner Schwiegermutter, nun wird sie nach dem Tod ihres mannes wahrscheinlich in der untersten Wohnung einziehen. Grundsätzlich verstehen wir uns gut, aber gerade auch, weil sie vorbeikommt und dann wieder geht..
Auch stört mich mehr und mehr, dass mein mann so unabhängig von seiner Mutter ist. Das ist mir blöderweise erst in der letzten Zeit aufgefallen. Kaum bin ich mal nicht da, geht er mit der Kleinen sofort zu ihr, ich wollte eigentlich, dass er sich auch mal allein um die Kleine kümmert.
Naja, jedenfalls hab ich jetzt Bedenken, dass es so ein "Haus der offeneen Türen" wird und meine kinder immer nur zu ihr runter gehen, wir alle immer zusammen essen und wenn ich im Garten mit der Kleinen bin, dass wir eben nicht mehr alleine sind.
Wie ist das bei euch denn? Wohnt noch jmd mit seinen Eltern oder Schwiegereltern?
Ich will es ihr aber auf keinen Fall sagen, da sie sehr schnell verletzt ist und immer will, dass man sie mag. Die einzigste Lösung ist ja auch nur, dass sie nicht in ihre Wohnung zieht, aber wie soll man das ihr beibringen? Bei meinem Mann komme ich da nicht weiter, er hat halt auch keine Lösung. Ich will ja auch nicht gegen seine Mutter wettern, ich will halt nur unsere Freiheit behalten...
Zweitens mach ihr bewusst dass es nicht gegen sie geht und ihr es schätzt dass sie in der Nähe ist , wie toll es auch für die Kinder ist. Ich kann dir ja mal kurz schildern wie ich es geregelt habe. Wir wohnen im Haus der Tante meines Mannes. Die beiden sind quasi elternersatz für meinen Mann und die Beziehung sehr stark. Darum auch meine Bedenken beim Einzug. Das Treppenhaus ist separat die wohnen unten in der zweiten ist vermietet wir wohnen in der dritten. Schlüssel steckt immer. Wir haben ein internes Telefon eingerichtet dass bei Kleinigkeiten die nicht immer auf der matte stehen. Im Hausflur unten hängt eine kreidetafel da schreiben wir ab und zu mal Notizen drauf zb. Paket für euch oder einkaufen? Dann kann ich mich melden ohne dass es von irgendeiner Seite aufdringlich wirkt. einmal die Woche ist zwergentag. Da geht unsere kurze von morgens bis mittags runter. Ich habe Zeit für mich oder Haushalt oder Termine und die beiden "ziehgroßeltern" freuen sich. Zusätzlich gehe ich mit der Tante und unserer kurzen alle vier Wochen einkaufen,shoppen Kaffee trinken. So fühlen die sich auch in unsere kleine Familie einbezogen und merken dass sie uns wichtig sind. Gleichzeitig aber dass wir auch mal unter uns bleiben möchten. Und zu den regelmäßigkeiten kommt ausserhalb der Reihe so mal ne Einladung zum Mittag oder so.
Ich denke du machst dir im Vorfeld zu viele Gedanken. Das wird sich schon einspielen wenn's dann soweit ist. Sieh es als Luxus den viele nicht haben. Mal abends spontan weg gehen, babyphone zu Oma. Du bist krank musst die Kinder nicht zum babysitter weg bringen. Später Kita Schule du arbeitest Oma kann die kiddis abholen oder Mittagessen machen. Es gibt wenn alles rund läuft viele Vorteile. Dafür müssen nur klare regeln gesetzt und eingehalten werden. Welche das für euch sind musst du selber gucken. Und auch darauf bestehen
Ich will ja jetzt nicht den Teufel an die Wand malen aber in meine Augen ist es nicht gut sooooooo nahe zusammen zu wohnen.
Gerade in dieser räumlichen Nähe sind ja nicht nur Generationsübergreifende oder erzieherische Konflikte vorprogrammiert. Und darum ist es, will fast sagen das wichtigste dass der Mann hinter einem steht und in schwierigen Situationen auch mal ein machttwort spricht, auch gegen seine eigene Mutter. Schließlich ist er in dem Fall nicht Sohn sondern Ehemann und Vater . Die schwiegereltern müssen verstehen dass die Söhne ihre eigene Familie haben, was ja nicht heißt dass sie nicht ein TEIL davon sein dürfen . Aber Erziehung, Haushalt, Lebensstil sind nun mal absolut unsere eigene Sache. Tips okay, Lebenserfahrung teilen gut, aber was davon angenommen und umgesetzt wird bleibt eigene Sache. Und das muss ganz klar vonvorne herein klargestellt sein wenn man so nah beieinander lebt. Es ist unbequem seine Schwiegermutter oder gar die eigene Mutter vor den Kopf zu stoßen aber du bist selber Mutter und Ehefrau und brauchst dich vor niemanden rechtfertigen wie du putzt erziehst oder sonst was tust. Wichtig ist nur das der Mann dir als Mutter und Ehefrau den Rücken stärkt.
Ja, vielleicht mach ich mir auch im Vorfeld zuviel Gedanken. Die Vorteile hab ich so noch nicht wirklich bedacht, ich bin immer eine, die vorher schon denkt, sie`weiß`, wie`s läuft
Mal sehen, tut mir auch leid, bei Douglas ist das ja wirklich nicht so toll gelaufen.
Mir würde es einfacher fallen, wenn ihr Mann noch da wäre, ich denke mit einem Pärchen ist es vielleicht ein wenig einfacher, da die abends zusammen fernsehen und auch mal wegfahren. So ist sie jetzt eben allein und ich denke, dass sie sich auf uns fixiert. Naja, irgendwie muss es gehen..
Danke euch
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