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Wie erkläre ich es meinem Kind...
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Hat jemand Erfahrung oder soll ich mir vlt Rat bei einer Familienberatung nehmen?!?
Danke schonmal
Wenn unsere Oma krank ist (gut bei uns ists ein Schnupfen oder ähnliches) dann sag ich zu meinem großen der im Sommer 4 ist Oma ist krank wir können nicht vorbei und gut ist.
Ihr besucht die Oma ja trotzdem noch halt nicht mehr so oft.
Ich wünsche euch jedenfalls viel kraft um das alles irgendwie zu bewältigen...
Mir ging es als Kind ähnlich,mein Opa starb an krebs als ich fünf war... Allerdings hat man mir nie irgendetwas erklärt,war so Punkt... Und ganz ehrlich? ich hab noch als 20 jährige darunter gelitten,das ich mich nie richtig von meinem geliebten Opa verabschieden konnte...auch jetzt macht es mich etwas traurig..
Ich glaube es wäre bestimmt der richtigere weg,ihr das kindgerecht zu erklären,damit sie sich gegebenfalls auch richtig von ihr verabschieden kann...
ich fühle mit dir, bei uns ist es ähnlich gelagert.
meine Mutter - ebenfalls die lieblingsoma meiner Kinder - ist an Blasewerkes erkrankt, Ausgang noch ungewiss.
chemo und Bestrahlung hat sie schon durch und das ist echt kein Spaziergang.
mein großer geht zwar schon zur schule, trotzdem mussten wir uns überlegen, wie wir ihm erklären, das er für sehr sehr lange zeit nicht mehr bei Oma bleiben kann und darf und warum Oma nun so oft und lange ins kh muß und er sie dort nicht besuchen darf ( meine Mutter wollte das nicht).
wir haben es dann ganz einfach gemacht.
ich bin mit meinen Kindern - beide vor 6 Monaten noch 7 und 4 Jahre alt - zu ihr gefahren und wir haben ehrlich mit ihnen gesprochen.
meine Mutter und ich haben beiden Kindern erklärt, das Koma ganz dolle krank ist und nun sehr viel ruhe braucht und oft ins kh muß, damit die Ärzte versuchen können, sie wieder gesund zu machen.
mein kleiner hat es nicht ganz begriffen und es hat ihn auch noch nicht wirklich interessiert, aber er ist in der Entwicklung auch 6-9 Monate zurück.
der große fragte aber schon, ob die Oma daran auch sterben kann.
wir waren ehrlich und haben ihm gesagt, das auch das passieren kann, aber das oma ja die ganzen Behandlungen macht, damit eben das nicht passiert und das er sie noch so lange wie möglich hat.
heute, 6 Monate nach der Diagnose, nach 2 Gemos und über 30 bestrahlungen geht es meiner Mutter echt besuch...., aber sie kämpft weiter und das merkt mein großer.
er fragt oft nach ihr und will sie oft besuchen, was wir so oft es geht auch machen.
mit dieser Ehrlichkeit - so bitter sie auch für euch ist - kommen Kinder besser klar, als wenn ihr ihnen einen vom Pferd erzählt.
Kinder verarbeiten sowas anders wie wir erwachsene, oft wohl besser, denke ich.
mein tipp, sei ehrlich zu deinen Kindern.
ich habe mir die Bücher geholt : sei nicht traurig kleiner Bär und ein Himmel für Oma.
beide Bücher beschäftigen sich auf kindgerechte art und weise mit diesem traurigen Thema und können evtl helfen, Kindern zu erklären, was auf die ganze Familie zukommt.
ich denk an euch und halte euch die Daumen.
viele liebe grüße
noroelle
Alles Gute noroelle!!
Demnächst findet auch ein Elternabend zum Thema: Wie spreche ich mit meinem Kind über den Tod!
Dieser wurde zur Zeit organisiert, da eine Mutter vor kurzem unverhoft verstarb und Mann und einen 4 jähriges Kind zurück gelassen hat.
Ich wünsche euch in erster Linie viel viel Kraft um das durchzustehen. Vielleicht kann dir dein Kindergarten helfen oder kennt bestimmt anlaufstellen.
In unserer Unmittelbaren Umgebung gibt es auch die sog. Familienbildungsstätte, diese bietet auch bei so etwas Unterstützung an.
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