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essverhalten
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ich beschäftige mich derzeit mit dem essverhalten meines 19 monate jungen sohnes. Er isst abwechselnd mit dem löffel und mit den Fingern. "Darf" das mit den Fingern essen noch sein? Ab und an geht beim löffeln was daneben. Er dreht den löffel so komisch (würde ich näher erklären auf Nachfrage). Und leider leider sollte er nun mittlerweile aus einer Tasse trinken, das weiß ich. Aber er matscht dann lieber rum. Mit sicherheit ist es kein problem alles aufzuwischen, aber es muss ja nicht sein.
Mach Dir da nicht soviel Gedanken drüber und wisch es eben nach dem Essen weg... Klar, man ärgert sich ein wenig, aber andererseits "erfahren" die Kleinen so das Essen und lernen es als ein sinnliches Erleben kennen, nicht nur als reine Nahrungsaufnahme. Das beugt u. a. auch Übergewicht vor und sorgt für Spaß am Essen
Allerdings ist es in dem Alter durchaus drin, auch beim Essen Konsequenz zu zeigen. Wenn Dein Sohn wirklich zu sehr matscht und es Dich stört, dann mach eine klare Ansage. Matscht er weiter, ist der Teller oder Becher eben weg.
Funktioniert allerdings nur, wenn Du auch wirklich dahinter stehst und es durchziehst. Und Du solltest sicher sein, dass es wirklich nicht mehr in die Kategorie "erforschen und erfahren" fällt, sondern einfach spielen und matschen ist.
Manchmal muss ich seine Hand auch noch zum Mund führen obwohl er das alleine kann, wenn er das aber möchte mach ich das.
Daneben geht auch noch einiges, seine Klamotten sehen manchmal aus wie bei den ersten Breiversuchen.
In der Krippe trinkt er brav aus seiner Tasse, zu Hause lässt er sich oft noch bedienen. Und gekleckert und gematscht wird hier auch.
Das darf er aber auch, solange er es nicht mit Absicht durch die Gegend pfeffert gehört das für mich zur normalen Erforschung seines Essens.
Ich komme auf diese Gedanken, weil wir am we bei den großeltern waren ( mein Vater hat null Ahnung von Erziehung und ist chronisch nervös, echt ein total unruhiger geist) und zum Mittagessen ließ mein kleiner eine nudel fallen und aß sehr bescheiden was Manieren betrifft (das Stühlenchen mit dem Tisch dran ist er nicht gewohnt, das Tischchen von unserem Stuhl zu hause ist auf seiner höhe) jedenfalls mache ich mir da keinen stress, ich esse, lasse ihn in ruhe essen u was daneben liegt wird nach dem essen und nicht mittendrin weg gewischt. DAS findet ja mein Vater unter aller sau, unsere "esskultur" wie er so schön sagte. Ich esse und der kleine schmiert rum und kommt nicht klar ich solle ihn unterstützen. Das hat mich die tage so wütend gemacht und während ich dies schreibe macht es mich so traurig das ich fast weine
Dazu kann ich Dir nun nur raten: Leg' Dir ein dickes Fell zu und übe Dich darin, bestimmt aufzutreten - nicht nur gegenüber Deinem Sohn, sondern auch und gerade gegenüber erwachsenen "Kritikern"
Vielleicht könnte es Dir helfen, wenn Du Dir eine Art "Spickzettel" machst? Dann kannst Du Deinem Vater mit dessen Hilfe Deine Standpunkte deutlich machen. Ansonsten heißt die Alternative eben, die Kontakte zu minimieren, bis es leichter wird...
Hilft meist sehr gut.
Am Anfang hab ich mich auch immer gerechtfertigt, aber mittlerweile ist mir das zu blöd. Oft ist es doch auch nur mehr Schein als Sein, wenn man mal genauer fragt matschen, schreien, bocken, etc. die Kinder der Kritiker auch.
"Ich bin eigentlich der Meinung, dass Ihr mich zu einem rundum selbstverantwortlichen, kompetenten Menschen mit gesundem Menschenverstand erzogen habt. Dann sollte ich das doch als Mutter auch an mein Kind weitergeben können, oder?"
Dagegen können sie eigentlich nichts sagen, ohne ihre eigene Erziehungskompetenz in Frage zu stellen
Vielen Dank für deine Worte
Mein Kleiner ist jetzt 15 Monate alt und isst schon zwei-drei Monate gut alleine. Natürlich nimmt er auch mal die Finger aber er kann es auch gut mit Löffel und/oder Gabel. Du glaubst gar nicht was ich mir anhören durfte
Das mal was runter fällt ist doch normal. Da solltest du mal den Boden unseres Essensraumes im Kindergarten sehen nachdem da 40 Kinder zu Mittag gegessen haben
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