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Meine Tochter schreit vor ihrem Papa!!!
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Haben folgende Situation: Meine Kleine ist inzwischen schon ein Jahr alt und schreit immer noch, wenn der Papa sie nimmt. Er konnte sie eigentlich nur am Anfang, bis ungefähr 4 Monate mal auf den Arm nehmen. Ab dem 4. Monat fing dieses Fremdeln an. Dann irgendwann dazwischen hatten wir immer ein paar Tage, an denen er sie nehmen konnte oder sogar mit ihr rausgehen konnte, ohne, dass sie schrie. Aber seit ungefähr drei Monaten nur noch durchgehend Schreierei. Das kann doch kein Fremdeln mehr sein
lg Dias1989
Wie viel Zeit verbringt eure Maus denn bei ihren Großeltern? Unsere Tochter hat die letzten zwei Wochen sehr viel Zeit mit ihren Großeltern verbracht, weil wir einige Banktermine hatten. Gestern waren wir auf einem Polterabend und heute müssen wir wieder zu einer Feier. Als wir sie heute Vormittag abgeholt haben, hat Oma erzählt, dass die kleine nun schon weint, wenn sie den Raum verlässt - das kannten wir eigentlich nur von mir. Sie sieht ihre Oma nun einfach auch als wichtige Bezugsperson, weil sie in den letzten Wochen echt viel bei ihr war. Und das ist ja auch toll! Schlimmer wäre es ja, wenn es gar nicht gehen würde...
Habt ihr es denn mal ausprobiert, dass du einfach mal weg gewesen bist, zB einkaufen oder einfach im Haus im anderen Raum oder so...? Ich denke, dass eure Tochter einfach mehr Zeit mit ihrem Papa braucht. Ich würd es immer und immer wieder versuchen. Vielleicht einfach mit 10 Min anfangen und immer steigern. Wenn du sie immer zu dir nimmst, sobald sie bei ihrem Papa quakt, wird es wohl nicht besser. War zumindest bei uns so.
Anfangs (und teilweise auch immer noch) hab ich sie ihm dann abgenommen wenn sie angefangen hat zu weinen. Mir zerreist es einfach das Mamaherz..... Aber wenn er sie irgendwann auch mal mitnehmen will/soll muss er sie auch beruhigen können......
Ich hab da aber auch glück, dass meine ein sehr umgängliches Baby ist und so gut wie überall bleibt.
Kann sein Dias, dass deine Maus ein Mama-Kind ist. Dann kannst du es wirklich nur versuchen "durch zu ziehen" dass du mal weggehst und der Papa sich ums Kind kümmert. Am besten leichte Steigerungen. Erst vor der Tür, dann im andern Raum (duschen oder so) dann vielleicht mal schnackeln mit den Nachbarn (wenn du dich entsprechend mit denen verstehst) dann vielleciht mal ganz raus aus der wohnung (müll gemütlich rausbringen) bis hin dann zum einkaufen oder sogar längerem wegbeiben.
Ich würd mich einfach ran machen, dass sie alleine ist mit ihrem Papa. So wie schon beschrieben. Immer wieder und wieder. Babys lernen ja schließlich durch häufige Wiederholungen!
Habt ihr schon mal ausprobiert, bestimmte dinge nur den papa mit ihr machen zu lassen ? Z.b bett fertig machen oder nur zähne putzen, einfach so das sie sich daran gewöhnt mal nur mit papa zu sein ?
Wenn er unzufrieden ist mit seiner Situation und sich ärgert, dass er nicht arbeiten gehen kann, überträgt sich das auch auf das Kind.
Möglicherweise war Dein Mann, als er noch nicht krankgeschrieben war, wenig zuhause? Dann ist es natürlich auch erstmal ungewohnt für die Kleine, wenn er nun öfter daheim ist.
Mein Mann hatte im letzten Jahr einen Unfall, sich beide Beine gebrochen und das Schlüsselbein...Ich habe unsere Kleine (damals grad 11 Monate alt) sooft wie möglich mit ins Krankenhaus genommen und als der Paps daheim war, durfte sie bei der Physiotherapie zusehen. Die erste Zeit wollte sie auch nicht auf Papas Arm und der Rolli und danach die Krücken machten ihr Angst. Erst als sie auch mal damit spielen durfte, wurde es langsam besser....
Lasst es einfach langsam angehen und wenn der Paps da ist, lass ihn doch einfach dabei sein, wenn sie spielt, Du sie wickelst usw. Einfach erstmal üben seine Anwesenheit wieder anzunehmen
Grüsse Molly
bis bald und euch alles Gute
lg
Dias89
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