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kitaplatz
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ich muss mal was fragen..
ich habe vor der schwangerschaft meinen job verloren,bin ins hartz 4 gerutscht..meine tochter 1jahr und zwei monate kam mit einem bauchwanddefekt zur welt..habe zwei jahre elternzeit beantragt,weil unklar war wie schnell alles verheilt..es geht ihr gut und ich habe sie in der kita angemeldet die elternzeit läuft noch 10monate..kann sie überhaupt in die kita..wer trägt die kosten..kennt sich jemand damit aus??lg und danke im vorraus..
laut info des berliner jugendamtes hat jedes kind ab einem jahr einen rechtsanspruch auf einen kita-platz. egal ob du h4, in elternzeit oder sonst irgendwas bist.
wir müssen für nen 4-5 std vertrag noch nichtmal die arbeitgeberbescheinigung vorweisen, so das es da also völlif unproblematisch ist.
wenn ich dann nen 30h job bekomme, dann kann ich auch bei bedarf, und mit den bescheinigungen die stunden relativ schnell erhöhen.
im übrigen ist es bei mir fast die gleiche konstellation (h4 und 2 jahre ez beantragt), aber die kleine hat ab august 2014 nen kita-platz. sie ist dann 1 jahr und 3 monate etwa.
ich versteh sowas nicht!
sei doch froh, dass dieses baby bei dir sein kann!!
meinst du mich?
ich habe vor, mir nächstes jahr nen job zu suchen (hatt ich glaube ich auch geschrieben). aber ich möchte auch die eingewöhnung in aller ruhe machen können, bei meiner kleinen maus.
ich habe damals die erfahrung bei der großen gemacht, das es nichts bringt, sie von jetzt auf gleich ins kalte wasser schmeißen zu müssen.
dein post ist dazwischen gerutscht
in deinem fall kann ichs ja verstehen...
aber wenn ich noch 10 monate vor mir hab, noch nicht mal weiß, wer mir MEINEN kitaplatz zahlen soll... das find ich bissi suspekt
Allerdings sollte man sich dies auch leisten können dh nixht erwarten dass der Staat bezahlt.
In oesterreich bekommt man in staatlichrn einrichtungen keinen platz ohne arbeitsnachweis ausser kind ist schon 5.
vielleicht ist sie alleinerziehend und muss erstmal die kleine unter gebracht bekommen bevor sie einen job bekommt...
ich selber steckte in dieser situation, ohne kita platz keinen job und als alleinerziehende ist das weiss gott nicht einfach...ich persönlich wäre auch lieber zuhause und würde meine tochter gerne betreuen aber wenn man keinen partner hat der das geld nach hause bringt geht das nunmal nicht wenn man seinem kind etwas leisten möchte...
weiss man ja nicht in welch einer lebenslage sie gerade steckt und ich finde es mutig offen zu legen das man h4 bekommt...trauen sich ja leider nicht viele weil sie dann gleich als assi, schmarotzer oder sonst was bezeichnet werden...man weiss ja nicht aus welchen gründen sie ihren job verloren hat, ich habe meinen zb damals verloren weil mein arbeitgeber insolvenz angemeldet hat und wir somit alle von heute auf morgen auf der strasse standen...das geht heute alles sehr schnell und man rutscht sehr schnell
in eine schiene in die man garnicht möchte...und wie gesagt wenn man alleine mit seinem kind ist,ist das alles nochmal doppelt so schwer...
Noah ist seit er 11 Monate ist dort, und es war das Beste was wir machen konnten. Er fühlt sich pudelwohl.
Und das Recht auf einen Kitaplatz steht jedem zu, egal ob H4 oder Millionär.
Wertschätzen fängt nicht bei "Was hast du? = Wer bist du?" an!
Und wenn es euch beruhigt, auch ich bin "der Staat", und ich habe kein Problem damit, das meine gezahlten Steuern in die Bildung unserer aller Kinder einfließen.
Hast Du schon herausgefunden ob Du eine Unterstützung bekommst? Vielleicht ein paar Stunden zumind?
Also die Kita ist nicht unbedingt die Bildung unserer Kinder, finde ich persönlich. Schon gar nicht wenn man nicht mal 3 ist
Ist doch auch wirklich nicht einzusehen, dass Kinder erst ab Schuleintritt "förderungsrelevant" oder "-würdig" sein sollen, oder?
Übrigens: Ehe es wieder einen Aufschrei bzgl. Förderwahn gibt - ich meine finanzielle Förderung!
Unter Bildung verstehe ich auch das Erlernen des sozialen Miteinanders, meins und deins, die ersten Anziehversuche, die ersten eigenen Entscheidungen zu treffen, Autonomie, Selbstbestimmung, Selbstbewusstsein, usw, und dabei aber auch schon die Bedürfnisse des Anderen zu erkennen und zu respektieren.
Und ja das "lernen" sogar schon die Kleinsten, die U3 sind in der Krippe. Das kann man als Eltern nicht leisten, dafür braucht es andere Kinder.
Das gilt bei Kindern die nicht in einer Krippe sind übrigens genauso wie für Krippenkinder. Kinder lernen unter-, mit- und voneinander am besten.
Ich bin in einer Siedlung mit vielen Kindern (jünger, gleichaltrig und älter) großgeworden. Bei uns gab es noch gar keine Krippe.
Unser Sohn jetzt hat hier in der Siedlung leider gar keine Kinder. Für ihn ist die Krippe gold wert. Naja und wir sind auch auf mein Gehalt mit angewiesen, wenn wir unseren erarbeiteten Lebensstandard so in etwa halten wollen, und der ist wirklich absolut autonormal.
Und ich bin übrigens sogar eher ein Gegner dieses ganzen Förderwahns bei Kindern.
Mein Sohn muss noch kein Englisch in der Kita lernen, und auch nicht Klavier lernen, weil das gut für die mathematische Entwicklung sein soll. Er braucht auch nicht in eine Kunstschule, usw.
Wenn er Lust hat, dann darf er gerne alles ausprobieren, aber weil er es möchte und nicht weil es für seine berufliche Karriere später von Nutzen wäre.
Ich bin übrigens ein Befürworter der beitragsfreien Kita. Warum ist Schule kostenlos, Kitas aber nicht?
Oder aber Betreuungsgeld für alle, und die Eltern dürfen entscheiden ob sie es für die Betreuung durch eine Kita verwenden, oder eben für die Betreuung zu Hause.
Und es müsste für die Kinder sein! Die Anrechnung bei H4 ist diskriminierend und menschenverachtend.
Kitas für alle ohne Einschränkung und Wertung.
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