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Pfeiffrisches Drüsenfieber?
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Seit einer Woche ist mein Sohn krank. Meine Schwester hatte vor noch all zu langer Zeit Drüsenfieber. Elias (8 Monate) bekommt seit Freitag Antibiotika das gegen seine Mittelohrentzündung und den Infekt helfen soll. Es schlägt allerdings über haupt nicht an. War schon bei zwei Ärzten, habe bei beiden Malen das Drüsenfieber angesprochen aber die sind gar nicht drauf eingegangen. Er hat zwar kein Fieber, kann aber nachts kaum schlafen, weil er ständig am husten ist. Ich hasse diese Ärzte langsam echt. War mit ihm Anfang des Jahres schon zwei mal im Krankenhaus, weil die alles runter gespielt haben und dann hatte er zwei Viren. Ich weiss nicht mehr weiter. Kann mir einer von euch helfen? Im Internet steht Überfall, dass dieses Drüsenfieber bei Babys und Kleinkindern meist Symptomlos verläuft.
LG Susi, Elias und Emily
Bzgl. Pfeiffersches Drüsenfieber - es überträgt sich hauptsächlich durch Speichel. Wenn Deine Schwester also nicht gerade das Besteck mit Deinem Sohn geteilt hat oder ihn "feucht" abgeküsst hatte, als sie ansteckend war, ist es eher unwahrscheinlich, dass er sich angesteckt hat.
Wurde die Verordnung denn begründet? Mit einem Abstrich, Bluttest o. ä.?
Pfeiffersches Drüsenfieber geht übrigens eigentlich immer mit (hohem) Fieber einher. Antibiotika helfen hier nicht, da es eine Viruserkrankung ist. Überhaupt kann man gegen die Krankheit an sich eh nichts unternehmen, nur die Symptome lindern.
Getreu den Motto: Erst mal Antibiotika verschreiben, dann fühlt sich der Patient ernst genommen und ich habe ihn (zumindest für ein paar Tage) vom Hals.
Wenn das nicht hilft wird er schon wieder kommen. Erst beim zweiten Arztbesuch nimmt er eine ausführliche Anamnese vor.
Warst Du in speziellen Kinderkrankenhäusern? Falls Du aus den Norddeutschland kommst, kann ich das Wilhelmstift in Hamburg sehr empfehlen!!
@JuYael
Ich hatte auch schon Pfeiffersches Drüsenfieber und hatte ausser stark geschwollenen Lymphknoten und der Müdigkeit keine Symptome. Also auch kein Fieber. Hatte meine Schwester übrigens auch nicht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Epstein-Barr-Virus
Wenn er nachts vor allen Dingen von Reizhusten aufwacht, sollte er mit dem Oberkörper erhöht liegen. Dann läuft das Nasensekret besser in die Speise- anstatt in die Luftröhre.
Abschwellendes Nasenspray kann auch unterstützen. Ist die Nase verstopft, atmet man durch den Mund und bekommt so auch eher Hustenreiz.
Bei Kleinkindern kann man super zuckerfreie Hustenbonbons (kindgerecht, also mild) in wenig warmem Wasser auflösen und löffelweise geben - hat den gleichen Effekt wie Hustenbonbons lutschen.
Wart Ihr beim Lungefacharzt (mögliches Asthma)?
Hat er möglicherweise vergrößerte Polypen, die entfernt werden sollten?
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