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Letztens im Kindergarten...
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Gerade zufällig entdeckt:
Ein kleiner Junge hatte beim Stiefelanziehen
Probleme und so kniete seine Erzieherin
sich nieder, um ihm dabei zu helfen. Mit
gemeinsamem Stossen, Ziehen und Zerren
gelang es, zuerst den einen und schließlich auch
noch den zweiten Stiefel anzuziehen.
Als der Kleine sagte: "Die Stiefel sind
ja am falschen Fuß!" schluckte die
Erzieherin ihren Anflug von Ärger
runter und schaute ungläubig auf die Füße des
Kleinen. Aber es war so; links und rechts
waren tatsächlich vertauscht.
Nun war es für die Erzieherin ebenso
mühsam wie beim ersten Mal, die Stiefel
wieder abzustreifen. Es gelang ihr aber,
ihre Fassung zu bewahren, während sie die Stiefel
tauschten und dann gemeinsam wieder anzogen,
ebenfalls wieder unter heftigem Zerren und Ziehen.
Als das Werk vollbracht war, sagte der
Kleine: "Das sind nicht meine Stiefel!"
Dies verursachte in ihrem Inneren eine
neuerliche, nun bereits deutlichere Welle von
Ärger und sie biss sich heftig auf die Zunge,
damit das hässliche Wort, das darauf gelegen
hatte - nicht ihrem Mund entschlüpfte.
So sagte sie lediglich: "Warum sagst du
das erst jetzt?" Ihrem Schicksal ergeben
kniete sie sich nieder und zerrte abermals an den
widerspenstigen Stiefeln, bis sie wieder
ausgezogen waren. Da erklärte der Kleine
deutlicher: "Das sind nicht meine
Stiefel, denn sie gehören meinem Bruder.
Aber meine Mutter hat gesagt, ich muss sie
heute anziehen, weil es so kalt ist."
In diesem Moment wusste sie nicht mehr, ob
sie laut schreien oder still weinen sollte.
Sie nahm nochmals ihre ganze
Selbstbeherrschung zusammen und stiess,
schob und zerrte die blöden Stiefel wieder
an die kleinen Füsse. Fertig.
Dann fragte sie den Jungen erleichtert:
"Okay, und wo sind deine Handschuhe?"
Worauf er antwortete: "Ich hab sie
vorn in die Stiefel gesteckt."
DIE GESCHICHTE DER KLEINEN SUSI
Eines Tages, meine Mama war ausgegangen, passte mein Papa auf mich auf. Ich war etwa 2 1/2 Jahre alt.
Irgendjemand hatte mir ein kleines Teeset geschenkt und es wurde eines meiner Lieblingsspielzeuge.
Papa saß im Wohnzimmer und war vertieft in die Abendnachrichten, als ich ihm eine kleine Tasse "Tee", die einfach nur mit Wasser gefüllt war, brachte.
Nach einigen Tassen und einer Menge Lob für diesen leckeren Tee, kam meine Mama nach Hause.
Mein Papa bat sie im Wohnzimmer zu bleiben, um mit anzusehen wie ich ihm eine Tasse Tee bringe, weil es einfach zu niedlich war.
Meine Mama wartete, und da kam ich den Flur entlang mit einer Tasse Tee für Papa in der Hand, und sie schaute zu, wie er sie genüsslich austrank.
Dann sagte sie zu Papa (und nur eine Mutter weiß sowas):
"Kam dir eigentlich je in denn Sinn, dass der einzige Ort, an dem unsere Tochter Wasser erreichen kann, die Kloschüssel ist...?!"
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