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Gordon Familientraining - wer hat Erfahrungen damit gemacht?
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bei uns in der Kita wird demnächst ein Kurs zum Gordon Familientraining angeboten.
Grundlage (laut Google) ist ein partnerschaftlicher Ansatz. Auf autoritäre Strukturen wird weitgehend verzichtet, und es gibt wohl auch Methoden zum Lenken von unerwünschtem Verhalten. Es bezieht - soweit ich das verstanden habe - auch die eigene Position der Eltern mit ein: Warum werde ich in dieser Situation wütend, reagiere über, werde laut?
Was ich gelesen habe, finde ich schon sehr interessant. Allerdings ist der Kurs mit 30 Zeitstunden veranschlagt - und daher bin ich ein bisschen hin- und hergerissen, weil freie Zeit bzw. freie Abende bei uns doch sehr rar gesät sind.
Kennt jemand hier das Konzept? Ich meine, wir haben auch die ein oder andere Erzieherin hier in der Runde - Was sagt ihr zu diesem Ansatz? Sinnvoll oder eher naja?
Ich finde es grundsätzlich schon wichtig, dass man Kinder gewaltfrei erziehen soll und ich denke, da gehe ich mit vielen Mamas hier konform.
Aber gewaltfrei bedeutet nun mal auch, dass ich mein Kind eben NICHT anschreie, wenn es mich bis zur Weißglut provoziert und mir dann der Gaul durchgeht - was bei meinem hitzigen Temperament nicht immer leicht ist.
Gewaltfrei erziehen heißt für mich in erster Linie keine körperliche Gewalt, auch nicht auf die Finger hauen und das Kind nicht bloß zu stellen oder nieder zu machen mit Worten. Es gibt aber auch Ausnahmen zb dein Kind will an den heißen Kochtopf... dann sagst du ja auch nicht in ruhigem Ton "Nein, bitte lass das!" sondern schreist entsetzt "Nein, das ist heiß!!!!!"
Z.Beispiel sage ich meinen 10 järigen ,im Winer bist du um 17 Uhr daheim weil ich Angst um dich habe wenn du im Dunkeln im Wald spielst .Er versteht meine Gefühle und ist dann auch zu Hause .
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