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Verwöhnen - kleiner Dickkopf??
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Ach ja und sie will immer hoch, kaum noch flach liegen. Ist das nicht schlecht für sie mit 3 Monaten?
Jaaa..... da scheiden sich die Geister. Vor allem die älteren Generationen also unsere Eltern, Omas, Uromas usw. sind ja auch der Meinung man soll sie ruhig mal quaken lassen. Also ich persönlich finde das ein Baby in dem alter noch nicht verwöhnt werden kann.
hab hier mal ne informative Seite für dich:
http://www.hallo-eltern.de/M_Baby/babys_verwoehnen.htm
Auch in meinem Babybuch steht drin das das unter einem halben Jahr nicht möglich ist. Wird zwar jetzt was länger aber ich schreibs einfach mal auf was da steht.
Babys unter einem halben jahr kann man nicht verwöhnen. Mit nichts, was sie in diesem alter tun, verfolgen sie eine bestimmte Absicht- und schon garnicht die, Erwachsene zu manipulieren. Ihr Gehirn ist noch gar nicht reif für diesen komplizierten Vorgang! Noch reagieren sie ganz spontan und absichtslos auf gute oder schlechte Erfahrungen. Wenn sie ihr Neugeborenes so oft wie möglich bei sich haben und es jedesmal stillen, wenn es Hunger hat, tun sie genau das richtige. Lassen sie sich nicht verunsichern. Noch in den Erziehungsratgebern unserer Eltern wurden Babys als "unbelichtete Filme" beschrieben, die unrettbar verdorben sind, wenn ihnen nicht von Anfang an bestimmte Regeln auferlegt werden. Vor allem ältere Verwandte und Freunde werden deshalb viele wohlgemeinte, aber falsche Ratschläge erteilen.
Etwa ab dem 6.Monat ist ihr baby sllmählich reif genug, um erste logische Schlüsse zu ziehen. Es stellt fasziniert fest, daß es mit bestimmten Verhaltensweisen bestimmte Reaktionen auslöst. Jetzt beginnt die Zeit liebevoll grenzen zu setzen damit sich keine ungewollten Verhaltensweisen einschleichen. Wenn ihr baby zB nachts eine teeflasche nach der anderen verlangt oder tagsüber ständig herumgetragen werden will- lesen sie ihm nicht mehr jeden wunsch von den Augen ab. Entwickeln sie ein Gespür dafür wann ihr Baby tatsächlich etwas braucht und wann es tatsächlich seine Macht erproben will.
LG Sunny
lg
> danke sunny- das klingt sehr vernünftig. hab halt auch von der älteren
> generation oft gehört: du wirst schon sehen, was du davon hast, wenn du sie
> immer rumschleppst. sowas verunsichert einen einfach.
> lg
Meine Eltern und Schwiegereltern sind auch der Meinung, dass ich meine Kleine nur verwöhne, weil ich sie rumtrage und auch so den ganzen Tag mit ihr spiele und sofort reagiere, wenn sie schreit. DArf mir auch immer anhören "früher hat man euch auch schreien lassen, und es ist trotzdem was aus euch geworden". Aber ich kann diese Meinung überhaupt nicht vertreten, sondern denke auch, dass man ein Baby unter einem Jahr nicht verwöhnen kann. Das Baby braucht nun mal die unmittelbare Nähe der Mama, um sich sicher zu fühlen und ein Urvertrauen entwickeln zu können. Der Grund, warum man früher ein Baby schreien lassen hat, war ja nicht nur der, es nicht zu verwöhnen, sondern auch, um es an den eigenen Tagesablauf anzugleichen, damit man es als Mutter einfacher hat. Ich find das total blöd. Auch wenn es manchmal wirklich sehr anstrengend ist, stundenlang mit der Kleinen auf dem Spieleteppich zu sitzen und zu spielen oder sie rumzutragen etc., denke ich, dass es ihr sehr viel bringt. Sie ist dadurch insgesamt sehr ruhig und ausgeglichen. Weiß nicht, ob das auch so wäre, wenn ich sie schreien lassen würde. Ich möchte es auch auf keinen Fall ausprobieren. Und ich werde erst mit einem dreiviertel Jahr oder spätestens einem Jahr anfangen, sie auch mal schreien zu lassen und nicht sofort zu reagieren. Denn dann verkraftet sie das auch besser und versteht es auch besser, warum ich nicht darauf reagiere. Aber jeder hat da wohl seine eigene Meinung.
Naja das kennen wir glaube alle
Nene... hör mal lieber mehr auf das was dein guter Mutterinstinkt dir sagt
Für was haben wir den sonst.
Das sie immer bei dir sein und rumgeschleppt werden will hat vielleicht damit zu tun das sie einfach nur deine Nähe braucht. Manche Mütter schwören auf diese Tragehilfen (Tuch oder Trage) da kann man vielleicht nicht alles aber doch etwas mehr machen. Oder vielleicht hilft es auch wenn du sie einfach mit in den selben Raum nimmst in dem du dich aufhälst, das sie merkt das du nicht verschwunden bist.
Meine kleine ist schon was älter (am 19.09. wird sie 6 Monate) bei ihr merkt man langsam das sie wirklich was beabsichtigt mit der Meckerei. zB: wenn sie auf ihrer Decke in der Stube liegt und mit ner ganz bestimmten Rassel am hantieren ist und die fällt runter fängt sie an zu meckern. Gibt man sie wieder hin ist Ruhe. Geb ich ihr ein anderes Spielzeug meckert sie weiter.
LG
Also ich habe einen 12 Wochen alten Sohn, muss sagen ich hab ihn von anfang an nie durch die gegend getragen, brauchte ich von seiner seite aber auch nicht. Seit ein paar Wochen leg ich ihn auf die Spieldecke er ist dort eigentlich schon recht lange ruhig, wenn ich den Haushalt mache leg ich ihn in die Wippe und nehem ihn überall mit hin, spreche mit ihm und er hört mir zu und beobachtet mich.Findet es anscheinend recht interessant seine Mama zu zugucken. Er quengelt auf dem arm meistens, dann leg ich ihn halt runter und er ist dann ruhig.
lg
leider muss ich sagen bin ich da anderer meinung. Meine Nachbarin hat einen Sohn bei den sie das genau so gemacht hat, immer hoch genommen und geschleppt egal wohin. Mittlerweile ist der kleine 3 Jahre und will immernoch getragen werden und wenn sie das nicht macht schreit er wie am spiess. Das Ergebnis in dem Fall ist, sie hat nen kaputten Rücken
auch wir hatten die ersten Monate das Problem dass unsere Kleine nicht allein sein wollte/konnte. Auch die Schläfchen tagsüber gingen nur in meiner Gegenwart. Mittlerweile, sie wird am 13.09. 7 Monate alt, klappt das super. Sie liegt auf ihrer Puzzlematte und spielt wirklich allein. Sie robbt nun schon zu den Sachen hin die sie haben will und wenn mal was wegfällt ist auch kein Drama mehr. Ich kann draußen Wäsche aufhängen, Betten machen oder das Haus saugen - war bis zur ca. 20. Woche echt unvorstellbar. Da konnte ich solche Arbeiten immer nur dann erledigen wenn sie geschlafen hat.
Auch ich kenn diese Stimmen die da immer sagen - du musst sie auch mal allein lassen, kannst dich doch nicht den ganzen Tag mir ihr beschäftigen usw. Aber es hat sich bei uns von allein geregelt. Sicherlich bin ich auch viel in der Küche und sie sieht mich wenn sie mich sucht. Aber ich sitze wirklich nicht mehr viel bei ihr. Wahrscheinlich reicht es ihr wenn sie weiß ich bin in der Nähe und komme auch wenn sie mich braucht. Ich denke dass ist das Wichtigste was man so einem kleinen Wesen von Anfang an vermitteln muss!
@tobi112 - entweder der Sohn deiner Nachbarin braucht die Nähe seiner Mutter immer noch intensiv oder sie hat vielleicht "den Absprung verpaßt". Weißt du denn ob sie ihn auch mal auf die Krabbeldecke gelegt hat oder in den Babyknast und dann mal andere Aufgaben erledigt hat? Vielleicht auch mal kurz meckern lassen (nicht schreien!) bis sie zu ihm hin ist? Ich kann es mir nicht erklären...
LG
Natürlich muss man irgentwann mal beginnen den kleinen Grenzen zu setzen. Das ist bestimmt auch ne Gradwanderung den rechten Zeitpunkt dafür abzupassen. Man muss halt versuchen ein Gespühr dafür zu entwickeln, brauchen sie jetzt wirklich was oder erproben sie ihre Grenzen. Was bestimmt nicht immer leicht einzuschätzen ist.
Aber ich denke nicht das ein Kind unter einem halben bis dreiviertel Jahr uns Erwachsenen bewusst auf dem Kopf rumtanzt.
LG Sunny
Meine Mama hatte kaum Zeit für sich, da sie jede Minute mir widmete...und ihr Meinung ist das sie alles absolut richtig gemacht hat. Sie hat nicht an ihr eigenes Wohl gedacht, sondern stets an meiniges. Mit dem Verfahren hat sie 3 Kinder erzogen und bereut nichts. Ihr hat es eben Spaß gemacht ihre Kinder zu verwöhnen...denn wenns nicht die Mammi macht, wer den sonst? Selbst heute noch kommt sie regelmäßig bei uns vorbei und bringt frische Brötchen und meine Lieblingsschokolade (so als ob ichs mir nicht selber kaufen könnte
Auch ich kann sagen ich hatte die absolut besste Kindheit! Und ich danke es heute meiner Mama vom ganzen Herzen und helfe ihr wo ich nur kann...
PS: Die Erzeihungsmethode bin ich sehr bemüht zu übernehmen
Dr. Herbert Renz-Polster: KInder verstehen - Born to be wild betrachtet Kinder einmal aus evolutionärer Sicht und erklärt in vielen Punkten, warum Kinder so ticken, wie sie ticken.
Zum Thema Verwöhnen:
http://kinder-verstehen.de/images/Verwoehnen_090510.pdf als kurze Zuammenfassung.
noxx
> Also ich finde auch das man die kleinen noch nicht verwöhnen kann. jaja die
> ältere Generation die wissen eh immer alles besser
> Also ich habe einen 12 Wochen alten Sohn, muss sagen ich hab ihn von anfang
> an nie durch die gegend getragen, brauchte ich von seiner seite aber auch
> nicht. Seit ein paar Wochen leg ich ihn auf die Spieldecke er ist dort
> eigentlich schon recht lange ruhig, wenn ich den Haushalt mache leg ich ihn
> in die Wippe und nehem ihn überall mit hin, spreche mit ihm und er hört mir
> zu und beobachtet mich.Findet es anscheinend recht interessant seine Mama
> zu zugucken. Er quengelt auf dem arm meistens, dann leg ich ihn halt runter
> und er ist dann ruhig.
> lg
Hallo, ich bin eine Mama die im Rollstuhl sitzt. Ich spiele mit meinem Kleinen (15 Wochen) viel wenn er entweder in seinem Bett liegt oder in der Wippe ist. Klar nehme ich ihn auch raus und spiele so mit ihm oder er bekommt sein Fläschchen. Aber meiner hat auch die Phasen wo er einfach hingelegt werden will. Er spielt z.B. mit seinem Mobile in seinem Bett gern alleine. Ich komm zum aufziehen und schon geht´s weiter. Er freut sich wenn sich "seine" Bären über ihn drehen.
Nicht das ihr jetzt glaubt nur weil ich im Rollstuhl sitze, komme ich nur zurecht, wenn er irgendwo liegt - nein!!! Nur ich denke mein Kleiner lernt so schon, dass seine Mama einfach so ist, wie sie ist
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