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geburtsschock?
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meine eule wurde gestern ein jahr und ich bin auch immer noch nicht drüber weg...
hatte auch nen not ks, und ich hab meine kleine erst 12 stunden später sehen dürfen...wie gesagt, sehen! nicht anfassen!
ich wach heute noch manchmal nachts auf...
es gibt ganz viele, die das gleiche durchmachen, manch einer hat halt glück...und andere wiederrum etwas weniger...
das ist jetzt 7 wochen her und ich muss ständig an die intensiv denken (muss dazu sagen, dass es mir wirklich sehr schlecht ging
liebe grüße
ich würde an Eurer Stelle wirklich mal eine Beratung aufsuchen. Sei es bei einer freien Beratungsstelle für Schwangere und Familien oder beim Hausarzt. Wenn man religiös ist, wäre auch der Pfarrer/Pastor eine mögliche Anlaufstelle.
Wenn man ein solches Erlebnis nicht richtig verarbeiten, überwinden kann, dann kann es auch nach Jahren noch tiefgreifende Folgen haben. Viele Angststörungen (Panikattacken etc.) entwickeln sich Jahre nach unverarbeiteten Traumata.
Ich denke, man sollte sich nicht scheuen, einige Termine bei einem Psychologen wahrzunehmen, denn ein solcher Notkaiserschnitt ist vergleichbar einem Unfall, und da ist die psychologische Therapie bzw. seelsorgerische Betreuung heutzutage gang und gebe...
Gab es bei Euch im Krankenhaus keine psychologische Beratung? In der Geburtsklinik kann man da ruhig mal nachfragen, die haben oft einen Psychologen, der natürlich auf Geburtstraumata oder postnatale Depressionen spezialisiert ist.
Gruß und viel Kraft zum Verarbeiten
Julia Yaël
erst am 2.Tag habe ich ihn zum ersten mal gesehen.
Auch das war ein Schock,aber mit der zeit verblassen die Erinnerungen und ich konzentriere mich auf das was ist und was kommt und nicht auf das was war.
Wirklich lass dir Zeit - heute denke ich kaum noch an die Geburt - ich geniesse einfach nur jeden Augenblick mit meinem Sonnenschein.
am nächsten tag bin ich dann zum ersten mal zu ihnen und hab erstmal geheult,sie hingen an schläuchen.im allgemeinen war ich am anfang doch sehr überfordert mit der situation,ich fühlte mich einfach nur noch leer nachdem die mäuse draußen waren,es war ja schließlich auch meine erste schwangerschaft und dann war sie so schnell vorbei.ich kann jeder mutti nur raten in so einer situation viel mit der hebamme zu reden und sich eventuell hilfe zu suchen wenn man merkt das man in ein loch der depression fällt,bei mir ging es grad mal noch so gut wobei ich in manchen augenblick schon noch damit zu kämpfen habe aber wenn ich die zwei jungs anschau ist alles wieder gut,nun müssen wir nur noch heim kommen dann kann das familienleben endlich losgehen.
mir erging es fast genauso.
ich bin ins krankenhaus weil meine maus am erechneten tag nicht raus wollte und die ärtze nochmal ein ctg machen wollten...nur zur kontrolle...dann hat die ärtzin meine tochter im bauch noch vermessen und mir gratuliert das ich eine der gandietatinnen bin die heute noch eingeleitet wird...gesagt getan...aber meine tochter war zu klein und zu schwach um sich alleine in den geburtskanal zu drücken und bei jeder wehe, wohlbemerkt geradenal bei 40-45 ausgeschlagen sind ihre herztöne bis auf 60 runter gefallen und 2 mal stand auf dem monitor sogar nur ein ?..also notkaiserschnitt eingeleitet alles innerhalb 13-20minuten...pda ist mir dann sogar bei erstenmal falsch gestochen worden und ich musste das ganze nochmal über mich ergehen lassen...um 23.30uhr kam dann meine tochter maribel zur welt...ich hab sie vielleicht 3 sek gesehen...dann bin ich auf die intensiv gekommen weil ich einen schock bekommen habe aufgrund eines der medikamente die sie mir gegeben haben, ganze 3 std musste ich warten bis ich mein kind in den armen halten durfte...ich habe sie gleich über alles geliebt und auch muttergefühle bekommen...aber nach 5 tagen krankenhaus, zuhause der zusammenbruch..ich habe aus heiterem himmel geweint, war aufeinmal überfordert, musste immer wieder an die op denken usw...das ging ganze 3 wochen so, meine hebamme meinte das sei ganz normal bei müttern die einen kaiserschnitt haben, weil sie so abrupt von ihrem kind getrennt werden...das würde sich dann aber auch legen...hat es sich bei mir zum glück auch aber es gibt nächte in denen ich wach werde und schweißnass bin weiss ich von der op geträumt habe...ich hab so nichts mitbekommen aber alleine die geräusche, das gewusel um mich herrum usw...das hat mir gereicht...
ich drück ganz feste die daumen das es dir bald besser geht!!!!
Meinen kleinen konnte ich die ersten 4h nicht sehen und dann auch nur auf der Neo,wo er 24h liegen mußte :>
Dadurch das er Blutunterzucker hatte,bekam er gleich die Flasche und das stillen wollte auch nicht so recht klappen. Am anfang hatte ich alles eher motorisch gemacht, ohne überheupt viel gefühl zuzulassen. Ich habe ihn geliebt,aber die muttergefühle,das überwältigende kam erst später. Heute ist mein spatz 1Jahr alt und ich liebe ihn abgöttisch, aber es fehlt mir halt etwas :>
Ich denke aber eigentlich nimmer so sehr drünber nach
LG
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