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Pucken
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wer puckt von euch eure Kinder?
Womit macht ihr es?
Seit wann habt ihr damit angefangen?
Wie lange es gemacht?
Mein kleiner ist jetzt fast 8 Wochen, er ist ein sehr unruhiges Baby, zappelt viel mit den Händen. Weckt sich im Schlaf auf.
Am Anfang hatte die Hebamme ihn einfach ein eine Decke gewickelt als sie uns besucht hatte, ich stillte ihn und er schlief 3 Stunden dann ganz ruhig.
Irgendwann wollte ich es selbst probieren ihn zu pucken, mit der Decke klappt es allerdings nicht immer.
Mal hat er Lust mal nicht und wehrt sich aus voller Kraft.
Jetzt habe ich den Ergobaby Puck-mich-sack gekauft, ein einziges Mal schlief er drin, jetzt wehrt er sich wieder.
Merke aber das wenn es mal klappt mit dem Pucken dann ist er viel ruhiger und schläft ohne zu klatschen vor allem in der Nacht.
Habt ihr Tipps für mich? Wie bekomme ich ihn dazu?
Warum klappt es nur in der Nacht besser bei uns und am Tage garnicht?
Danke für eure Meinung
Pucken ist gut, wir haben unsere erste und unsere jetzt zweite Tochter gepuckt. Ziemlich zeitnah zur Geburt haben wir damit angefangen.
Meine Frau kennt das aus Russland und es hilft dem Kind sehr, gerade weil es sich dann nicht ständig ins Gesicht haut und etwas runterkommen kann.
Ich würde kein extra Puckzubehör kaufen, wusste gar nicht dass es das gibt.
Wir selbst nehmen ein relativ großes Tuch, das sich gut um das Kind wickeln lässt. Man merkt ja, ob das Kind reinpasst oder nicht. Wichtig ist, dass es sich das Tuch nicht übers Gesicht ziehen kann.
Wie wir das machen:
1. Wir legen das Tuch in Rautenform (also mit der Spitze nach unten) auf ein Bett oder Sofa, dann klappen wir die obere Ecke ein (nicht ganz zur Hälfte)
2. das Baby wird mittig draufgelegt, der Kopf schaut über die eingelegte Kante
3. der rechte Arm wird an den Körper gelegt und dann mit der rechten Seite des Tuches festgehalten, da diese über das Baby gelegt wird, den Zipfel links unters Baby schieben
4. den linken Arm ans Baby halten und dann die linke Seite ums Baby legen und auf der rechten Seite unters Baby schieben
5. Baby irgendwo parken und regelmäßig drauf schauen ob es noch lebt und sich wohlfühlt (PUCKEN IST KEINE BABY-PARKEN UM SHOPPEN, KAFFEE-TRINKEN o.Ä. ZU GEHEN !!!)
Wichtig:
1. NICHT ZU FEST!
2. nicht den ganzen Tag machen, wir machen das nur, wenn das Kind nicht zur Ruhe kommt
3. Alternativ legen wir unser Kind tagsüber auch auf den Bauch, da es da allerdings zum
Vielleicht ist es am Besten, Du lässt es Dir von Deiner Hebamme oder einer (falls vorhanden) Freundin/Bekannten mal zeigen, da es recht fest ist, kann es bei Falschanwendung auch zu Todesfällen kommen und das will keiner (hoffe ich mal!).
HINWEIS: ICH HAFTE NICHT FÜR DIE ANWENDUNG ODER DAS NACHMACHEN MEINER AUSFÜHRUNGEN. Jedes Kind ist ohnehin anders und unsere Tochter hebt seit gefühlt ihrem zweiten Lebenstag selbstständig den Kopf und dreht den von rechts nach links...
Wenn dein Kinderarzt nichts dagegen hat kann dir deine Hebamme sicherlich auch genau zeigen wie, womit, wie lange usw.
Auf den Rat anderer anonymer Mütter hier im Forum würde ich mich ehrlich gesagt nicht verlassen. Da könntest du auch den Briefträger nach seiner Meinung befragen
Sprich besser mit Leuten, die dich und dein Kind kennen und dein Anliegen sachlich beurteilen können.
> Ich bin ein Papa aber schreibe trotzdem mal
>
> Pucken ist gut, wir haben unsere erste und unsere jetzt zweite Tochter
> gepuckt. Ziemlich zeitnah zur Geburt haben wir damit angefangen.
>
> Meine Frau kennt das aus Russland und es hilft dem Kind sehr, gerade weil
> es sich dann nicht ständig ins Gesicht haut und etwas runterkommen kann.
>
> Ich würde kein extra Puckzubehör kaufen, wusste gar nicht dass es das gibt.
>
>
> Wir selbst nehmen ein relativ großes Tuch, das sich gut um das Kind wickeln
> lässt. Man merkt ja, ob das Kind reinpasst oder nicht. Wichtig ist, dass
> es sich das Tuch nicht übers Gesicht ziehen kann.
>
> Wie wir das machen:
>
> 1. Wir legen das Tuch in Rautenform (also mit der Spitze nach unten) auf
> ein Bett oder Sofa, dann klappen wir die obere Ecke ein (nicht ganz zur
> Hälfte)
> 2. das Baby wird mittig draufgelegt, der Kopf schaut über die eingelegte
> Kante
> 3. der rechte Arm wird an den Körper gelegt und dann mit der rechten Seite
> des Tuches festgehalten, da diese über das Baby gelegt wird, den Zipfel
> links unters Baby schieben
> 4. den linken Arm ans Baby halten und dann die linke Seite ums Baby legen
> und auf der rechten Seite unters Baby schieben
> 5. Baby irgendwo parken und regelmäßig drauf schauen ob es noch lebt und
> sich wohlfühlt (PUCKEN IST KEINE BABY-PARKEN UM SHOPPEN, KAFFEE-TRINKEN
> o.Ä. ZU GEHEN !!!)
>
> Wichtig:
> 1. NICHT ZU FEST!
> 2. nicht den ganzen Tag machen, wir machen das nur, wenn das Kind nicht zur
> Ruhe kommt
> 3. Alternativ legen wir unser Kind tagsüber auch auf den Bauch, da es da
> allerdings zum
> ich Dir das nicht empfehlen. (Unsere Tochter mag das jedenfalls sehr und es
> hilft ihr auch, liegt vielleicht daran, dass ich das auch mochte als Baby)
>
> Vielleicht ist es am Besten, Du lässt es Dir von Deiner Hebamme oder einer
> (falls vorhanden) Freundin/Bekannten mal zeigen, da es recht fest ist, kann
> es bei Falschanwendung auch zu Todesfällen kommen und das will keiner
> (hoffe ich mal!).
>
> HINWEIS: ICH HAFTE NICHT FÜR DIE ANWENDUNG ODER DAS NACHMACHEN MEINER
> AUSFÜHRUNGEN. Jedes Kind ist ohnehin anders und unsere Tochter hebt seit
> gefühlt ihrem zweiten Lebenstag selbstständig den Kopf und dreht den von
> rechts nach links...
Danke für die Rückmeldung
Was passiert den mit den Beinchen ?
Ich muss meinen Sohn breitwickeln auf Grund nicht ganz entwickelten Hüfte. Daher muss/darf ich nur die Arme pucken.
Daher bin ich auch auf den Ergobaby drauf gekommen. Es hat speziell einen Einschlag zwischen den Beinen.
Meinen ersten Sohn habe ich immer auf dem Rücken schlafen lassen der Nachteil Flacher Kopf.
Jetzt beim zweiten lege ich ihn von der Geburt an auch auf die Seiten, er bevorzugt es beim schlafen. Selbst in der Nacht, drehen kann er sich noch nicht und schlafen tut er bei mir im Bett, ich spüre daher stets seine Bewegung und melden tut er sich auch wenn ihm was nicht passt. Auf dem Bauch liegt er auch gerne, geschlafen bis jetzt nur Tagsüber einmal.
Von daher bin ich ganz deiner Meinung, jeder muss selber wissen mit dem hinlegen.
In der Zeitschrift "Eltern" aus Oktober 2016 war z.B. ein Pro & Contra zu lesen, hier wurde auf der Contraseite vor allem die Hitzeentwicklung und auch eine drohende Frustration des Babys genannt, die problematisch werden könnten. Eine "Hüftdysplasie" (was auch immer das ist) wäre wohl eher angeboren, so der kontra-schreibende Arzt. Und die Pro-schreibende Hebamme schrieb dann auch, dass nicht jedes Kind das pucken mag.
Vielleicht kann man das Heft noch irgendwo bekommen, evtl. haben manche Stadtbüchereien das ja auch (ist auf Seite 79 zu finden).
Letzten Endes würde ich Wert darauf legen, mir eine gute Hebamme oder Mutter/Schwiegermutter zu suchen und auf deren Rat hören. Letzten Endes ist es ein Gesamtkonzept (so meine Meinung), das dem Baby am besten hilft, bei dem einen gehört Pucken dazu, bei dem anderen eben nicht.
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