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Nachbarin
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Also ich muss mich mal wirklich auskotzen.
Unsere Nachbarin von oben ist schon seit der Geburt von unserem Sohn nur am rumquaken. Jeden zweiten Tag fragt sie meinen Mann, ob alles in Ordnung sei, der Kleine weine ja so viel (passiert meistens abends, da dann die Badezeit ist. Das baden lieben wir, aber das anziehen fällt uns sehr schwer. Und da wehren wir uns auch sehr). Letzten Endes wurde ich böse und sagte ihr, dass Babys nunmal öfter am Tag weinen, egal ob sie gerade langeweile haben, hunger oder einfach um ihre Stimme selbst zu hören. Sie ist jedoch der Meinung, mein Sohn weine von morgens bis abends. Komisch, sagte ich, ich weiß nicht welches Baby du hörst aber in den letzten zwei Wochen war ich jeden Tag bei meiner Mutter zu Besuch. Ich verlasse das Haus meist um 11-12 Uhr und komme abends gegen 19:00 Uhr nachhause. Naja, sie würde es ja wissen, sie hätte ja auch mit anderen Nachbarn gesprochen haben nur sie wäre ja die einzige, die uns ansprechen würde. Ich habe mit den Nachbarn gesprochen, diese sind wie ich der Meinung, dass man natürlich ab und zu etwas hört aber nicht den ganzen Tag!
Dann traute sie sich tatsächlich darauf hinzudeuten, dass ich, weil ich ja so jung bin und unerfahren, mir eine Haushaltshilfe suchen solle. Sie würde es ja wissen, sie kennt ein paar Kinder (Kinderlose Frau erzählt mir, ich sei überfordert, obwohl ich eine große Familie mit vielen Kindern habe). Mittlerweile habe ich die Schnauze voll. Ich fühle mich total belästigt und ausgelauscht. Mir kam es vor, als ob sie mir unterschwellig angedroht hätte, das Jugendamt an den Hals zu hetzen. Ich habe nichts zu befürchten, nein, aber ich möchte keine Akte bei ihnen vorliegen haben.
Zuhause fühle ich mich total unwohl. Ich mag gar nicht mehr in meiner eigenen Wohnung sein. Ich habe das Gefühl, dass sie meinen Mann und mich aus dem Haus ekeln will. Egal mit welchem Mittel. Anfangs beschwerte sie sich über den Hund meiner Mutter, da dieser ab und zu mal bellte (Meine Mutter ist zur Wochenbettzeit bei uns geblieben). Dann haben wir ihr die Türen zu laut zugeknallt. Und nun das. Ich frage mich, was sie morgen für ein Problem hat. Fernseher zu laut? Waschmaschine zu spät angeschmissen? Oder habe ich einfach zu laut gehustet?! Das scheint kein Ende zu nehmen.
Wir haben und jetzt für den Montag verabredet. Mein Mann und ich wollen ihr deutlich sagen, dass sie sich aus unseren Angelegenheiten raushalten soll. Mir nicht das Gefühl geben soll, ich sei eine schlechte Mutter und selbst wenn das Kind den ganzen Tag weinen würde (was es ja wirklich nicht tut), sie kein Recht hat, mir zu sagen ich sei überfordert. Zum anderen muss ich mich nicht vor ihr rechtfertigen und das sehen wir auch nicht ein. Wenn sie das nicht versteht, dann werden wir uns bei unserem Vermieter beschweren, dass wir uns belästigt fühlen.
So, sorry für den Text aber das kann doch nicht sein, dass ich mich in meiner Wohnung nicht wohl fühle?! musste einfach mal diesen Druck aus mir schreiben.
Kennt ihr so was auch? Wie seid ihr gegen so etwas angegangen?
Lieben Dank für eure Antworten
Ich würde ihr nur einen Satz sagen: "Stecken sie ihre Nase nicht in unsere Angelegenheiten! Das geht sie nichts an! Haben sie das verstanden?"
Mehr nicht!
Was will sie denn machen? Das Jugendamt rufen? Lass sie doch!
Und wenn dein Kind krabbeln und laufen kann, dann sorge dafür, dass es möglichst viel Lärm macht!
Danke "Cyborg2611" genau das werde ich auch tun
ich bin nur noch froh, wenn wir irgendwann hier raus sind und dann hoffe ich, dass die so richtig gräßliche nachbarn kriegen...
Das würde ich ihr auch sagen und dass sie sich ein Hobby suchen soll, wenn ihr langweilig ist und du dir von einer kinderlosen Frau, die nicht weiß, wie es bei dir in der Wohnung aussieht und dich nicht beim täglichen Umgang mit deinem Kind kennt und sieht, sagen lässt, du seihst überfordert. Das ist eine Frechheit. Und in Zukunft wirst du dir solchen Unsinn nicht mehr anhören (würde sie dann einfach stehen lassen), geschweige denn dich dazu noch äußern oder rechtfertigen.
du musst ihr klipp und klar sagen, dass sie nicht mehr bei dir klingeln darf, wenns geht sogar die klingel ausschalten. wenn sein muss, musst du mit deinem ton auch etwas aggressiver werden. manche leute kapieren es nicht auf die nette art.
ich hatte auch mal nachbarn unter mir, da hatte ich aber noch kein kind. die haben sich auch über alles aufgeregt was ich gemacht habe, zum beispiel als mein freund einmal am fenster geraucht hat und etwas asche auf deren fensterbrett gefallen ist. als ob das vom wind nicht runter geweht wird... zumindest kam der opa auch sofort hoch und hat rumgemeckert und ich hatte zu dem zeitpunkt schon echt die schnauze voll. ich hab ihm dann gesagt, sollte er noch einmal bei mir klingeln, werde ich die tür aufmachen und ihn die treppe wieder runter schupsen. davon war er so geplättet, dass er es nie wieder gewagt hat mich anzusprechen. ich hätte es natürlich nicht wirklich gemacht, aber manchmal muss man einfach einen anderen ton einschlagen.
zum thema baden habe ich noch einen tipp: mein baby liebt auch das baden, da ist er immer ganz ruhig. doch sobald er aus der badewanne kommt, schreit er ohne ende. ich stelle mir dann immer schon eine flasche milch bereit (wenn du stillst hast du ja sowieso die brust bereit) und wickle ihn schön warm ins handtuch ein und füttere ihn erstmal. nach dem essen ist er dann so beruhigt, dass er sich in aller ruhe abtrocknen und anziehen lässt. nur leider pinkelt er dann auch manchmal ins handtuch. also am besten ein extra handtuch unterlegen
ja, wie soll ich es sagen. Das ist letzten Montag zu einem richtigen Streit ausgeartet, dass ich erstmal ein paar Sachen gepackt habe und für ein paar Tage bei meiner Mutter untergekommen bin. Ein Freund musste mich abholen und mein armer Kleiner musste um 23:00 Uhr noch mal in den Maxi Cosi
Ich ging relativ unvoreingenommen in das Gespräch. Habe mir angehört was sie zu sagen hatte (im nachhinein hätte ich mir das sparen sollen) und habe ihr mit Nachdruck gesagt: dir kann es egal sein, ob mein Kind weint oder lacht. Mische dich nicht in unsere Angelegenheiten ein und finde dich damit ab, dass ich in diesem Haus wohne (ich glaube sie hat etwas gegen Ausländer. Guckt jedenfalls immer sehr schief, wenn sie meine Mutter im Treppenhaus trifft und redet mit mir in einem anderen Ton als mit meinem Mann) und wenn du damit nicht klar kommst, dass es Babys gibt die auch mal weinen, dann musst du leider irgendwo hin, wo es keine Kinder gibt.
Naja um es kurz zu fassen, sie wollte nicht verstehen, dass ich nicht bereit war, nur weil sie ihre Ruhe haben wollte, meinen Sohn zu zwingen leise zu sein. Habe schon einen roten Kopf bekommen (wäre ich eine Comic-Figur, dann wäre Rauch aus meinen Ohren rausgekommen) als sie wieder sagte ich sei überfordert. Aber wisst ihr was das schlimmste ist? Es war mir egal was sie sagt, ich wurde wütend weil mein Mann plötzlich nicht hinter mir stand. Er gab mir kein Recht, als ich es sagte, er hat sich vor ihr verteidigt (Flaschenbaby, Zickig, Koliken etc.... Das hat sie nicht zu interessieren) und hat Löcher in die Luft geguckt. Da habe ich mich ziemlich verarscht gefühlt. Wir hatten ja eigentlich abgemacht, dass wir ihr unsere Meinung sagen werden und sie dann zum Teufel zu schicken. Und dann das!
Also gab es einen riesen Streit. Weil ich am Ende als die Dumme da stand, null Unterstützung von meinem Mann bekam und ich keine Lust mehr hatte weiterhin hier zu bleiben. Ich mein, dank ihm wusste die Nachbarin unseren ganzen Tagesablauf -.-
Naja, zurzeit ist die Lage relativ entspannt. Sollte sie sich aber noch ein Mal trauen, und das habe ich ihr versprochen, dann knall ich ihr persönlich eine Windel meines Sohnes ins Gesicht
Haben uns aber auch beim Vermieter beschwert. Ich hoffe dieser hat sich mit ihr in Verbindung gesetzt um ebenfalls noch mal mit Nachdruck zu sagen, dass ihr Verhalten nicht in Ordnung ist.
@Jamelia2:
ja, ich habe mittlerweile herausgefunden, was das Problem nach dem baden war. Wir hatten unseren Sohn auf seiner Wickelkommode angezogen im grellen Licht und nicht so entspannter Atmosphäre.
Jetzt wird er im Schlafzimmer mit Nachtlicht auf seiner Kuscheldecke angezogen und ist lieb wie sonst nie
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