Hast du Fragen? Wir sind für dich und deinen Liebling da!
Nach vielen gemeinsamen Jahren betreuen wir unser HiPP Forum nicht mehr aktiv. Neue Beiträge oder Antworten sind nicht mehr möglich. Die zahlreichen, wertvollen Beiträge der Mamas und Experten bleiben jedoch bestehen und sind weiterhin für dich zugänglich. Damit du auch künftig die bestmögliche Beratung bekommst, steht dir unser HiPP Elternservice über verschiedene Kanäle jederzeit gerne zur Seite.
Rumtragen
Hier findest du Erfahrungen anderer Mamas und Papas. Bei weiteren Fragen, wende dich gerne an unseren Elternservice. Zum Expertenforum wechseln.
Es ist etwas zu sehr vereinfacht, jedes Quengeln eines Kindes einem Wachstumsschub zuzuweisen! Mein Großer hat die ersten 3 Monate IMMER geweint und geschrien, wenn er nicht auf mir war. Wie ich schon schrieb, durfte ich ihn nicht schreien lassen und habe ihn deshalb getragen - so hat er es dann immerhin geschafft, bis zu 9 von 24 Stunden zu schlafen!
Und siehe da, als diese ersten Monate vorbei waren, hat er - ganz von alleine und ohne Probleme - nachts ganz normal in seinem Bett geschlafen und auch vor- und nachmittags ein Schläfchen im Bett gehalten. Er hat sogar NIE MEHR bei mir im Bett liegen wollen; wenn er nachts mal wach wurde und geweint hat, kam er kurz zu mir auf den Arm, ließ sich trösten - und forderte dann, zurück in sein Bett gebracht zu werden!!!
Man kann einfach nicht alle Kinder (und Mütter!) über einen Kamm scheren und Patentrezepte gibt es nicht! Meine Jüngste hat z. B. bis vor knapp 2 Monaten nur sporadisch mal am Tag geschlafen, und wenn, dann 5 Minuten im Auto oder in ihrem Kinderwagen - wohlgemerkt zuhause, beim Spazierengehen nie!
Gruß
JuYa
Erfahrene Mamas haben da schon ein bisschen mehr Erfahrungen sammeln können und haben ihr Tips und Tricks. Und Mamas, wie ich eine bin, die ihr erstes Kind bekommen haben müssen das alles erst lernen.
Ich für meinen Teil probiere vieles einfach mal aus und schaue wie es meinem Kind und auch mir bekommt. Manche Sachen finde ich echt doof und andre, die ich erst doof fande, stellen sich alles super herraus
Jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen und selber heraus finden was für das eigene Kind gut ist.
Ich habe mal einen Bericht im TV gesehen da hat die Mutter ihr Kind bis zum ersten Lebensjahr nur getragen und zwar immer...und sie meine die hätte das bei allen 6 Kindern so gemacht und es wäre allen gut bekommen. Das fande ich schon extrem aber die Mutter wird sich schon etwas dabei denken...
ich hab das jetzt mal grob durchgelesen und ich muss jedem ein bisschen recht geben...
das große problem ist, dass jedes kind anders ist und jedes kind anders behandelt werden muss oder kann..
Ich muss aber auch sagen, dass ich ein schreien nie nie nie für gut empfunde, zumindest in den ersten 6 monaten!!!!
danach in angemessen abständen ist schreien lassen schon ok zum §erziehen"
und es gibt wirklich einen unterschied zwischen quäken, meckern oder wirklich aus verzweiflung und angst schreienb...
und wenn man halt auch mal nimmer kann, dann is es auch besser mal kurz 5 minuten aus dem zimmer zu gehen als umzukippen, vor lauter aggression!!
ich bin anonsten total für "man kann ei kind die ersten 6 monate nicht verwöhnen "-fraktion!!!
aber zurück zum Thema:
Meine Uroma hat schon immer gesagt:
Umsomehr man sein kind im ersten jahr trägt, umso weniger muss man es das restliche leben tun!!
ich finde den sprch sehr schön und wenn das urvertrauen einmal da ist, dann kann das kind mit offenen augen und selbstbewusst ins leben starten!!
ach ja und ich hab zu dem thema auch letztens einen artikel gelesen und da hieß es:
man vergisst in der heutigen zeit immer wieder, dass wir menschen keine nestflüchter sind... so wie die affen die kleinen die ganze zeit an sich dranhängen haben, oder wie JuYael schon sagte wie es die naturvölker machen... es wird immer damit geprahlt wie lange das eigene kind schon allein am tag und nachts in seinem zimmer schläft, aber wenn man das genau nimmt, ist es wider unsere natur..
nur mal so als denkanstz
Ich habe ihn auch die erste Zeit viel getragen, er hatt eganz dolle Blähungen und ich habe ihn nie schreien lassen, bin immer gleich gerannt (erstes Kind!
Also bei ihm gings gut!
Bei einer freundinn, die ihren kleinen im november bekam (3 Monate früher als ich) ging das eben schief, sie hat den kleinen Nachts immer im liegen gestillt und ist dann mit ihm zusammen im bett eingeschlafen, so hat er immmer bei ihr im Bett geschlafen. Da sie auf dem Dorf wohnt, ist es so gewesen, das er den ganzen tag im kiwa lag an der frischen Luft und wenn was war wurde er eben geschoben. Das ende vom lied, er schlief nur bei ihr oder im Kiwa, wenn er geschoben wurde. Aber mitlerweile ist auch wieder alles normal, hat nur länger gedauert!
Da kann mans ehen, das es auf die Kinder ankommt, wie sehr sie sich solche sachen angewöhnen.
Vielen Dank!!!
LG
Nafice hat geschrieben:
> @ Dunja: Dein Baby ist quengelig und schreit so oft, weil es in einem
> Wachstumsschub steckt. Besorg dir doch mal das Buch "Oh je ich
> wachse". Da steht dann genau drin wann die nächsten Schübe kommen und
> was dich dann erwartet. Der erste Schub ist in der 4-5ten Woche. Da steckst
> du grad drin.
>
> Die Kinder brauchen dann meist mehr Kuscheleinheiten, trinken und schlafen
> schlechter und sind dünnhäutiger. Wenn diese Schübe vorbei sind, merkst du
> immer dass sie dann was neues kann.
>
> "Man kann ein Baby nicht zu sehr verwöhnen" <- dieser Spruch
> klingt gut, aber wenn man sein Kind den ganzen Tag mit sich rumträgt und
> ihm keine Gelegenheit gibt mal abzuschalten, aus allen Lärmquellen sich zu
> entfernen und Ruhezeiten in seinem eigenen Bett in einem abgedunkelten Raum
> einzuhalten, dann braucht man sich nicht wundern, wenn man am Abend ein
> völlig überreiztes Kind hat.
> Ich hatte ein Schreikind, ich weiss wovon ich spreche. Hab das Kind von
> morgens bis Abends getragen, damit es nicht schreit und man kann ja
> schließlich das Kind nicht zu sehr verwöhnen.
> End vom Lied war ein Kind dass nie abschalten konnte und nachts erst recht
> geschrien hat.
>
> Kinder brauchen feste Ruhezeiten in denen sie sich von den vielen Reizen
> und Einflüssen erholen können.
> Man muss sie nicht alleine im Zimmer schreien lassen, aber man kann ihnen
> beibringen, dass z.B. um 10:30-11:15 sie mit der Mama schlafen gehen.
> Da kann man ruhig im abgedunkelten Zimmer liegen und wenn das Kind lieber
> brabbelt, als schläft, was soll´s. Nach einiger Zeit gewöhnt es sich an den
> Rythmus. Dann um 14:30-15:15 nochmal und so weiter. Den Rythmus, der zu
> euch passt müsst ihr selbst finden. Aber für so kleine Kinder ist es in
> Ordnung 3 mal am Tag zu schlafen.
>
> Tragen kann man das Kind wunderbar in den Wachphasen und kann auch seinen
> Haushalt erledigen oder einkaufen gehen. Es gibt tolle Tücher von Didymos
> oder Bykay oder zB den Manduca (Tragesystem). Den kann man von Anfang an
> verwenden. Die von mir genannten Marken habe ich selbst daheim und bin
> begeistert. Vom BabyBjörn wird überall abgeraten, weil er wohl den Babies
> eher schadet, als nutzt. Kann man ja nachsurfen im Netz.
Ruhezeiten brauchen sie, da stimme ich voll zu. Dass diese aber festliegen, ist doch nur unserer Zivilisation geschuldet und dient den Eltern dazu, den Tagesablauf besser planen zu können.
Warum soll ein Baby nicht dann ruhen, wenn es das Bedürfnis danach hat, sondern dann, wenn die Mutter der Meinung ist, dass es jetzt an der Zeit zum Ruhen sei? Auch wenn das Kind genau zu dieser Zeit vielleicht viel lieber spielen, kuscheln, um sich schauen will?
Natürlich kann man in der heutigen Zeit und in dieser Zivilisation nicht alles nach dem eigenen Rhythmus gestalten - aber lassen wir doch wenigstens den Babys diese Möglichkeit, ihren Körper und seine Signale wahrzunehmen und danach zu leben, solange es geht.
Gruß
JuYaël
Bei uns hat sich alles von ganz alleine eingespielt und wir haben mitlerweile auch einen mehr oder weniger festen Tagesablauf, der sich aber je nach dem um 1 bis 2 stunden verschiebt. Aber wir gehen zum Bsp. immer nach dem Kaffee spazieren und danach wird noch gespielt, dann bettfertig gemacht und dann noch gekuschelt, dann gibts Fläschchen und dann ins Bett, klappt super. Ich denke der gleiche Ablauf ist doch wichtiger als das es immer die gleiche Uhrzeit ist. manchmal geht er schon um halb 6 ins Bett manchmal erst um 7, so wie er es eben braucht.
mein sohn is nu 13 wochen alt und ich hab mich gefreut, als wir letzte woche einen ziemlichen rythmus hatten.... jaaaaa, hab ihm alle 4 std. seine flasche gegeben, nach 1 1/2 std. hab ich ihn in sein bettchen unetrs mobile zum ruhen, danach hat er geschlafen... so
nu will er tagsüber gleich nachs einem fläschchen schlafen und kommt dann aber alle 5 std. und und und....
und ich werde ihn nicht wecken zum essen usw.
natürlich war es für die mama bequemer, alles zu planen, aber für den kleinen ist es so einafch schöner...
ich denke auch, dass irgendwann ein rhytmus unumgänglich wird, aber doch erst wenn man feste termine hat wie den kindergarten etc. da müssen sie dann lernen, dass es aufsteh-, zubettgeh,- mittagsschlaf,- spiele. -ruhe und - schmusezeiten gibt, obwohl, hihih schmusen kann man nie genug!!!
in diesem sinne, eine schöne schmusige nacht und drückt eure kinde rganz fest an euch....
Bitte beachten: Dieses Forum bildet nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen ab. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keinesfalls eine Diagnose oder Beratung für den Einzelfall darstellen oder einen Arztbesuch ersetzen.