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Ich kann dir das sehr gut nachempfinden. Ich hatte eine echt beschissene SS. Musste viel liegen wegen vorzeitiger Wehen, hatte viel Wasser und Schwangerschaftsdiabetis. Ich habe mir immer gewünscht normal zu entbinden.
Aber daraus wurde leider auch eine Notsectio.
Es wurde am ET eingeleitet wegen der Diabetis. Dann ist mir die Fruchtblase geplatzt und das Fruchtwasser war grün. Ich lag 18 Stunden in den Wehen und habe zwischendurch auch ne PDA bekommen. Aber der Muttermund wollte nicht wirklich weiter aufgehen (3,5cm nach 18 Std!!!) und der Kopf war immer noch abschiebbar. Dann haben die Ärzte entschieden sie zu holen. Ich hatte eine Vollnarkose, weil ich kaum noch reagiert habe, so fertig war ich, und so fehlt irgendwie dieser erste Kontakt, den mein Mann dann übernommen hat.
Aber in den ersten Tagen, habe ich das alles nachgeholt und die Kleine kaum aus den Armen gegeben.
Manchmal liege ich abends im Bett und denke echt darüber nach.
Aber ändern können wir es eh nicht mehr....
Liebe Grüße
erst mal tut mir das voll leid zu hören.
Viel Glück.
diese Gefühle und Gedanken sind ganz normal!! ich hatte ebenfalls eine Not-Sectio. Hatte einen vorzeitigen Blasensprung und dann mussten sie die Wehen einleiten. Nach 33 Stunden Wehen war der Muttermund nur 4 cm geöffnet, ich war am Ende meiner Kräfte und dachte mir immer nur, die anderen schaffen das doch auch. Eine Frau nach der anderen brachten in dieser Zeit ihre Kinder zur Welt, nur ich nicht (natürlich kamen alle nach mir). Nach dieser langen Zeit bekam ich dann eine PDA und dachte juhuuu, endlich keine Schmerzen mehr, doch dann wurden die Herztöne immer schwächer........
Ich wollte nach dem KS so schnell wie möglich zu meiner Tochter, doch ich musste noch in den "Aufwachraum" (wegen der PDA). Ich dachte immer, dass man dann gleich zu seiner kleinen/seinem kleinen kann. Nach 2 oder 3 Stunden durfte ich endlich zu meiner Tochter und meinem Mann. Die kleine schlief natürlich, dabei wollte ich sie unbedingt gleich stillen (wieder etwas, was mir der KS vermasselt hat). Nach einigen Stunden war sie dann endlich wach und ich konnte alles nachholen. Das schlimmste war jedoch, als ich mit ihr auf mein Zimmer durfte. Ich durfte noch nicht aufstehen, auf einmal spuckt die kleine (auf dem Rücken liegend) in ihrem Wagen. Bin fast aus dem Bett gefallen, weil ich ihr helfen wollte.
Mittlerweile fühle ich mich nicht mehr schlecht, aber wie gesagt, am Anfang habe ich immer gedacht wieso ausgerechnet ich. Die anderen kamen, hatten einige Stunden Wehen und dann kam irgendwann das Kind. Es ist wirklich schade das nicht erlebt zu haben, aber was soll´s! Es gibt für alles seine Gründe. Bei uns sollte es nunmal keine "normale" Geburt sein, dafür haben wir jetzt gaaaaaaanz tolle Babys.
Lg
Mit der Bindung hatte ich so weniger Probleme.
Wie schon gesagt,am eigenen Leib habe ich es noch nicht erlebt,aber ich stand schon bei mehreren mit am Tisch.
Da kommt die Frau von der,in der Regel,ruhigen und wohnlichen Atmosphäre eines Kreißsaals in den sterilen OP.Alle sind verkleidet,es wird nur noch das Nötigste gesprochen und der Ton ist manchmal etwas ruppiger und alles muss wahnsinnig schnell gehen.
Im Vorbereitungskurs macht man sich vielleicht Gedanken welche Gebärposition man einnehmen möchte,welche Musik man hören möchte usw. und auf einmal befindet man sich in einer Situation in der es um Leben und Tod gehen kann...das muss die Seele erstmal verarbeiten und nicht jede Frau kann mit dem Geschehenen gut umgehen und verarbeitet es schnell.
Da hilft nur reden,reden,reden und sich nicht für seine Gefühle schämen!
hab meinen Sohn vor 1,5 Jahren auch per Notkaiserschnitt entbunden,weil ich dann einen Geburtsstillstand nach 13 Std Wehen hatte und die Herztöne von Raphael nicht mehr in Ordnung waren.Als mir die Ärztin sagt wir müßen einen Notkaiserschnitt war ich erstmal wie vor den Kopf gestoßen und hab geweint,mein Mann hat mich getröstet und mir gut zugeredet,da ich schon eine PDA hatte,mußte nur noch nachgespritzt werden..nachdem er dann auf der Welt war haben sie ihn mir nur kurz entführt,mein Mann hat ihn natürlich nicht aus den Augen gelassen,danach hab ich ihn nur noch bestaunt(Oh man ist der Kleine süß
Meine Hebamme hat mir 2 Wochen nach Entbindung ein Ritual vorgeschlagen,das Mamis das Erlebnis Kaiserschnitt-Geburt besser verarbeiten läßt...dachte erst was soll das denn,aber es war wundervoll,so hatte ich mir das nach der Geburt vorgestellt...
Meine Hebamme und mein Mann haben Raphael gebadet und ich mich eingeölt,danach haben sie mir Raphael im nassen Zustand auf mich gelegt und dann in Decken eingepackt...so sollte sich der erste Augenblick nach der Geburt anfühlen...ich fand es wunderbar und hab mir dann gedacht,auch wenn es ein Kaiserschnitt war,DU hast deinen Sohn zur Welt gebracht,wenn auch nicht auf dem "normalen"Weg...ich bin stolz auf mich(und meinen Mann auch der die ganzen vielen schmerzhaften Stunden dabei war)...Ach meine zwei Lieblingsmänner!!!!
LG Britta&Raphael
Wann ich solche gedanken hatte versagt zu haben war als meine milch nach 3 wochen nicht mehr wurde und ich gesagt bekommen hab ich soll aufhören ihm die brust zu geben weil der mix aus muttermilch und pulvermilch nicht gut für sein darm ist...das war so richtig schlimm für mich und ich hab auch nächte/tage lang geheult (wenn keiner hingeschaut hat) till bekommt jetzt seid 5 woche nur noch flasche und mir geht es teilweise jetzt noch so das ich heulen könnte okay ich gebs zu immer noch heule wenn ich daran denke wie schön das stillen war und ich doch so gerne stillen wollte. was mir dann teilweise noch so richtig auf´n magen gedrückt hat war wenn leute/mädels meinten "jede frau kann stillen" da kommt man sich so richtig wie ein versagen vor...meine hebi bei der stillberatung hat mir das dann bischen genommen dieses gefühl und jetzt bei der nachsorge hat mir mein FA auch gesagt das ich mir keine gedanken deswegen machen soll das wäre nicht so das jede frau stillen könnte...früher wären die kinder verhungert und heute haben wir wenigstens die möglichkeit sie mit pulvermilch zu füttern
LG
ich hatte eine "normale"geburt und muß ehrlich sagen ich hätte gerne darauf verzichted
Maxi kam per saugglocke, und wurde mir auch gleich weg genommen...nichts mit auf den bauch legen usw.... er kam auf die Neo,nach 4h habe ich mich hingehieft, fürs erste kennen lernen, das wahre war es auch nicht...durfte ihn erst nicht auf den arm nehmen und alle haben mir gesagt, wie schrecklich er aussieht und was er für eine schwere geburt hatte (schrecklich weil, kopf verzogen, kreide bleich usw.) und wer dachte an mich...
Die erste nacht waren wir getrennt, gott habe ich ihn vermisst und so viel geheult....am nächsten tag erfuhr ich, das es ihm genauso ging...
Mir fehlt dieses geburtserlebnis total, könnte heute noch heulen... iwie denke ich, bei einer geburt wo er halt gleich zu mir gekommen wäre, wären wir uns vielleicht noch näher...
Stillen hat nie geklappt und wir 2hatten miteinnander echte startschwierigkeiten... Versteht mich nicht falsch, ich liebe diesen süßen spatz über alles, aber irgend etwas fehlt...
Wir sind beim Pekip und ich lerne jetzt erst wirklich, meine hemmungen bei ihm voll fallen zu lassen...und ihm noch näher zu kommen
Jetzt ernsthaft, bitte nicht falsch verstehen...ich liebe ihn...aber jeder der so eine geburt hatte, kann es eventuell nach empfinden was ich meine
LG
Ich kann dich so gut verstehen!
Ich hatte auch eine Notsectio! Das 1.mal haben sie nach 6 Stunden Wehen gesagt es wär besser einen Kaiserschnitt zu machen! Ich sagte nein! Dann haben sie mir die Fruchtblase aufgestochen und den Muttermund auf 4cm aufgespreizt! wir haben noch 4 Stunden gewartet. Muttermund hat sich nicht weiter geöffnet und dann haben die Herztöne von Jonas nicht mitgepielt! Ich hatte gottseidank schon eine PDA und konnte so die Geburt ein bisschen miterleben. Ich durfte Jonas dann 5 min sehen und dann erst nach 1 Stunde wieder. Ich hab mir die ganze Zeit Vorwürfe gemacht und die Ärzte und Hebammen sagten aber zu mir das ich eh alles probiert habe.
Ich denke mir immer noch "Schade"! Manchmal bin ich auch kurz vorm Weinen! Ich weiß, ich hab ein glückliches gesundes Kind und liebe ihn über alles! Aber ich glaub ich hab mich von Anfang an in der SS zu versteift dass ich eine "normale Geburt" haben werden.
Liebe Grüße
Sabine + Jonas (20 Wochen)
Bei meinem ersten Kind musste ein NotKS gemacht werden, weil die Herztöne nicht mehr vorhanden waren. es ging alles so schnell, ich wusste garnicht, wie mir geschieht!Auf einmal war das Zimmer voller Ärzte, man machte mich razzfazz fertig für die Op und weg war ich!
Danach wachte ich im Aufwachraum auf...(hatte KS mit vollnarkose) für kurze zeit und habe erstmal geheult, weil ich meinen kleinen Jungen nicht sehen durfte!Es war komisch für mich, das mein damaliger Partner unser Kind vor mir sehen durfte, ihn gebadet hatte ...und gesehen hat, das er schon ganz blau war...als er "raus kam".
Schmerzen waren auch schon dolle,ist halt doch ne große Narbe...
Allerdings musste bei meinem 2.Kind geschnitten werden, das war auch nicht angenehm...(PDA hat nicht gewirkt) dafür hatte ich da das Glück, alles miterleben zu können...und hatte meine Tochter gleich auf dem Arm!
Aber am wichtigsten ist, dass es meinem Sohn gut geht.Ich möchte mir nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn sie nicht so schnell gehandelt hätten...
ich kann nicht nachempfinden, wie ihr euch nach der Notsection fühlt, da ich 2 "normale" Entbindungen hatte, aber ich hab mir schon ein paar Gedanken zu dem Thema gemacht. Ich fand es irgendwie echt merkwürdig, dass bei den Dezember Mamis gefühlt die Hälfte einen Kaiserschnitt hatte.
Ich denke mal, das liegt zu einem großen Teil daran, dass wir in Deutschland so dermaßen gut versorgt werden, dass die Kinder einfach zu groß für die jeweiligen Becken werden.
Was ich sagen will: Wirklich natürlich sind wohl nur die wenigsten Geburten in Deutschland, wobei eine richtig natürlichen Geburten (z.B. in 3. Welt Länden) mit einer enormen Mutter-Kind Sterblichkeit einher geht. Ich habe mal etwas von einem Todesfall der Mutter je 50 Schwangerschaften gehört, aber der Durchschnitt ist in einigen Gegenden sicherlich höher.
Du hattest 15 Stunden Wehen, also schon ungefähr die Dauer einer durchschnittlichen Geburt.
Ich kann mir zwar nicht wirklich vorstellen, wie du dich fühlst, aber ich denke das Problem ist auch, dass teilweise militant verkündet wird, dass eine natürliche Geburt das Beste für das Kind sei und das Kind möglichst nur gestillt werden sollte usw. Auf der anderen Seite habe ich auch mal von einem Frauenarzt gelesen der meinte, man solle bei Problemen viel schneller einen Kaiserschnitt machen lassen, da ein Sauerstoffmangel unter der Geburt zu Gehirnschädigungen führt. Aus diesem Blickwinkel heraus, habt ihr im Grunde das Beste für eure Kinder getan, das ihr machen konntet! Eine gut versorgte Schwangerschaft, vielleicht noch ein paar Wehen zum einstimmen, keinen Sauerstoffmangel bei der Geburt und danach viel Liebe. Ich denke nicht, dass ihr noch mehr tun könntet...
Sorry, wenn das jetzt alles ein bisschen wirr klingt, ich hoffe man versteht trotzdem, was ich meine!
erstmal hatte ich auch ne secundäre notsectio und dann war ich ja auch noch nicht fertig schwanger! (29+4) ( ohne viel bauch
ich habs heute noch, dass ich mich fühl, als wenn sie sie mir einfach aus dem bauch gerissen/ geklaut haben oder wie man auch dazu sagen möchte.
ich hab auch irgendwie grad so richtig das bedürfnis wieder schwanger zu werden, zumal ich in einem jahr wahrscheinlich eh keine kinder bekommen kann
es ist wirklich ein scheiß gefühl! und ich hab den guten vergleich, ich hatte schon presswehen unter der tocolyse
ich will auf alle fälle auch noch mal das richtig "fette" schwanger sein und hoffentlich eine normale geburt...[quote="Mo_Jo_03"]Hallo Horizont und ihr Alle,
ich kann nicht nachempfinden, wie ihr euch nach der Notsection fühlt, da ich 2 "normale" Entbindungen hatte, aber ich hab mir schon ein paar Gedanken zu dem Thema gemacht. Ich fand es irgendwie echt merkwürdig, dass bei den Dezember Mamis gefühlt die Hälfte einen Kaiserschnitt hatte.
Ich denke mal, das liegt zu einem großen Teil daran, dass wir in Deutschland so dermaßen gut versorgt werden, dass die Kinder einfach zu groß für die jeweiligen Becken werden.
Was ich sagen will: Wirklich natürlich sind wohl nur die wenigsten Geburten in Deutschland, wobei eine richtig natürlichen Geburten (z.B. in 3. Welt Länden) mit einer enormen Mutter-Kind Sterblichkeit einher geht. Ich habe mal etwas von einem Todesfall der Mutter je 50 Schwangerschaften gehört, aber der Durchschnitt ist in einigen Gegenden sicherlich höher.
Du hattest 15 Stunden Wehen, also schon ungefähr die Dauer einer durchschnittlichen Geburt.
Ich kann mir zwar nicht wirklich vorstellen, wie du dich fühlst, aber ich denke das Problem ist auch, dass teilweise militant verkündet wird, dass eine natürliche Geburt das Beste für das Kind sei und das Kind möglichst nur gestillt werden sollte usw. Auf der anderen Seite habe ich auch mal von einem Frauenarzt gelesen der meinte, man solle bei Problemen viel schneller einen Kaiserschnitt machen lassen, da ein Sauerstoffmangel unter der Geburt zu Gehirnschädigungen führt. Aus diesem Blickwinkel heraus, habt ihr im Grunde das Beste für eure Kinder getan, das ihr machen konntet! Eine gut versorgte Schwangerschaft, vielleicht noch ein paar Wehen zum einstimmen, keinen Sauerstoffmangel bei der Geburt und danach viel Liebe. Ich denke nicht, dass ihr noch mehr tun könntet...
Sorry, wenn das jetzt alles ein bisschen wirr klingt, ich hoffe man versteht trotzdem, was ich meine![/quote]
mein Felix kam zwar ganz normal auf die Welt und wir hatten auch ne super Geburt aber vielleicht klingt das doof aber ich habe heute noch damit zu kämpfen das ich ihn nicht richtig Stillen konnte ... ich weine oft deswegen weil es mich traurig macht ... natürlich wächst und gedeiht er prächtig auch mit der Flaschenmilch aber naja ... es ist eben nicht das selbe ...
Ich wünsche dir aber ganz viel Kraft und rede viel darüber ... das wird dir vielleicht helfen ...
LG Sanny
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