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Pause?
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Leider klappt die Breieinführung nicht so gut wie gehofft und ich bin etwas verunsichert wie ich jetzt am besten weitermachen soll.
Meine Kleine ist fast 5 Monate alt und hat die letzten 10 Tage mittags Brei bekommen. Die ersten paar Tage lief es eigentlich ganz gut, die Menge hatte sich minimal gesteigert und sie hat immer schön den Mund aufgemacht für den Löffel.
Dann wurde es aber schlechter (ab einem Tag am dem es auch zeitlich etwas stressig war) und ich habe ihr die Tage den Brei eher "reingemogelt". Ich habe da schon an eine Pause gedacht, da sie das ganze aber anscheinend ganz lustig fand, doch weitergemacht.
Bis sie gestern nach zwei-drei Löffeln geweint hat und ihre Flasche wollte, die sie natürlich sofort bekommen hat. Aber irgendwie wusste sie damit nichts anzufangen, zwei Schlückchen und am weinen, zwei Schlückchen, weinen...zwischendurch dachte ich vielleicht will sie doch den Brei? Dann hat sie wieder probiert, fands gut, 2 löffel und am weinen, ok doch die Flasche...und alles wieder von vorne.
Ich dachte, dass es wohl doch zu früh für sie ist und habe den Brei heute weggelassen, aber obwohl sie Hunger hatte hat sie nicht problemlos getrunken sondern hat immer wieder Pausen gemacht und sich umgeguckt, vielleicht auf den Brei gewartet?Denn so kenne ich das nicht von ihr.
Jetzt weiß ich nicht ob ich es morgen mit Brei versuchen soll oder noch warte...hat da vielleicht jmd ähnliche Erfahrungen Fachtagung oder auch einfach nur eine Meinung dazu?
Danke und sorry für den Roman...
das klingt ganz ähnlich, wie es bei uns war, als wir mit der Beikost angefangen haben, nur viel Bilderbuchmäßiger
Zu deinem Problem: Das kenn ich selbst jetzt noch, wo er 1-2 Gläschen verputzt! Meistens kann ich das auf zwei Ursachen zurückführen (das heulen...): Entweder er ist total hundemüde, weil er vormittags schlecht geschlafen hat, oder er ist einfach so extrem hungrig, dass ihm das zu langsam geht. Nach den ersten 5-10 Löffelchen hört das Weinen dann schlagartig auf und er ist wieder glücklich.
[Ganz ganz selten passiert es auch mal, dass der Brei einen Ticken zu warm ist. Allerdings leckt er dann meistens seinen ARm kurz ab zur Kühlung und weiter gehts
Was kann ich dir nun empfehlen/Raten?
Ich kenne euren Tagesablauf nicht so genau, aber wenn zwischen dem letzten Fläschchen und dem Brei ein recht langer Zeitraum liegt, dann könnte es sein, dass euer Zwerg einfach nicht die Geduld hat, sich am Löffeln zu probieren - muss sie ja erstmal neu lernen! Ich habe es anfangs so gemacht, dass ich ca. 1-1,5h vor dem Breiversuch gestillt habe. So war er nicht superhungrig, hatte aber durchaus Appetit und damit die nötige Geduld, das komische Löffeln zu probieren und auch das Schlucken zu üben.
"Reinmogeln" würde ich euch aber dringend abraten. Das bekommt für das Kind dann nur so einen Zwangs-Beigeschmack. Keine Angst! Irgendwann platzt der Knoten und sie kann gar nicht genug bekommen
Ansonsten: Eventuell auch einfach mal einen anderen Brei probieren. Wenn es bisher z.B. immer Karotte war, mal Kürbis testen. Vielleicht ist sie auch einfach kein Fan (mehr) von ihrem Brei.
Mit fünf Monaten kann es theoretisch auch noch sein, dass sie entwicklungstechnisch noch gar nicht weit genug ist, um die Beikost richtig zu "verarbeiten" (Mundmotorik). Aber das klingt auf Anhieb bei dir jetzt nicht so, oder schiebt sie den Brei eher aus dem Mund als ihn zum Rachen zu befördern? Dann wäre eine Pause sinnvoll, weil sie vermutlich noch ein bisschen Zeit braucht, um in dem Bereich zu reifen.
Vielen Dank für sie ausführliche Antwort!
Erstmal: Arm ablecken zur Kühlung?
Den Brei kriegt sie ca 30 min bevor die nächste Flasche dran ist (sie hat da einen ziemlich festen Rhytmus). Vielleicht ist das tatsächlich zu spät und durch das bisschen Brei im Magen merkt sie dann erst das sie schon was vertragen könnte und dann geht's nicht mehr schnell genug?!hmm..an zwei Tagen die Woche kann ich allerdings nicht früher anfangen, wärs dann schlauer an den Tagen nur die Flasche zu geben bis es besser klappt?
Oh tatsächlich so lange kann das dauern...bin ich irgendwie nicht von ausgegangen.
Haben jetzt Pastinake und Karotte ausprobiert, ich habe da allerdings keinen Unterschied festgestellt.
Zu dem Zungenreflex: es landet schon eine Menge auf dem Lätzchen, aber direkt rausgeschoben wird nur was wirklich ganz vone im Mund landet.Ansonsten wirds halt probiert, hin und her geschoben im Mund...und mal geschluckt und mal wieder rausbefördert. Ich dachte das es daran liegt das sie das ganze erst lernen muss oder hört sich das nach diesem Reflex an?
Das klingt etwa so, wie es bei uns am Anfang war: Das "Wollen" ist schon da, das "Können" reicht aber noch nicht ganz aus. Sobald das "Können" dem "Wollen" entspricht, wird sich die Menge rasant steigern. Das war vermutlich auch der Grund, warum es bei uns so lange gedauert hat
Mal ausgehend von 3-4 h zwischen den Fläschchen, könnte sie da wirklich schon zu viel Hunger haben. Du könntest mal versuchen, ihr eine halbe Flasche vor dem Brei anzubieten und die andere Hälfte danach.
So könntest du es auch an den 2 Tagen probieren, an denen du es nicht früher probieren kannst
Als es angefangen hat, richtig zu funktionieren bei uns, hab ich das Stillen dann immer weiter rausgezögert. Erst mind. 1h, dann 1,5, dann 2 usw., damit er lernt, sich satt zu essen. Mittlerweile sind wir bei ca. 4h und da bekommt er teilweise auch Obst- oder Milchbrei. Das hängt ein bisschen von meiner Lust und Laune ab, muss ich zugeben
Was wir auch gemacht haben: Wir haben ihm Fingerfood gegeben (Karotte, Sellerie, Kohlrabi, Brokkoli, Zucchini, Fenchel...), natürlich gedünstet, und er konnte daran rumkauen und rumlutschen. Das hat ihm sichtlich Freude bereitet (und wir konnten selber in Ruhe essen
Wir hatten/haben aber auch das Glück, immer viel verschiedenes Gemüse daheim zu haben, weil wir eine Rasselbande von 6 Meerschweinchen beherbergen, die das eigentlich als Futter bekommt
Ich werde es gleich nochmal versuchen, erst eine halbe Flasche und dann den Brei. Außerdem werde ich sie auf den Schoß setzen und nicht in die Wippe, ich hatte letztes Mal das Gefühl das das besser geht. Wir steigen jetzt auch erst auf Gläschen um, reines Gemüse, beim Selbstgekochtem waren wir schon bei Gemüse+Kartoffel, vielleicht War das auch zu schnell...wenn sie dann mehr isst steigen wir wieder aufs selber Kochen um aber grade frustriert mich das kochen wenn eh dann immer soviel weggeschmissen wird.
Soweit der Plan, ich bin gespannt!
Vielen Dank nochmal für deine Hilfe, alleine das es bei euch auch so War hilft mir schon, da ich jetzt nicht mehr denke das sie noch nicht soweit ist und ich sie überfordere.
Ich hab ihn übrigens von Anfang an in seinem Hochstuhl gefüttert und auch jetzt leg ich wert darauf, dass er nur am Tisch etwas zu essen bekommt. Also unterm Spielen gibt es auch keine Kekse etc. - da wär ich ja nur noch mit putzen beschäftigt.
Es kann aber gut sein, dass ihr in der Wippe die Haltung einfach zu liegend war um richtig mit dem Brei klar zu kommen.
Zum Selber kochen: Oh ja das Thema kenne ich! Hatte Anfangs auch selbst gekocht, allerdings hab ich es nie geschafft, das ganze so extrem fein zu pürieren wie die industriell hergestellt Nahrung. Nachdem sich das u.a. als Problem herauskristallisiert hat (war einfach stückig und nicht samtig), musste ich wohl oder übel auf Gläschen umsteigen. Ich hab mir dafür kleine 125-ml-Weckgläser besorgt. So konnte ich damals mehrere Portionen kochen und hab diese dann in die Weckgläser gefüllt (kochend heiß). So waren sie dicht und haben sich deutlich länger im Kühlschrank gehalten und ich konnte sie auch nach Tagen noch ohne schlechtes Gewissen füttern. Wenn sie mal offen waren, natürlich nur noch am nächsten Tag
Sobald er die Stückigen "ab 8 Monate"-Gläser mag, werd ichs aber mit dem selber kochen nochmal probieren.
Sie hat heute gut gegessen, hat den Mund die gnze Zeit aufgemacht, mir beim Löffel in den Mund stecken geholfen weil es ihr zu langsam War und hat einfach sichtlich Spaß am Essen gehabt.
Zwar hat sie nicht so viel gegessen das sich das an der Milchmenge bemerkbar gemacht hat, aber darum geht's auch erstmal nicht, ich denke wir haben einen guten Weg gefunden!
Freu mich
> So, ich bin begeistert
>
> Sie hat heute gut gegessen, hat den Mund die gnze Zeit aufgemacht, mir beim
> Löffel in den Mund stecken geholfen weil es ihr zu langsam War und hat
> einfach sichtlich Spaß am Essen gehabt.
> Zwar hat sie nicht so viel gegessen das sich das an der Milchmenge
> bemerkbar gemacht hat, aber darum geht's auch erstmal nicht, ich denke wir
> haben einen guten Weg gefunden!
>
> Freu mich
Siehst du ? Manchmal muss man sich an die Dinge einfach nur vorsichtig "rantasten". Freut mich, dass jetzt alles gut ist
Mit dem Brei läuft es immer noch ganz gut, allerdings trinkt sie jetzt Seeehr unruhig und auch weniger. Irgendwas ist halt immer
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