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Als erstes Mal, was genau bezeichnet Ihr als Naturvölker?!? Und so gemein es klingen mag, genau diese sind nun auch nicht grade in der Lage Studien etc zu verfassen oder zu lesen...
Wir hingegen können dies und wenn man trotzdem auf so einen Quatsch beharrt finde ich das sehr traurig...und warum stillen denn vield angeblich nicht freiwillig ab?!? Ich habe soviele Freundinnen die stillen schon weit über das erste Jahr hinaus...sind diey Auserirdischd?
Bei meinem ersten Kind (*1998) habe ich gestillt. Mir ging es nach der Geburt sehr schlecht, ich wäre beinahe dabei gestorben. Dennoch wollte ich stillen, vor Allem wegen der Allergieprophylaxe. Mein Sohn nahm sehr schlecht zu, das wurde auch im U-Heft vermerkt. Erst mit ca. 4 Monaten war er über den Berg und erreichte eine annehmbare Gewichtskurve. Mit 6 Monaten habe ich dann mit der Beikost begonnen - darüber her habe ich weitergestillt. Mein Sohn nahm die Beikost begeistert an. Nach drei Wochen wollte er überhaupt nicht mehr an die Brust; er hat geschrieen und sich dagegen gewehrt. Also bekam er ab da eine Pre-Nahrung im Becher und seine Welt war wieder in Ordnung. Er hatte als Kleinkind eine Allergie gegen Schokolade und leichte Neurodermitis.
Mein zweites Kind (*2005) wollte ich natürlich auch wieder stillen. Aber meine Tochter nahm in kurzer Zeit mehr als 20% ihres Geburtsgewichtes ab. An ihrem 11. Lebenstag mußten wir sie in die Klinik bringen, da sie völlig apathisch wurde. Sie kam an den Tropf und bekam die Flasche. Ich pumpte ab, es kam aber am Tag gerade genug, um ihr eine Mahlzeit Muttermilch zu geben; den Rest des Tages bekam sie dann Pre-Nahrung. Unsere Diagnose: Trinkschwäche (Hunger an der Brust) und Speikind - eine fatale Kombination! Ich stillte dennoch weiter, gab nach jeder Stillmahlzeit noch die Flasche. Sie trank nach ca. acht Wochen gar nicht mehr aus der Brust, verweigerte diese.
Auch mein drittes Kind (*2010) wollte ich wieder stillen. Auch diese Tochter nahm viel ab und nur sehr zögerlich zu. Über 20 g am Tag war ich wirklich heilfroh! Bis in ihren 4. Lebensmonat hinein mußten wir wöchentlich zum Wiegen in die KiA-Praxis kommen. Das Gewicht bzw. die Zunahme normalisierte sich erst, als sie auch zusätzlich Pre-Milch erhielt. Mit 4 Monaten nahm auch sie die Brust gar nicht mehr an!
Und glaube mir, ich stehe mit dieser Geschichte nicht alleine da! Ich habe inzwischen so viele Mütter kennengelernt, die gerne weitergestillt hätten - alleine ihr Kind hat ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht! Eine zweite "Stillgeschichte": Eine befreundete Mutter hatte beispielsweise auch sechs Monate voll gestillt, wollte auch ganz ohne Säuglingsnahrung auskommen. Mit 9 Monaten bekam das Kind eine Angina, hatte starke Schmerzen - und danach war das Thema Brust erledigt! Das Kind wollte einfach nicht mehr daraus trinken!
Sind wir, die nicht stillenden Frauen, nun "außerirdisch", weil wir unseren Kindern diese natürliche Nahrung nicht bis ins zweite Lebensjahr vergönnten???
Selbstverständlich bekamen meine Kinder (und wohl auch die Kinder aller anderen Mütter, die mit Beikost beginnen/begonnen haben) zunächst nur einmal am Tag Beikost und ansonsten Milch. Die Große hat bis zu ihrer Einschulung sogar jeden Morgen eine Milch zum Frühstück getrunken. Und alle drei haben abgesehen von Muttermilch bis nach dem ersten Geburtstag nur Pre-Milch bekommen.
Habe jetzt auch mal eine Frage dazu.
Erst mal zu mir.Ich stille voll worüber ich sehr froh bin weil es Anfangs nicht danach aussah.Mein Sohn ist jetzt 12 Wochen alt und ich möchte auch bis zum Ende des 6.Monats auf jeden Fall voll stillen.
Wenn ich danach aber nach und nach eine Mahlzeit ersetze geht dann nicht auch die Milch schnell zurück. Nicht,dass sie dann schnell nicht mehr ausreicht. Oder reguliert sich das dann wie auch bei Wachstumsschüben je nach Bedarf?
Sorry für die etwas blöde Frage, ist mein erstes Kind und habe irgendwie noch nicht so die Vorstellung wie das mit der Beikost so funktioniert.
Lg Kati
dann mach das. Stille auf jeden Fall voll bis zum 6.Monat und wenn du kannst und magst, gern auch weiter. Wenn du aber schonmal mit Beikost anfangen magst im 6.Monat, mach das. Die Milchmenge in deiner Brust reguliert sich je nach Bedarf des Kindes. Es stimmt nicht, d du dann ne Rückgang hast...wenn dein Kind im Anschluss an die Beikost noch trinkt, dann wird auch weiterhinausreichend Milch produziert...War auf jeden Fall bei mir so. Bis meine Maus irgendwann einfach die Brust nicht mehr wollte!
Lieben Gruß
Mickie
achso: ich habe bis zum 7.Monat gestillt.
Denke, dass ich es nach dem 6.Monat auch einfach vom Kleinen abhängig mache.
Wenn er die Beikost möchte und verträgt dann ist gut,wenn nicht stille ich eben solange noch vermehrt bis er nicht mehr will oder es anders dann auch klappt. Werde eh sehr langsam anfangen müssen denke ich weil wir so viele Allergien in der Familie haben. Mal schauen...
Lg Kati
"So ich werde wohl auch selber kochen und auch Glässchen geben. Ich werde anfangen Karotte mit ins Milchgläschen geben wenn er 12Wochen ist und 14-15 Wochen werde ich mal Banane probieren und so weiter mal schauen ob er dann so weit ist Überraschen lassen."
Darüber war ich sehr erschrocken und jetzt hier diese Texte. Ist doch normal, dass ich davon nichts halte oder?
Sorry Mami, aber das solltest du echt nicht machen. Ich habe mit dir im Sep. entbunden und wir haben schon in der SS miteinander geschrieben. Daher weiß ich, dass du die Flasche gibst. Das ist auch ok und dagegen sagt niemand was. Aber warum so früh Beikost geben? Nur weil dein Baby die Tablette so gut vom Löffel isst? Das macht fast jedes Baby, ist aber kein Grund mit der Beikost anzufangen.
Ich lasse mir von keinen irgendwie schlecht einreden. Ich habe das bereits mit meiner Kinderärtztin besprochen.
Ich wollte jedoch nur vorher einen Tipp...
Jede Mama wird schon wissen was man macht und wenn ich das OK habe mache ich es auch sie wird doch beurteilen können ob mein kleiner reif dafür ist oder nicht.
Was soll ich den sonst machen irgendwann reichen meine Flaschen nicht mehr aus und dann?? nach den 270-300ml weint er weil er immer noch was will...ich muss ihn dann echt voll beruhigen was soll ich sonst machen auf die 2er umstellen ist noch nichts.......Ich hab das ok von der Kinderärtzin manche Kinder sind schon früher reifer manche nicht.
Also werde ich wohl früher mit der Beikost beginnen .
Aus.....
also ich weiß echt nich ob ihr hier andere beiträge ins besondere von julia stehen habt als ich...ich konnte jedenfalls in keinem lesen das man AB dem 4. monat anfangen soll und dann auch vorallem nur noch beikost gibt
wer bitte macht das???ich denke es erklärt sich doch von selbst das man erst nur EINE mahlzeit ersetzt und die anderen trotzdem noch bei der milch belässt...wer sagt bitte das man wegen der beikosteinführung abstillen muss
natürlich ist stillen das beste für das kind...aber es ist nunmal in keinster weise bewiesen das es vor allergien schützt..es bietet einfach nur eine optimale nährstoffverteilung...dagegen nimmt man nach neusten erkenntnissen an das die frühe gewöhnung an unterschiedlichste lebensmittel (mit füh meine ich keinesfalls VOR dem vollendeten 4. monat) sich positiv auf die allergieausbildung auswirkt (ich spreche auch nicht davon sofort ein glas karotte zu füttern sondern mit einigen löffelchen zu beginnen)
natürlich muss man jedes baby als individuum betrachten...einigen reicht die milch auf keinen fall bis zum 6. monat und wieder andere könnten auch 9-10 monate nur von milch/muttermilch satt werden
ich denke da ist einfach euer temperament mit euch durchgegangen und man hat nurnoch das gelesen was man wollte
liebe friedlich grüße
sarah
Ich will ihn ja nicht das er gleich eine komplette Mahlzeit isst. Alles langsam
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