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"Psysische Probleme" wegen abstillens
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Ich wollte immer mindestens 1 Jahr stillen, nun waren es nur 8 Monate (ich weis auch schon ganz schön viel). Sie hätte sich auch fast schon selbst abgestillt (wollte nur noch im nächtlichen Zeitraum ca 21 - 6 Uhr 1mal gestillt werden). Dies und dass sie die Pulvermilch gut annahm hat anfangs für mich gereicht problemlos abzustillen. Ich musste wegen der Schilddrüsenmedikamente abstillen, da meine Blutwerte unterirdisch waren.
Inzwischen merke ich jedoch immer mehr wie weh es mir tut abgestillt zu haben... Andere Frauen stillen zu sehen ist eine richtige Qual für mich....
Gibt es hier gleichgesinnte zum Austauschen oder hat jemand Tipps für mich wie ich dieses quälende Gefühl loswerden kann?
> Gibt es hier gleichgesinnte zum Austauschen oder hat jemand Tipps für mich
> wie ich dieses quälende Gefühl loswerden kann?
Nein, kein Tipp...
Ich habe nur 4,5 Monate gestillt. Ich musste immer zufüttern, das hat auch gut geklappt... bis zum Schub
Sie hat geweint, ich habe geweint... abgestillt.
Jetzt ist sie 3 Jahre alt und ich bin noch immer wütend und enttäuscht darüber, dass ich das nicht länger versucht habe. Aber auch wütend und enttäuscht, dass ich so eine dämlich Sch***-Hebamme hatte, die mir gar nicht geholfen hat.
Freu dich, dass es deinem Kind gut geht. Alles andere ist halt nur der eigene Ego, der leidet
Ich konnte aus diversen Gründen nur 2 Wochen stillen, was meinst du wie ich mich gefühlt habe, am schlimmsten fand ich aber immer die andere die mir noch ein schlechtes Gewissen gemacht haben, warum ich dieses und jenes nicht versucht habe, alles wussten sie besser!
Jetzt ist mein Sohn 14 Monate, kerngesund, war nur einmal krank, steckt jede Impfung locker weg und ist einfach ein glückliches Kind und das ganz ohne stillen.
Also mach ich mit weder Vorwürfe noch Gedanken ob ich was falsch gemacht habe, denn dem ist nicht so.
Mein Tipp: so solltest du auch denken, du hast ihr so lange das Beste gegeben und hast dir nichts vorzuwerfen!
Ich habe Rotz und Wasser geheult, als ich abstillen musste, aber wie gesagt, es ging nicht anders. Dennoch fühlte ich mich als Totalversager - privat als auch beruflich (ausgerechnet ich als Ernährungswissenschaftlerin kann nicht mehr stillen und muss die zweitbeste Lösung mit der Flasche nehmen). Blöde Kommentare von anderen gabs zum Glück keine, zumindestens hat mir keiner was direkt gesagt. Manche Blicke sprachen aber Bände.... Meine Familie und meine Hebamme haben mir dagegen sehr geholfen.
Die Hebamme hat gesagt, das Abstillen ist wie ein kleiner Abschied, den man ruhig betrauern darf. Und Tränen sind dabei durchaus zulässig
Nach ein paar Tagen war es dann überstanden - es ist immer noch Wehmut dabei, wenn ich zurück denke, auf der anderen Seite kann man ja auch so mit dem Zwerg kuscheln und Nähe haben.
Meine Tochter ist mittlerweile 2 und jedes Mal, wenn sie auf mich zukommt und ihre Ärmchen um mich schlingt, könnte ich dahin schmelzen
Ich weis, dass ich mein bestes gegeben habe. Meine Gesundheit ist auch wichtig... Meine Tochter hätte nix von ner Mama die mit 20 (ok gebs zu bin schon 23) nen Herzinfarkt haben können (gott wie kompliziert, hoffe ihr versteht was ich mein....)
Naja und meine kleine Krawallschachtel scheint glücklich mit ihrer Flasche zu sein
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