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meine kleine ist jetzt gut 3 wo alt. Nach anfänglichenSchwierigkeiten stille ich nun voll. Was auch genau unser "Problem" ist. Die kleine hängt fast dauerhaft an meiner Brust, das kann sich von 20min bis zu 2,5Std hin ziehen. Dann schläft sie dabei ein. Wenn ich sie dann in ihr Bettchen lege wacht sie manchmal gleich wieder auf, oder schläft max. 1 Std und dann gehts von vorne los. Wenn ich sie nach dem stillen auf dem Arm behalte gehts auch, aber ich kann nicht ständig mit ihr kuscheln, muss ja auch mal was erledigen. Im Tragetuch sitzen mag sie auch nicht...
Ist das normal zu Anfang, spielt sich das noch irgendwann ein? Schreien lassen mag ich sie auch nicht, halte das höchstens einen Toilenttegang oder eine kurze Dusche lang aus...
es ist zwar normal, dass das Baby ständig bei Dir sein will, aber es ist nicht normal, dass es so lange an der Brust ist. Das wird wohl langsam eine Angewohnheit. Versuche einen Rhythmus reinzubekommen und alle 4 Stunden zu stillen. Dann alle 5 Stunden. Ich bin zwar sehr fürs "Stillen nach Bedarf", weiß aber aus Erfahrung, dass das so schrecklich sein kann, dass man irgendwann zu erschöpft ist und aufgibt. Ich habe es leider so gehabt, nachdem meine Kleine es sich angewöhnt hat jede Stunde bis alle zwei Stunden an die Brust zu wollen und nur kurz getrunken, dann wieder eingeschlafen ist. Aus Angst, dass sie mir verhungert (sie war sehr leicht), habe ich das so weitergemacht und leider war ich nach 6 Wochen so fix und fertig, dass ich Flaschenmilch gekauft habe und meinen Mann nachts auch zum Füttern geweckt habe.
Liebe Grüße
Du ich kann dich toootal verstehen und bin - auch wenn sich das jetzt doof anhört - total froh das zu lesen!
Ich meine du tust mir wirklich leid und ich kann dir nur alle Kraft der Welt wünschen. Aber mir hat nie jemand geglaubt das mein kleiner bis zu 6 (!) Stunden Dauergestillt werden wollte! Weder Ärzte, Stillberater noch Hebammen, Freunde oder Verwandte. Ich war total auf mich alleine gestellt!
Ich hatte das ca. die ersten 3 Monate ganz extrem. Er hat tatsächlich teilweise bis zu 6 Stunden am Stück bei mir getrunken. Unter 3 Stunden am Stück ging gar nichts.
Das ging dann immer so... Ich stille ihn, er schläft ein, ich lege ihn weg, er wacht auf, ich stille ihn, er schläft ein, ich lege ihn weg, wacht auf, weiter stillen... Und das wirklich Stunden lang und Tag für Tag!!!!
Da mir nie jemand geglaubt hat und alle immer der Meinung waren ich übertreibe, habe ich leider keine Tipps für dich. Denn ich habe auch nie welche erhalten.
Ich kann dir lediglich sagen wie es bei mir weiter ging und besser wurde:
Die ersten 3 Monate habe ich Dauergestillt. Dann wurde es von heute auf morgen immer besser.
Als er dann 4 Monate alt war, stillte ich ihn dann "nur" noch 2 Stunden am Stück.
Mit 5 Monaten war es dann wie es bei "normalen" Babys ist. 30 - 40 minuten am Stück und dann auch nur alle (ca.) 4 Stunden. Kein einschlafen und aufwachen und neu anlegen mehr!
Jetzt ist Luke 8 Monate alt und ich habe keinerlei probleme mehr beim Stillen. Naja, ausser das er mittlerweile gerne mal zubeißt.
Ich kann dir nur raten dich mit Stillberatern in Verbindung zu setzen. Vielleicht hast du ja Glück und erwischt besser als die die ich hatte!
Aber ich wünsche keinem das er das solange durch machen muss wie ich das hatte. Habe in einem anderem Forum auch schon eine Leidensgenossin gefunden der auch nicht geglaubt wurde. Nachdem ich ihr erzählte wie es bei mir war und das ich trotz allem durchgehalten habe, für den kleinen, hat auch sie es durchgezogen und ist mit ihrer kleinen nun auch über den Berg!
Aber bekomm jetzt bitte keine Panik. Jedes Kind ist anders, also kann es bei euch natürlich auch schon innerhalb von wenigen Wochen/Tagen normal ablaufen!!!!
also ich finde es auch ein wenig viel. Hast du denn schonmal probiert die kleine wieder wach zu machen wenn sie eingeschlafen ist?
Bei meinem kleinen hatte ich Glück das es von Anfang an mit einem 4Std.Rhytmus geklappt hat (er ist jetzt 16Wochen) und er es auch mit 10-11Wochen geschafft hat nur einmal in der Nacht zu kommen.
Momentan sieht das ganze anders aus.Jetzt stille ich eigentlich alle 2-3Std und in der Nacht kommt er auch manchmal 2-3 mal.Aber ich denke das gibt sich wieder,auch wenns manchmal schwer ist aufzustehn, weil man ja weiß das es auch schon anders war
Meine Hebi meinte von Anfang an, wenn die kleinen an der Brust einschlafen soll man sie wegnehmen und hinlegen,meistens werden sie von selbst wieder wach.Das Stillen könnte sich auch über 1-1,5Std. hinziehn-wäre absolut normal,vor allem wenn sie noch soooo klein sind
> 4-5 Std
Optimistisch und realistisch. Einen Rhythmus reinzubekommen ist ein Prozess, der sich über Wochen hinzieht. D. h. erstmal alle 2 Stunden, dann alle 3 Stunden und schließlich alle 4-5 Stunden.
Es muss dir aber auch klar sein, dass die milch weniger werden kann, wenn man zwanghaft einen Rhytmus rein bekommen möchte. Nur Stillen nach Bedarf reguliert die Milchmenge so, wie dein Kind es braucht. Ich kann dein Problem mit dem Dauerstillen verstehen, hatten wir auch.
Und dieses Dauerstillen nennt man Clusterfeeding.
http://www.freundin.de/Artikel/Clusterf ... 92538.html
Alles Gute
Es ist schön zu wissen das man nicht alleine ist und auch das es nichts unnormales ist. Ich kam mir wirklich schon manchmal vor wie eine Milchkuh.
Seit vorgestern wird es merklich besser (vielleicht wollte sie wirklich nur die Milch in Schwung bringen?!
Gestern waren wir sogar mal zusammen in der Stadt und sie hat artig geschafen und zwischendurch hat sie ihren Schnuller genommen.
Bisher war sowas für mich kaum auszudenken, weil die Kleine ja so schnell geschrien hat "Hunger" und überall kann ich sie leider doch nicht an die Brust nehmen (fehlende Sitzgelegenheiten). Sogar meine Beziehung hat arg gelitten, weil mein Freund beleidigt, sauer oder was auch immer war, weil wir nichts mehr zusammen unternehmen konnten und sei es nur mit dem Hund spazieren zu gehen. Er hätte die Kleine im KiWa brüllen lassen, aber ich könnte das nicht.
Vielleicht spielt es sich ja nun so langsam ein.
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