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Ende der Elternzeit - Die große Trauer
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unsere kleine Tochter ist mittlerweile 16 Monate alt und meine Elternzeit neigt sich dem Ende zu. Bei mir ist es jedoch nicht so wie bei vielen Müttern, die sich freuen, nach der langen Zeit zu Hause endlich wieder arbeiten zu dürfen.
Ich bin wirklich endlos traurig und obwohl ich erst in 2 Monaten wieder anfangen werde zu arbeiten, könnte ich jede Sekunde einfach nur heulen die Kleine abgeben zu müssen.
Wir haben leider die Situation, dass mein Gehalt vor unserer Tochter unsere Haupteinnahme war, daher können wir es uns finanziell nicht leisten, dass ich nach 18 Monaten noch mal weiter zu Hause bleibe.
Auch die Betreuung ist sehr gut gesichert, wir haben eine tolle Tagesmutter gefunden, die die Maus 2 Tage betreut und meine Eltern nehmen sie die beiden anderen Tage. Mittwochs habe ich immer frei. Sonst arbeite ich täglich 6 Stunden, habe aber auch 2 Stunden Fahrt on top.
Am Job liegt es nicht, ich werde nach der Elternzeit eine neue Tätigkeit beginnen, auf welche mir, wenn ich keine Mama wäre, große Freude bereiten würde….
Aber jetzt würde ich am liebsten für immer zu Hause bleiben und mich um unsere Tochter kümmern.
Wie ging es euch mit dem Wiedereinstieg? Und wie seid ihr mit euren Emotionen umgegangen?
Liebe Grüße
Corinna
Ich habe einen Job der ok ist und gut bezahlt aber auf den ich nicht sooo viel Bock habe. Wechseln kommt aber vor einer zweiten SS nicht in Frage. Werde nächstes Jahr 38 und möchte unbedingt ein zweites Kind, meine Tochter ist aktuell 10 Monate alt.
Ich würde mich gern nur auf mein Kind konzentrieren können, aber leider zahlen wir beide 50% und es ist finanziell nicht drin dass länger daheim bin.
Die Gesamtsituation macht mich sehr traurig und wütend.
Ich bekomme Tränen in die Augen, wenn ich daran denke, dass die Erzieherinnen meinen kleinen Schatz tagsüber länger haben, als ich... und anders geht es leider nicht.
Die Elternzeit war finanziell ein Desaster... Ich frage mich so oft, wie Familien mit dem bisschen Geld auskommen, ohne sich zu verschulden... Wir sind am Rande der Armut. Alles ist überteuert, man muss immer mehr leisten.
Und jetzt darf ich nichtmal mein letztes Baby für mich haben und Mama-Sein genießen...
> Familien mit dem bisschen Geld auskommen, ohne sich zu verschulden... Wir
> sind am Rande der Armut. Alles ist überteuert, man muss immer mehr leisten.
Wir schaffen es auch kaum. Weiß nicht, wir wir den Oktober überstehen sollen. Anfang September das letzte mal Elterngeld, Ende Oktober das erste Gehalt.
Unsere Ersparnisse sind fast aufgebraucht, wir hatten schon zurückgelegt.. Es reicht einfach nicht.
Und wir leben echt nicht über unseren Verhältnissen.
Manchmal bereue ich, nicht einfach gekündigt zu haben und das Arbeitslosengeld genommen zu haben. Da wären wir finanziell tatsächlich besser mit dran (durch Krankengeld im Jahr vor der Geburt kriege ich einen Witz an Elterngeld. 800 € von eigentlich 1300.) Traurig ist das.
Nun muss der kleine ab 1.8 in die Kita. Er wird im September 1 Jahr alt. Ich will das nicht, mein Mann will das nicht. Aber wir finden keine andere Lösung.
Ich bin selbst Erzieherin und wollte das niemals so machen. Und nun bin ich dazu gezwungen. Und ich schäme mich in Grund und Boden mein Baby so früh den halben Tag abzugeben. Ich kriege schon Bauchweh wenn ich nur dran denke.
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