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Kind zur Adoption freigeben
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Ich bin ungewollt schwanger geworden und bin mir nicht sicher, was ich jetzt machen soll. Ich weiß, am Ende müssen wir das entscheiden, aber ich hätte gerne Denkanstöße.
Ich bin bald in SSW 7 und habe das Gefühl, dass ich der Situation nicht gewachsen bin. Ich habe mit einem Jahr Verspätung nun die Fachhochschulreife erlangt und wollte eine Ausbildung beginnen. Allerdings hatte ich noch keine Stelle sicher. Die Finanzen sind folglich der Grund warum ich zweifle. Wie soll man alles ohne Einkommen schaffen? Und die Zeit bis man arbeitet verschiebt sich folglich auch nach hinten. Kann man denn parallel ein Fernstudium schaffen? So das man früher Geld verdienen würde? Meine Familie und mein Freund stehen hinter mir, egal wie ich mich entscheide. Ich bin aber so verzweifelt. Hat jemand Erfahrungen? Und wie würde es mit einer Freigabe zur Adoption aussehen, falls ich eine Abtreibung nicht schaffe, aber es einfach nicht geht?
Kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail: xdk6mhw@shitmail.org
Und was die Berufsausbildung angeht: sowas ist durchaus auch mit Kind machbar! Natürlich verschiebt es sich ein bisschen (das 1. Jahr ist das Wichtigste und da würde ich an deiner Stelle auf jeden Fall voll und ganz für das Baby da sein!), aber ein Kind zu haben heißt nicht dass du keine Ausbildung mehr machen kannst oder gar keine berufliche Zukunft mehr hast.
Also erstmal finde ich es toll, dass du so offen und mutig darüber sprichst. Leider wird man immer wieder blöd angeschaut, wenn man über Abtreibung oder Adoption spricht obwohl man die private/finanzielle/emotionale Situatuon der Frau nicht genau kennt.
Ich war selbst nie in der Situation ungewollt schwanger zu sein aber wie ich mit meinem jetzigen Mann erst kurz zusammen war, sind uns immer wieder kleine Missgeschicke passiert (Pille vergessen, Kondom geplatzt) und wir haben immer Panik geschoben, da ich noch in Ausbildung war und hab ernsthaft über Abtreibung nachgedacht, falls ich wirklich schwanger geworden wäre. Als ich meiner Mama davon erzählt hab, hat sie mich ganz entsetzt angeschaut und gesagt: überlegt es dir gut, auch wenn du in Ausbildung bist und egal was dein Freund dazu sagt, gemeinsam schaffen wir das.
Und das ist was ich dir mitgeben will. Wenn du das Kind wirklich nicht wollen würdest, glaube ich gar nicht, dass du dich hier gemeldet hättest. Und wie die anderen auch schon geschrieben haben, die Ausbildung kannst du nach holen.
Das wichtigste für dein Kind ist deine Liebe.
Natürlich ist es deine Entscheidung aber ich glaube, tief in deinem Inneren, weißt du welches der richtige Weg ist.
Egal wie du dich entscheidest, wünsche ich dir alles Gute für deine weitere Zukunft
P.S.: ich bin Mama eines 4 jährigen und auch wenn er mich manchmal zur Verzweiflubg treibt, bin ich froh ihn zu haben und kann mir ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen
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