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Juni: Zurück in den Job
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In der ersten Elternzeit kam es mir vor wie Urlaub, von Vollzeit eben auf Zuhausebleiben. Dann nach 5-6 Monaten war es zuhause doch mehr Arbeit als in die Arbeit zu gehen
Ich habe den Kontakt zur Arbeit immer gehalten, konnte aber erst wieder nach 16 Monaten in Teilzeit einsteigen. Mein Arbeitsbereich war aber weg und ich saß oft echt nur da. Vielleicht wollte man mich auch rausbewegen, ich weiß es nicht.
Aber mittlerweile ist es wieder gut, ich habe es mir wieder aufgebaut, aber nun kommt das zweite. Ein bißchen Bammel hab ich schon, aber ich habe gemerkt, um Karriere o. ä. geht es nicht mehr, ich möchte einfach das Geld verdienen, das wir so brauchen und würde auch andere Jobs machen. Die Kinder sind das wichtigste und die brauchen hauptsächlich mich und die wichtigen Dinge des Lebens.
Tipps kann ich keine geben, nur am besten ohne (große) Erwartungen in die Zeit mit Kind und Elternzeit zu gehen, es wird doch oft alles anders
ich habe mir als Vater für die ersten zwei Wochen nach der Niederkunft Urlaub genommen habe. Vom 15. bis 18. LM hatte ich dann Teilzeit während Elternzeit. Im Nachhinein war das für mich viel mehr Aufwand als alles andere. Es hat sich auch finanziell nicht gelohnt und viel mehr von Frau und Kind hatte ich auch nicht, außer dass ich einen Tag die Woche frei hatte. Dafür war der Rest dann voll gepackter.
Beim zweiten würde ich entweder voll Elternzeit nehmen oder gar nicht. Der gewünschte Effekt ohne großen finanziellen Verlust mehr Zeit für die Familie zu haben blieb nämlich aus.
Die Zeit am Anfang habe ich natürlich genossen, aber es war mehr so, dass ich meiner Frau geholfen habe, denn viel konnte ich mit unserem
Kind in den ersten zwei Wochen nicht machen, außer tragen und zuschauen, wie es naja meist schläft oder isst oder dabei ist einzuschlafen.
In der Phase 15. bis 18. LM konnte man mit dem Kind mehr unternehmen. Das war gut, hat Spaß gemacht und wurde von anderen Vätern ähnlich gesehen.
Meine Frau hatte bis zum 18. LM Elternzeit und hätte danach wieder in ihren Beruf starten können, die Konditionen waren aber sehr schlecht, sodass sie den Job gewechselt hat und nun seit drei Jahren super glücklich auf der neuen Stelle ist. Die Elternzeit kann somit auch eine Chance für einen Wechsel sein.
Ein besonderes Highlight war der erste Schritt, den wir als Familie dadurch tatsächlich gemeinsam erleben durften.
LG
Leider hat sich mein Mann vor zwei Wochen unerwartet von mir getrennt und das ist nun die viel größere Herausforderung für mich, wieder emotional stabil zu werden, sprichwörtlich auf die Beine zu kommen. Deshalb bin ich froh, dass ich meinen Beruf wieder aufgenommen habe, so bin ich finanziell unabhängig und kann mich zumindest ohne diese Sorgen um unsere Tochter kümmern. Alles andere versuche ich nun eben mit Mühe zusammenzuhalten, damit unser Mädchen schonend durch diese Zeit kommt, denn sie kann überhaupt nichts dafür.
Meine Tipps für den Wiedereinstieg sind: Sprecht euch mit eurem Partner ab, wie lange ihr Elternzeit nehmen möchtet und finanziell könnt und wie ihr euch die Zeit teilt. Kümmert euch gemeinsam um Lösungen wie Kita oder andere Betreuung, damit ihr die Zeit auch entspannt genießen könnt. Überlegt, ob es funktioniert, wenn beide Elternteile in Teilzeit arbeiten und dadurch mehr Familienzeit zur Verfügung steht und nicht bei einem Elternteil die meiste "Last" bleibt. Haltet während eurer Elternzeit Kontakt zu eurem Betrieb, v.a. wenn ihr mit eurer Position gut zurecht gekommen seid. Das zeigt, dass ihr Interesse an eurer Arbeit und eurem Arbeitgeber habt.
Alles Gute für euch und eure Familien.
Ich arbeite in der Pflege im 2 Schichtsystem und hatte somit bei allen 3 Würmern sofortiges Beschäftigungsverbot. Mein Mann hat bei allen 3 Würmern direkt nach der Geburt 8 Wochen Elternzeit genommen, was für mich eine riesige Erleichterung war, denn wir waren 2x zur Einschulung schwanger ohne es zu planen. Ich werde ab Januar wieder anfangen zu arbeiten, allerdings werde ich mit den Stunden runter gehen, dann kein Geld der Welt ersetzt dir die Zeit mit deiner Familie
Mein Mann arbeitet ebenfalls im 3 Schichtsystem, was wir auch immer super koordiniert bekommen haben, obwohl von beiden Seiten keine Großeltern Abruf bereit sind/waren. Trotzdem ist es einfach zu wenig Zeit für die Familie. Nur komplett zu Hause bleiben & „nur“ Mutti & Hausfrau sein, würde mich absolut nicht erfüllen.
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