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Komisches verhalten in der Krippe
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Ich hatte im dezember ein entwicklungsgespräch, dort sagte man mir das mein jüngster (2 3/4) von 2 Söhnen auffällig sei im verhalten.
Er soll mit schimpfwörtern um sich werfen einfach so bzw. ohne grund.
beim essen heißt es er schlingt ohne zu schlucken und stopft es mit der hand noch hinterher. sie sagen auch das er einen enormen reizbedarf im mund und drum herum habe. Er hält sich oft nicht an die Regeln.
Zuhause isst er aber ganz normal, kein stopfen und nix, schimpfworte werden bei uns nicht benutzt und ja klar jedes kind hört mal mehr mal weniger aber im großen und ganzen hält er die regeln ein.
Jetzt sagen sie er hat evtl eine warnehmungsstörung.
ich kann mir das aber eher schlecht vorstellen. wer hat ähnliches erlebt oder hat erfahrung in dem bereich?
danke
> Es wird ebenfalls eine Wahrnehmensstörung vermutet. Bei meinem Sohn äußert es sich
> in Hauen, Kratzen, Beißen, Spielzeug schmeißen, sich zurückziehen bis hin
> zu gar nicht reagieren wenn er angesprochen wird oder beim spielen mit
> fahrbaren untersätzen alles um sich herum ausblendet und absolut nicht
> berücksichtigt, ob ein Kind, Stuhl etc. Im weg ist.
Hallo Bia,
irgendwie scheinen die Erzieher mit deinem Kleinen leicht überfordert zu sein. Was ich nicht nachvollziehen kann das eine Wahrnehmungsstörung vermutet wird. Wie kommen die darauf? Weil er kratzt und beißt?
Es gibt immer Kinder die kratzen und beißen, das heißt aber nicht das sie gestört sind, sondern das ist eine Form von Ausdruck. Damit versuchen sich die Kinder verständlich zu machen oder durchzusetzen. Gegen andere Kinder oder Eltern, Erzieher oder wem auch immer. Entweder weil sie sich sprachlich noch nicht gut genug ausdrücken können oder weil ihnen gar nicht bzw. zu wenig zugehört wird. Um dieses Verhalten abzugewöhnen kriegen die betroffenen Eltern bei uns in der Krippe Anweisungen wie sie sich verhalten sollen, damit Krippe und Eltern zusammen arbeiten, sonst funktioniert das nicht. Zumal Eltern damit überfordert sein können.
Ich habe so ein Eltern-Erzieher-Gespräch mal zufällig mitbekommen, als eines der Kinder wieder angefangen hat zu beißen. Das ist ganz normal. Mit Konsequenz und pädagogischer Hilfe bekommt man das weg, zumindest gibts bei meinem Lütten in der Krippe keine Beißer (mehr). Die Eltern werden bei uns darüber informiert wenn ein Kind beißt etc.
Also sollten die Erzieher auf so ein Verhalten normalerweise geschult sein. Wie gesagt, für mich unverständlich. Ich würde sowas grundsätzlich ansprechen was die in der Krippe dagegen tun bzw. wie dieses Verhalten zustande kommt.
Wenn dein Kleiner trotzdem eine Wahrnehmungsstörung diagnositziert bekommen hat, weil noch andere Faktoren dafür sprechen, dann ist er in der Ergo gut aufgehoben. Ist das allerdings nur auf Grund erzieherischer Aussagen, frage ich mich was die sich da in der Krippe eigentlich anmaßen und würe das immer in Frage stellen / eine fachliche Meinung einholen.
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