Hast du Fragen? Wir sind für dich und deinen Liebling da!
Nach vielen gemeinsamen Jahren betreuen wir unser HiPP Forum nicht mehr aktiv. Neue Beiträge oder Antworten sind nicht mehr möglich. Die zahlreichen, wertvollen Beiträge der Mamas und Experten bleiben jedoch bestehen und sind weiterhin für dich zugänglich. Damit du auch künftig die bestmögliche Beratung bekommst, steht dir unser HiPP Elternservice über verschiedene Kanäle jederzeit gerne zur Seite.
Trotzphase
Hier findest du Erfahrungen anderer Mamas und Papas. Bei weiteren Fragen, wende dich gerne an unseren Elternservice. Zum Expertenforum wechseln.
Meine Tochter ist heute morgen um 6 Uhr wach geworden, sie fragte meinen Mann nach einem Schnuller er erklärte ihr dass sie alle 5 in ihrem Bett liegen hat und wir keinen weiteren Schnuller mehr haben da sie Löcher hatten und wir sie zusammen weggeworfen haben. Dann sagte sie wieder sie möchte einen Schnuller und als mein Mann sagte wir haben keinen mehr ging es dann schon los. Es wurde geschrien mit den Beinen gegen die Gitterstäbe gehauen .... jeden Morgen wacht meine Tochter so auf sie schreit weil ihr irgendeine Kleinigkeit bereits um 6 Uhr morgens nicht passt. Auch tagsüber hat sie diese Anfälle und je nach Tagesform komme ich mal mehr und mal weniger damit klar, muss ja irgendwie durch. Aber es überfordert mich morgens um 6 Uhr aufzustehen und dann direkt einen Streit anfangen zu müssen
ich wieder
lch habe mal gelesen, man soll da bloß nicht schimpfen und für sein Kind da sein. Ich sage mittlerweile ganz ehrlich, ich finde ohne schimpfen geht es ab einem gewissen Punkt nicht mehr, zumindest bei unserem Sohn. Jetzt werden hier wieder einige die Hände überm Kopf zusammenschlagen, aber das ist meine Meinung und Erfahrung und nur weil ich dann schimpfe heißt das nicht, dass ich nicht für mein Kind da bin.
Ich mache es immer so, ich erkläre es ihm, mehrmals wenn es sein muss, aber wenn ich dann merke, er will sich nicht beruhigen oder er will es nicht verstehen, dann gehe ich der Situation aus dem Weg in dem ich von ihm weggehe und sage, es reicht jetzt, ich finde sein Gebrüll nicht mehr schön und habe ihm es jetzt mehrmals erklärt und irgendwann ist auch mal gut. Oft bleibt er dann auch ein Stück von mir entfernt stehen und will seine Ruhe oder er geht weg und sagt: Jetzt bin ich beleidigt. Sobald er sich dann beruhigt hat gehe ich hin oder er kommt zu mir und wir kuscheln und sagen, es ist wieder alles gut.
Seit ein paar Tagen ist es jetzt aber auch oft so, dass er dann "schlägt" vor Wut, auch hier sage ich ihm mehrmals, er soll damit aufhören, das ist nicht schön, er möchte ja auch nicht geschlagen werden. Das interessiert ihn aber nicht, er macht weiter. Ich gehe zur Seite, so dass ich nicht mehr in seiner Nähe stehe, er kommt mir hinterher und "schlägt" weiter. Das ist dann der Punkt, wo ich echt sauer werde und dann werde ich auch lauter und stecke ihn in sein Zimmer oder so wie gestern, wo wir draußen mit den Nachbarskindern am spielen waren, halte ich dann seine Arme fest und sage zu ihm, es reicht jetzt, das ist nicht ok und wir gehen jetzt nach Hause, denn so möchte ich nicht mehr mit ihm spielen. Das zieht dann oft, dass er aufhört.
Ich habe auch schon versucht, wie man so oft liest, ihn abzulenken, keine Chance, dann steigert er sich nur noch umso mehr rein, je mehr ich in verbal "zutexte". Im Moment geht es bei uns leider nicht ohne drohen und schimpfen, das finde ich auch sehr anstrengend und das tut mir auch oft weh, aber er muss auch wissen wo seine Grenzen sind und die nimmt er nur so wahr momentan.
Ich finde es nur wichtig, dass man dann nach der "Auseinandersetzung" auch immer sich in den Arm nimmt (natürlich nur, wenn das Kind das will) und dem Kind zu verstehen gibt, dass alles wieder gut ist und man sich lieb hat.
Ich habe aber auch gestern von der Erzieherin die Rückmeldung bekommen, dass er momentan auch im Kindergarten extrem seine Grenzen austestet und andere, sogar die Erwachsenen, ständig zurecht weisen will.
Das frühe Wachwerden und/oder schlechte Schlafen haben wir ja auch seit Wochen
Also schlagen tut unserer nicht, aber momentan hat er eine Wein-Trotzphase. Wenn sein Dickschädel nicht durchgeht fängt er zu schreien, protestieren und weinen an. Das ich weich werde. Da kommt er an die richtige, da beisst er sich die Zähne aus
Ich kann auch stur sein.
Wenn er anfängt beruhige ich ihn. Aber wenn er nach gefühlten Ewigkeiten nicht aufhört und Drama spielt schimpfe ich ihn. Wenn er dann immer noch nicht hört sage ich zu ihm, wenn du dich jetzt nicht beruhigst gibt es ein Verbot oder Strafe. Irgendwas was ihn sehr trifft. Z.B. nicht mehr Fernsehen
Und das hilft eigentlich meistens. Die trotzigen Phasen werden weniger
ich hoffe die Sache hat sich geregelt und dein Kind fängt nicht früh morgens mit trotzen an. Wie verläuft derzeit die Trotzphase bei deinem Kind ab?
Falls du Tipps und Methoden im Umgang mit dem Trotz- / Wutanfall benötigst, kannst du dir gerne meinen kostenlosen Report herunterladen. Hier zeige ich auf, wie du in 3 Schritten die Trotzphase deines Kindes gelassen überstehen kannst.
Hier kannst du den Report kostenlos herunterladen:
http://www.trotzphase-ueberstehen.com
ich kenne das nur zu gut, ich glaube alle Kinder machen irgendwie diese Trotzphase durch
Alles Gute euch und gute Nerven
danke für deine Antwort.
Die Phase bzw. Trotzanfälle haben in den letzten Wochen abgenommen, bzw. sie hat irgendwie anders reagiert nicht mehr so bockig sondern eher zickig, sie war einfach eingeschnappt LOL. Derzeit habe ich das Gefühl, dass mein kleines Mädchen groß wird und dementsprechend sich auch ihr Verhalten verändert. Seit ein paar Tagen trotzt sie wieder mehr, schläft auch schlechter. Ja du hast recht, das wird sicher irgendwann anders.
Heute sagte mir ein Vater einer 15 jährigen Tochter:" mach dir nichts draus, das ist noch ein Spaziergang gegen das was dich so ab ca. 12 Jahren erwartet wenn die Kids in die Pubertät kommen" .... und ich dachte, schlimmer geht's nicht mehr
Ja, es ist nicht einfach
LG
Ein wenig schlecht fühle ich mich dann schon, wenn ich mein Kind so veräppeln muss, aber wer weiß, wie lange diese Methode überhaupt noch funktioniert, ist eine ganz aufgeweckte
ich melde mich auch seit langem mal wieder. Unser Sohn (3) ist auch voll in der Trotzphase. Hinzu kommt, dass er seit 3 Wochen von der Krippe in die Kindergartengruppe gewechselt hat, sprich, er ist oft mit den Großen und deren Verhalten/Lautstärke noch überfordert und kann sich bei den älteren Kindern natürlich nicht so durchsetzen wie in der Krippe bei den Kleinen (wo er ja zu den Ältesten gehörte). Die Aggressionen wo er da über den Tag oft anstaut und nicht so rauslassen kann, holt er oft mit nach Hause. Hinzu kommt, dass er mittags nur noch selten schläft und dann eh fertig ist. Nach einer kurzen Erholungsphase zu Hause dann, geht es mittlerweile wieder, er ist dann meist bis so 19h fit wo wir noch spielen/toben etc., aber dann bricht es ein und es ist schwer, ihn Pünktlich ins Bett zu kriegen, weil er hinauszögert ohne Ende was das zu Bettgehen und morgens fertig machen angeht. Das kostet mich echt Nerven, gibt auch fast keinen Abend, wo ich nicht laut werden muss, bis er endlich hört. Ebenso hört er oft nicht, erst, wenn wir ihm mit einer Strafe/Konsequzenz (wie auch immer man es nennen will) drohen. Ich finde es seit Wochen sehr, sehr anstrengend mit ihm, mit die anstrengendste und am längsten andauernde Phase bisher, wie ich finde. Ich komme mir oft schlecht vor, weil ich so viel mit ihm schimpfe und ihm ständig drohen muss, aber anders geht es nicht. Habe in der Kita auch mit seinen Erzieherinnen gesprochen, die haben mir aber gesagt, dass er dort genauso ist und wir das völlig richtig machen. Kinder sollen natürlich ihren eigenen Willen entwickeln, das geht ohne die Trotzphase nicht und die muss auch sein, damit sie sich gerade gegen Ältere behaupten können, aber es gibt einfach auch Grenzen und die müssen sie ebenso kennenlernen und die Konequenzen, wenn man sich daran nicht hält. Ich versuche dann nach einem Streit und auch so zwischendrin viel mit ihm zu kuscheln und sage ihm oft, dass ich ihn lieb habe und das nicht schön finde, mit ihm zu streiten, es ist aber auch nicht schön von ihm, dass er nicht hört und einen anschreit oder mal haut. Einfach nur anstrengend
Ich muss aber sagen, habe seit 2 Tagen das Gefühl, dass es langsam besser wird....ich hoffe ich täusche mich nicht
Allen denen es genauso geht, gute Nerven
Das was du beschreibst machen wir gerade auch durch.
Meine Maus war am 19.12. das letzte mal in der Kita, danach hatte sie 1,5 Wochen Ferien und hat dann Anfang Jan, in den Kindergarten gewechselt. Sie ist Zuhause zwar nicht aggressiver so das sie die angestaute Wut etc. rauslässt aber sie ist ROTZEFRECH, streckt mir immer wieder die Zunge entgegen, zu meinem Mann sagte sie kürzlich: komm her du Feigling Etsch betsch ... ich bin aus allen Wolken gefallen, musste innerlich lachen ... Unsere trotzt wieder extremer, da sie nach dem Kindergarten keinen Mittagsschlaf machen will aber so was von müde und platt ist zickt sie dementsprechend um die Mittagszeit
LG
Problem bei uns ist einfach, dass wir ja beide voll berufstätig sind und mein Mann noch im Schichtdienst. Meistens können wir Jonas erst um 16.15h in der Kita abholen. Bis wir dann zu Hause sind etc. ist es meistens halb fünf, dann will man ja auch noch wenigstens mal eine Std. mit dem Kind spielen, dann noch kochen und essen, dann ist es ja meistens schon 19h. Früher kriegen wir das einfach zeitlich nicht hin durch die Arbeit. Wenn er dann noch duschen/baden gehen muss bzw. hat man ja auch mal noch Einkäufe oder bisl Hausarbeit zu erledigen, wird es meistens noch später, bis er im Bett liegt.
Es wäre halt wesentlich einfacher zeitlich alles zu takten, wenn wir so halb vier schon zu Hause wären, aber wie gesagt, das geht meistens von der Arbeit her nicht. Wir müssen uns da noch etwas zurecht finden/einpendeln.
Er ist auch extrem fordernd, ich komme momentan fast zu nichts außer Kind. Selbst wenn ich mal saugen will oder Wäsche wegräumen will ist das ein Kampf, dass er mich dann mal in Ruhe lässt. Ich muss mich da einfach besser durchsetzen. Es ist nämlich wie du sagst, ich gerate dann in Stress abends, weil er ins Bett muss und es schon so spät ist und ich dann auch irgendwann fertig bin und genervt weil er wieder nicht hört und alles hinauszögert und dann geht das Streiten und Lautwerden los. Plus, dass ich mich dann oft über mich selber ärgere, dass ich mich nicht so durchsetzen kann bei ihm, was das angeht. Würde ich ihn früh genug fertig machen, hätten wir den ganzen Stress nicht bzw. deutlich weniger. Ich versuche das jetzt mal so gut es zeitlich geht durchzuziehen
Das Ding ist nämlich auch, wir müssen schon gegen 7:15h morgens aus dem Haus, sprich um halb sieben muss er während der Woche aufstehen (außer sein Vater hat Mittagschicht, dann bringt er ihn morgens immer erst gegen 8:15h in die Kita wo er auch länger schlafen kann oder besser gesagt könnte). Jonas ist aber seit etwa 3 Wochen morgens immer schon gegen 6:15h wach, auch am WE
Wenigstens war er jetzt die letzten 3 Tage weniger trotzig :0)
Ich finde die momentane Situation bzw Phase auch sehr anstrengend. Meine Tochter klammert gerade auch ganz heftig, aber sie akzeptiert es auch wenn ich es sage dass ich jetzt keine Zeit habe weil ich noch kurz die Wäsche machen muss. Ich sage ihr dann meistens ich mache jetzt noch das und dass und dann komme ich zu dir, dann ist es i.o. Schlafen kann sie seit zwei Wochen auch nicht mehr so gut, sie ist sehr früh wach, egal wann wir sie hinlegen.
Ich hoffe dass das bald nachlässt. LG
Bitte beachten: Dieses Forum bildet nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen ab. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keinesfalls eine Diagnose oder Beratung für den Einzelfall darstellen oder einen Arztbesuch ersetzen.