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Unterschiedliches Sozoiales Verhalten
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ich muss ich wieder einmal bei euch ausheulen, ich versteh einfach die Welt nicht mehr.
Kann das soziale Verhalten meines Kindes im Kindergarten so dermaßen anders sein als im privatem Umfeld?
Mein Sohn ist 3 Jahre und geht in die Krippen-Gruppe der Kita. Mir wurde jetzt mitgeteilt, dass mein schon öfters sich selber verletzen würde und dann zu den Erzieherinnen hingeht und dann glaubhaft erzählt das es das Kind oder die Erzieherin X, Y gewesen wäre???
Ich kenne bzw. wir kennen dieses Verhalten im privatem Umfeld absolut nicht. Weder beim Turnen in anderen Spielgruppen oder im Familiären Bereich. Ganz egal ob ich oder ein anderes Familienmitglied dabei ist oder nicht.
Ich denke er ist in der Krippengruppe unterfordert und das frustriert ihn, aber wenn ich das den Erzieherinnen sage, dann heißt nein es ist eine ÜBERFORDERUNG!
Ich bin nun in der 13. SSW und dadurch eh ein wandelndes Hormonbündel und könne selbst wenn ich das hier schreibe schon wieder los heulen.
Ich habe mal jetzt einen Termin beim HTZ in unserer Nähe beantragt um seinen Entwicklungsstand mal einschätzen zu lassen. Ich weiß zwar nicht was mich dort erwarten wird aber vielleicht kriege ich dort mehr antworten.
Kennt jemand dieses Verhalten oder kann mir von Erfahrungen mit einem HTZ erzählen?
Was ist ein HTZ, ist das ähnlichen zu einem SPZ?
Er geht eigentlich total gern hin und ist auch Feuer und Flamme es muss wohl nur in den letzten 2 Wochen so ausgeartet sein.
Ach keine Ahnung! Ich bin nur am Ende
In den letzten 2 Wochen..du berichtest schon länger von dem Kitaleben deines Sohnes und es sind nie erfreuliche Dinge..
Er soll ja auch ab nächster Woche in die nächst größere Gruppe die 3-4 Jährigen eingewöhnt werden und ich denke das es dort besser laufen wird.
Zumal er orientiert sich sehr an größere, ältere und stellt sich da auch von sich aus hinten an. Und dort ist auch ein "männlicher" Erzieher, was nur von Vorteil für ihn sein kann.
Ich denke da er momentan der "älteste" in der unter 3-jährigen Gruppe ist, ist er unterfordert und sucht nach Aufmerksamkeit.
Jetzt möchte sich Kita mit unserer Ergo-Therapeutin in einem Gespräch noch mal austauschen, denn die Ergo hat wieder ein anderes Bild von meinem Sohn und möchte sich dort auch "Hilfe" holen.
Mal sehen wo das nur hinführt.
Da werde ich mal demnächst Versuchen mit den Müttern Kontakt auf zunehmen damit die sich mal Nachmittags treffen können.
Zur Zeit hat er auch nur "ältere" Freunde doch die Wohnen weiter weg und deswegen sehen die sich nur 1x die Woche. Dort ist er das ausgeglichenste und liebste Kind. Total zufrieden mit sich selbst.
Also wenn ich das alles so resümiere, was du im vergangenem Jahr berichtet hast, wäre mein Sohn nicht mehr in der Kita..mir würde das ziemliche Bauchschmerzen bereiten, zumal es keine vernünftige Kommunikationsebene gibt und es immer wieder neue Überraschungen gibt..bin gespannt was es zu berichten gibt, wenn er in der neuen Gruppe ist..
Der Kinderarzt kann das alles nicht nachvollziehen, aber er bemerkt auch dass es anscheinend zur Zeit in unserer Gegend einen wie soll ich sagen Boom bei Kitas gibt die schon so kleine Zwerge abstempeln.
Und vom Amtsarzt haben wir noch nichts gehört, er wollte sich mit unserem Kinderarzt kurzschließen.
Ich habe keine Alternative zu dieser Kita. Wir hatten schon mit dem Nachbarkindergarten gesprochen, die nehmen ihn nicht weil es eine Absprache unter unseren Ortsgemeinden gibt das du da wo du wohnst deinen Anspruch für den Kita-Platz hast.
Wir waren auch schon beim Pfarrer (da es eine Katholische Einrichtung ist), waren beim Bürgermeister und sogar auch beim Jugendamt.
NICHTS, keine Hilfe, die stehen alle auf der Seite der Kita.
Was ich nur nicht verstehen kann ist, dass wenn mein Sohn so schlimm ist, dann sollen sie doch die Betreuung ablehnen dann würden uns wieder alle Türe offen stehen.
Ich weiß mein Sohn kann sehr anstrengend und schwierig sein, aber welches Kind ist jeden Tag ein 100%-er Sonnenschein.
Ein Dreijähriger hat andere Ansprüche als die "Kleinen", und ein Dreijähriger wird auch schnell mal auf das Abstellgleis gestellt, weil die Kleineren mehr Aufmerksamkeit bekommen, bedingt durch Wickeln, Füttern, emotionale Zuwendung usw. Da fällt ein Dreijähriger schnell mal hinten über.
Ein Dreijähriger braucht, oder möchte aber eben auch wahrgenommen werden. Wenn das mit "positiven" Verhalten nicht ausreichend funktioniert, dann versucht ein Dreijähriger eben genau das auch, was ja bei den Kleinen gut klappt. Die Kleinen verletzen sich, oder werden gehauen, und schwupp ist jemand da.
Ein Dreijähriger löst das Problem dann evtl. eben genau wie dein Sohn...... Er tut so als ob....
An deiner Stelle würde ich wirklich jetzt abwarten, und die Füße still halten, WENN sich dein Kind wohlfühlt. Solange er sich wohlfühlt und nur die Erzieher ein "Problem" haben, würde mir das ehrlich gesagt gerade egal sein.
Der Wechsel in die andere Gruppe steht unmittelbar bevor.
Warte den Wechsel ab, und schau was passiert. Vielleicht ist das ja schon die Lösung des Ganzen....
Er hatte sich schon immer an größere bzw. ältere orientiert, ich muss dazu sagen, dass er zur Zeit noch Einzelkind ist und ich in unserem Ort nicht so in Vereinsgruppen oder so bin.
Also hatte er von Anfang an immer eher Kontakt zu älteren, größeren, außer jetzt halt Spielplatz, Kinderturnen usw.
Es kann mir aber nicht vollständig egal sein ob die Erzieher ein Problem haben, denn genau wegen deren Probleme darf mein Sohn nur 3,5 Stunden in den Kindergarten obwohl ich 5 Stunden benötige.
Mal sehen, ich warte ab und werde euch wenn ihr mögt auf den laufenden halten. Das Schreiben hier und dann eure Rückantwort helfen mir selber damit besser klar zu kommen. Vielen Dank hierfür!
Am Freitag haben wir wieder ein Gespräch mit Kita-Leitung und Gesamtleitung. Ich weiß jetzt schon wie das ausgehen wird. Ich darf mir wieder anhören wie schlimm und böse mein Sohn ist, das er Hilfe braucht und das kein Personal da ist um sich richtig um ihn zu kümmern und und und.
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass sie die Zeiten versuchen werden zu reduzieren also von 3,5 Stunden noch weniger. Welchen Nährwert soll das für meinen Sohn denn dann noch haben?
Selbst die Ergo sagt, das er in die nächste Gruppe gehört aber die wollen ihn jetzt nicht wechseln lassen wegen seinem Verhalten.
Bei dem Gespräch zwischen Ergo, Kita und mir hat die Ergo gemeint, dass sie mal mit unserem Kinderarzt spricht und dass sie auch Therapiestunden in den Kindergarten verlegen kann. Denn dort ist ja die Überreizung. Die er sonst in keinem seiner anderen Umfelde wie Kinderturnen, Spielgruppen, Familie und sogar Judo-Training (ich bin Trainerin und nehme ihn da gelegentlich mit) ist nichts.
Damit ist die Kita-Leitung auch einverstanden. Aber wie gesagt, ich glaube dass die mit ihm überfordert sind und ihm nicht das bieten können was er braucht.
In diesem Gespräch wurde auch der Vorschlag gemacht, dass ein Integrativer Kindergarten vielleicht meinem Sohn helfen könnte, da dort mehr Personal wenige Kinder seien.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich davon halten soll und überhaupt ob ich einen Platz bekommen würde. Ich müsste mich auch erst mal informieren wo überhaupt in unserer Gegend ein Kindergarten dieser Art ist und wie ich das dann Beruflich überhaupt organisiert bekomme.
Ja klar mein Kind geht vor dem Beruf aber die Kita bringt meinem Kind keine Kleidung und kein Essen auf den Tisch! Mein Mann und ich brauchen beide Gehälter aus privaten Gründen.
Ich versuche jetzt mal Argumente zu finden und mich seelisch auf das Gespräch am Freitag vorzubereiten. Nachdem Gespräch am Montag war ich den Rest des Tages sowie des darauf folgenden Tag am Ende und konnte mich sobald ich an diese Problematik nur dachte direkt los heulen.
Keine Ahnung ob das durch meine Schwangerschaft noch verstärkt wurde oder einfach nur meine Muttergefühle/Mutterinstinkte zu sehr angegriffen waren.
Es kann doch nicht mein Problem sein, dass kein Personal da ist bzw. das vorhandene Personal geringe bis keine Erfahrung mit Kindern die so sind, die auch ein Wahrnehmungsdefizit haben, haben. Da muss doch die Einrichtung sagen wir Schulen unser Personal, wir versuchen mehr Personal zu bekommen und nicht alles auf uns abwälzen.
Am Freitag wird lediglich mein Mann bei diesem Gespräch anwesend sein, ich schaffe das nicht mit meinem Kopf und würde nur los heulen.
Habe Montag und Dienstag total in den Seilen gehangen emotional wegen dieser Geschichte.
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