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Frühenglisch
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Falls ja, dann in welcher Form? In den KiTa-Betrieb integriert oder von externen Anbietern?
Und welche Kosten entstehen Euch da?
In der Krippe sind ca.1/3 der Erzieher/ Sozialpädagogen native speaker, im Kindergarten dann mindestens 50%.
Zusätzliche Kosten entstehen dadurch nicht.
Ich finde auf diese Art und Weise englisch im Alltag zu lernen ganz gut....zumindest für ü3 jährige.
Unsere Tochter wird trotzdem nach der Krippe die Einrichtung wechseln und in einen Naturkindergarten gehen. Dort gibt es meines Wissens für die Kinder keine Möglichkeit englisch zu lernen. Für uns war das aber kein k.o.Kriterium.
Einen richtigen Draht zu den Kindern schien sie auch nicht zu haben.
Schlimm fand ich auch,das die Kinder im Sommer im schönsten Spiel unterbrochen und zum Unterricht reingerufen wurden.
Eigentlich wollte ich unsere Tochter auch dafür anmelden,aber ich werde es lassen.Sie soll Kind sein dürfen,so lange es geht.Der Leistungsdruck kommt noch früh genug.Es spricht ja nichts dagegen schon den einen oder anderen englischen Begriff spielerisch mit einzubauen.
Ich finde das gut, da die Kinder leicht ins Englische reinkommen... Für die Kinder besteht kein Zwang Englisch zu reden... Sie tuen es aus Spaß... Sogar mein Kleiner 2 1/4 Jahre kann schon "Bye Bye" und versteht die Erzieherinnen sehr gut
Die zwei Erzieherinnen gehören zu den zwei Ü3-Gruppen, da die Einrichtung aber ein halboffenes Konzept hat, sind auch die Kleinsten oft mit ihnen in Berührung...
Ich habe die selbe Meinung wie Enzian, in dem Alter sollte man Kinder noch spielen lassen und nicht in den Unterricht schicken... Daher find ich die bilinguale Erziehung besser...
Es gibt ja offensichtlich ziemlich viele verschiedene Konzepte - und Kosten!
Wobei es wohl außer Frage steht, dass der Idealfall sicherlich der bilinguale Kindergarten ist; aber eben längst nicht überall vorgehalten.
Ich kenne von meinem Ältesten auch so ein Konzept, wo die Erzieher selber entsprechend geschult wurden und das Angebot während der Betreuungszeit stattfand. Zusätzliche Kosten entstanden, bis auf das Material, nicht.
Bei Fiona gab es eine Englischgruppe, die vom Vater der Leiterin, einem pensionierten Englischlehrer, angeboten wurde. Er wollte kein Geld, wir haben aber jeweils 5,- €/Monat gezahlt als Aufwandsentschädigung und für ein kleines "Dankeschön" zum Ende des Kindergartenjahrs.
Tja, und nun bei Lysan gibt es ein kommerzielles Angebot von SMS - sprechen macht Spaß. Das ganze soll 30,- €/pro Monat kosten + Material bei einer Gruppenstärke von vier bis max. neun Kindern. Die Dozentin hat sich auf dem Elternabend vorgestellt und ich war von der mangelhaften Kompetenz echt entsetzt! Sie kommt weder aus dem pädagogischen, noch aus dem sprachlichen Bereich, hat lediglich mal ein Jahr in England verbracht
Ich finde es schade, dass es ein fundiertes Angebot in dieser Art nicht für alle Kinder und vor allen Dingen in angemessener Qualität gibt.
Wobei ich klarstellen möchte, dass es bei keinem der Konzepte um "lernen" wie in der Schule geht. Die basieren eigentlich alle auf einem spielerischen Ansatz, also Reime, Lieder etc. und sollen den Kindern ja keine echten Kenntnisse vermitteln, sondern in der Hauptsache Spaß machen und den Horizont erweitern...
Denn nur weil ich mal ein Jahr in England oder im englischsprachigen Raum (habe ich übrigens auch)
gelebt habe, heißt das noch lange nicht das ich die Sprache fließend gut und auf einem angemessenen Niveau spreche, geschweige denn fähig bin diese zu unterrichten. Dann wird aus lehren ein leeren.
Wir haben allerdings das große Glück, dass Lysans beste Freundin Halbengländerin ist, der Vater kommt aus London.
Und da die Mutter Übersetzerin ist und tatsächlich auf "Native-speaker" Niveau spricht, wird sie dort ein wenig Englisch kennenlernen. Sie hat damals ihr Studium mit Englischunterricht für Kinder von 4 - 12 Jahren finanziert, hat also auch Ahnung von der Vermittlung der Materie!
Egal, wir Es gut gemacht und durch gezogen lernen die kleinen auch einiges. Wir haben dann auf die englische Schule gewechselt (mit kindergarten) und kein vergleich. Ich Weiss nicht wieviel so eine bilinguals erziehung bringt wenn zu Hause nicht auch ein bezug besteht.
Was Dialekt angeht - da liegen bspw. zwischen einem Texaner, einem Bostoner, einem Londener und einem Liverpooler sprachlich Welten. Dennoch sprechen alle Englisch als Muttersprache...
> Bei uns in der KiTa gibt es zwei Erzieherinnen, die in Anwesenheit der
> Kinder nur Englisch reden dürfen... Sehr komisch, wenn die zwei beim
> Elternabend Deutsch reden
> Ich finde das gut, da die Kinder leicht ins Englische reinkommen... Für die
> Kinder besteht kein Zwang Englisch zu reden... Sie tuen es aus Spaß...
> Sogar mein Kleiner 2 1/4 Jahre kann schon "Bye Bye" und versteht
> die Erzieherinnen sehr gut
> mehr Englisch als ich
> Die zwei Erzieherinnen gehören zu den zwei Ü3-Gruppen, da die Einrichtung
> aber ein halboffenes Konzept hat, sind auch die Kleinsten oft mit ihnen in
> Berührung...
> Ich habe die selbe Meinung wie Enzian, in dem Alter sollte man Kinder noch
> spielen lassen und nicht in den Unterricht schicken... Daher find ich die
> bilinguale Erziehung besser...
Das einzige Konzept, dem ich hier etwas Gutes abgewinnen kann. Denn die Kinder müssen nicht, sondern erleben es einfach als Alltag.
Alles was mit zusätzlichem Aufwand verbunden ist, und mit zusätzlichen Kosten, lehne ich rund weg ab.
Kinder haben das Recht erstmal Kinder zu sein.
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