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Integrationskindergarten
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hab gerade meine Kleine, 3 Jahre, beim Kindergarten angemeldet und da wurde mir so nebenbei mitgeteilt das die Halbtagsgruppe in die sie kommt eine Integrationsgruppe ist, 18 Kinder, 6 davon Integrationskinder.
Mmmh, nun hab ich da aber jetzt irgendwie Bedenken das meine Kleine da benachteiligt wird in so einem Kindergarten und nicht richtig gefördert wird, da man ja auf diese Kinder Rücksicht nehmen muss.
Hat jemand Erfahrung damit?
Zum Thema "Benachteiligung": die haben dann auch mehr Personal und weniger Kinder... dh der Betreuungsschlüssel ist besser. Und bei 6 I-Kindern sind das auch sicher nicht lauter "schwere" Fälle. Theoretisch wird der Betreuungsschlüssel so konzipiert, dass für "normale" Kinder genau soviel Zeit bleibt wie in einer anderen Gruppe.
Informier dich mal genauer, frag nach was das für dein Kind heißt, der KIGA gibt sicher Auskunft und hilft deine Bedenken zu klären.
Integrationsgruppen haben zum Ziel, (leicht) beeinträchtigte Kinder in ein normales Umfeld integrieren zu können und nicht, normale Kinder zu benachteiligen. Da würde ich mir keine Sorgen machen!
Lg, Tini
warum sollte dein Kind da zu kurz kommen? Es heißt ja nicht unbedingt das diese Kinder mehr Aufmerksamkeit bekommen, zudem wird der Betreuungsschlüssel angepasst sein!
Ich kenne auch einen solchen Kindergarten und fand es immer super, die Kinder kommen super miteinander klar und lernen das es auch Kinder gibt die etwas anders sind! Oft habe ich gesehen wie sie sich untereinander helfen, ich finde das kann sich nur positiv auswirken! Kinder gehen da völlig wertfrei mit um, ohne Vorurteile etc., das sollten wir auch tun!
Hätte ich eine Wahl gehabt wäre mein Sohn auch in so einen Kindergarten gegangen!
also zum Integtationskindergarten selber kann ich nix sagen, aber bei 18 Kinder kommt bestimmt keiner zu kurz oder wird nicht richtig betreut.
Meiner ist auch im KIndergarten und das sind 26 Kinder in einer Gruppe und da kommt auch keiner zu kurz.
Ich denke egal in was für einen Kindergarten die Kinder gehen, sie werden so wie so nicht mehr die Nummer 1 sein und so ne Betreuung bekommen wie zu Hause!
Jetzt müssen sie halt lernen auch mal bischen zurückzustecken.
Ich fände es nicht schlimm wenn es bei uns auch so was geben würde, so lernen Kinder von klein auf keine Vorurteile gegenüber anderen Menschen (egal ob andere Hautfarbe, behindert oder sonst was) zu haben!
Wir müssen uns mit einem Pädagogen auf 20 Kinder begnügen, der völlig überfordert ist, und wenn der ausfällt, dann kannst Du Dir ja denken was los ist.
Ihr habt tolle Aussichten auf eine super Kitazeit!
Meine Kleine (4) geht auch in eine Integrationsgruppe. Es sind 17 Kinder, drei davon sind Integrationskinder. Wir haben zwei feste Erzieher und in der Regel noch eine Praktikantin. Ich finde eigentlich haben die Erzieher noch mehr Zeit für die Kinder durch den geringeren Betreuerschlüssel. Und ich finde es auch sehr gut das die Kinder auch merken das manche weiter sind und manche Hilfe brauchen - das Sozialverhalten meiner Kleinen ist sehr gut gewOrden und ich denke das liegt auch daran.
der Schlüssel liegt bei uns auch bei 18 Kindern in der Gruppe, derzeit 4 I- Kinder, 2 feste Erzieherinnen und einen springer.
unsere Erfahrung ist folgende:
unser Sohn kam als schüchternes kleines mausi in den kiga, wollte nicht dort bleiben, hatte massive trennungsprobleme etc .
egal, was wir ihm zugetraut haben, wieviel mit wir ihm gemacht haben, er traute sich selbst nix zu.
damals war er knapp 2,5 Jahre alt.
nach nur einem Jahr war unser Sohn nicht mehr wieder zu erkennen, es gab nix, was er sich nicht getraut hätte, keine situation mit anderen Kindern - auch und gerade mit den I - Kindern, die ihn geängstigt oder überfordert hätte, seine gesamte Entwicklung hätten wir zu hause so niemals fördern können.
heute ist er 7,5 Jahre alt, geht in die schule, geht seinen Schulweg alleine, er hat ein sehr gutes sozialverhalten, gerade was Gerechtigkeit und Fairness betrifft, hat Freude am lernen und entdeckt jeden tag etwas neues.
unser Sohn hat von der I Gruppe nur profitiert, die haben dort teilweise sogar etwas mehr zeit, auf die Kinder einzugehen, sind geschulter, weil dort meist sonderpädagogen arbeiten, die ganz anders mit den Kindern arbeiten können etc.
ich kann dich für deine maus nur beglückwünschen, dort einen platz bekommen zu haben.
unser kleiner sollte auch in die Gruppe gehen, in die vorher unser großer war, leider war bei seinem kigastrt dort kein platz und er mußte in die nachbargruppe.
ich kann dir sagen, deine maus wird dort nicht untergehen, sondern wohl schon recht bald mit sehr vielen fragen nach hause kommen, die sich eben um die besonderen Kinder drehen werden, z.b., warum das eine kind z.b. nicht laufen kann und ob es das nicht noch lernen kann, warum ein anderes kind nicht richtig sprechen kann, obwohl es doch älter ist und warum es das nicht lernt etc, auf solche fragen solltest du vorbereitet sein, denn das beschäftigt Kinder oft im positivem sinne, da Kinder ja bekanntlich neugierig sind und die Welt verstehen wollen.
mein tip dazu ist, einfach ehrlich sein und keiner frage ausweichen.
ach ja, mein großer hat eine extrem schnelle Auffassungsgabe, was den umfang mit ihm manchmal echt schwierig macht; er wurde in der I- Gruppe in seinen Bereichen gefördert und gefordert, obwohl er KEIN I- kind war und die Tochter einer bekannten von mir - auch KEIN I-kind _ kam mit dem KISS Syndrom zur Welt und hatte massive Beeinträchtigungen, als sie in den kiga kam.
heute merkt man der kleinen kaum mehr was an und die in der I- Gruppe haben wirklich super mit ihr gearbeitet.
also, freut euch auf den kigastart in dieser Gruppe, es wird für euch alle eine echte Bereicherung sein.
besonders dir noroelle danke
Ich muss immer wieder die Erfahrung machen, das unsre Kinder gerade in diesem Alter überhaupt keine Berührungsängste haben. Vielleicht ist mein Sohn eine Ausnahme??? aber er geht auf behinderte Kinder zu wie auf Normale und wenn er nicht fragt, dann lasse ich das auch kommentarlos geschehen. Für ihn ist es Normal und das ist für mich Intergaration, solange es ein Thema ist, wie Behinderte, Ausländer oder andere Randgruppen integriert werden können, findet wieder eine Selektion statt.
> Wenn ich das so lese habt ich echt Glück gehabt. Bei meinem sinds insgesamt
> 17 Kinder und 4 Erzieher
> Allerdings ist die jüngste 1 Jahr... Und es ist keine I Gruppe sondern ein
> städtischer Kindergarten...
Städtischer Kindergarten oder nicht, was hat das mit einer Integrationsgruppe zu tun?
meine maus geht zwar in keine I-gruppe, aber in einen I-kindergarten. und dennoch ist bei uns in der gruppe jetzt seit glaube ca nem halben jahr eine integrationserzieherin mit drin.
da geht es aber wohl hauptsächlich um den fruend meiner maus, der im kiga immer wieder aufdreht, haut, und nicht aufhört, wenn die kids was sagen.
die haupterzieherin unserer kids meint auch, das er wohl hyperaktiv sei, und so weiter.
unsere kiä sieht das völlig anders. ich habe her das gefühl, der kleine/große wird dort nicht richtig gefördert.
und nur weil es eine I-gruppe ist, heißt es nicht, das es "offensichtliche" behinderungen sind. ein anderes mädchen aus unserem kiga hat den I-status bekommen, obwohl ich finde, das sie normal ist. sie kommt jetzt auch zur shcule, in diesem jahr, obwohl sie erst zurückgestellt werden sollte.
ich selber war damals in der oberschule auch in einer I-klasse. ja, wir waren weniger kinder, aber ich war so ziemlich die einzige, die mit den behinderten kindern klar kam.
hat aber auch persönliche gründe, das ich da anders mit umgehe.
ich hätte mir gewünscht, wenn meine große in eine I-gruppe gekommen wäre, aber nun gut. vll klappt es ja bei der kleinen maus.
siehe es echt positiv, die kinder gehen wirklich offen damit um. und wenn du auch offen damit umgehst, dann wird es auch deinem kleinen spatz noch leichter fallen, damit umzugehen.
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