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Verlustängste beim Kind & Berufstätigkeit - sorry lang...
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seit einiger Zeit scheint meine Tochter (seit Dezember 3 Jahre) sehr unter Verlustängsten zu leiden.
Sie weint morgens, wenn sie in den KiGa gehen soll oder wenn ich in die Arbeit muss (ca. 2-3 Nachmittage die Woche)
Das ist aber erst seit ca. 1 Woche so. Bis dahin ist sie immer sehr gerne und gut gelaunt in den Kindergarten gegangen und wenn ich in die Arbeit gefahren bin und mich von ihr verabschiedet habe, gabs ein Bussi und ein Tschüß und das wars. Kein Weinen und kein Schreien. Sie geht schon seit September 2012 in den Kindergarten und ich arbeite seit November 2012.
Seit einer Woche ist sie aber wie ausgewechselt:
(Ich muss vorherschicken, das mein Mann am Montag abend vor einer Woche mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus eingeliefert wurde und eine Nacht drinnen bleiben musste. Es lies sich leider nicht vermeiden, das meine Maus das mitbekam...
Es ging dann am Dienstag morgens los: Ich brachte sie ganz normal in den KiGa und wollte mich verabschieden, da fing sie an zu weinen und klammerte sich so sehr an mich, das ich sie nicht auf den Boden stellen konnte. Es ging dann so weit, das ich sie wieder mit nach Hause nahm.
Am nächsten Tag weinte sie bereits zu Hause beim Frühstück so sehr und jammerte, sie wollte nicht in den KiGa, das wir beschlossen, sie zu Hause zu lassen. Sie meinte sie hätte Bauchweh und wolle zum Arzt. Dann aber, als wie sie im KiGa entschuldigten, war sie fröhlich und lachte. Von Bauchschmerzen keine Spur mehr...
Am nächsten Tag haben mein Mann und ich sie gemeinsam in den KiGa "bugsiert" und mit der Erzieherin gesprochen. Im KiGa sei nichts vorgefallen und sie meinen, das es mit dem Krankenhausaufenthalt meines Mannes zusammenhängt. Es ist auf jeden Fall richtig, das wir unsere Maus in den KiGa bringen, auch wenn sie sich weigert. Sobald wir dann nämlich aus der Tür sind, spielt sie fröhlich und alles ist ok.
Es ist halt immer nur der Moment der Trennung, der zu Zeit echt schlimm ist. Da blutet mir immer das Herz, wenn ich sie in den KiGa bringe oder in die Arbeit fahre.
Ich weiß nicht, ob eine neue Phase des Trotzens, ein Entwicklungsschub oder doch was Ernsteres dahintersteckt.
Hat jemand auch sowas durchgemacht oder macht es gerade durch?
Ich fühle mich zur Zeit echt schlecht, wenn ich arbeite und muss dauernd an meine Maus denken...
Geht das denn irgendwann wieder vorbei?
So ziemlich alle Kinder haben Phasen, in denen sie nicht so gerne in die KiTa gehen, beim Abschied weinen und klammern und auch fragen, ob sie nicht zu Hause bleiben können. Selbst die Bauchschmerzen sind dann ein ganz normales "Mittel" (wobei man bedenken muß, dass bei Kleinkindern eigentlich jede Form von sich schlecht fühlen in Bauchweh geäußert wird
Solange wie sie sich in der KiTa nach dem Abschied schnell beruhigt und dort auch wie gewohnt spielt, braucht man sich wirklich keine Sorgen zu machen. Es gehört einfach zur normalen Entwicklung dazu! Und das Kind dann zu Hause zu lassen, ist ganz bestimmt der falsche Weg - sie fühlt sich ja eigentlich wohl in der KiTa!
unsere ist im januar drei geworden, also fast gleich alt. ich glaube die machen grad nen großen entwicklungsschub durch. unsere spricht plötzlich viel besser, entwickelt eine wahnsinnige phantasie beim rollenspiel und frisst wie ein scheunendrescher!
wenn sich so viel verändert wird unsere immer sehr anhänglich. es wird vorbeigehen!
Lg
@gelberdingo: Ich weiß,, das ich vielleicht ein wenig überreagiert habe, aber ich hatte in der Situation echt Angst um meinen Mann (er wurde mit Verdacht auf Schlaganfall ins Krankenhaus eingeliefert...) Ich weiß, das man vor seinem Kind immer stark sein soll, aber da ging es einfach nicht...
Die letzten 3 Tage liefen besser, unsere Maus hat nicht geweint wenn wir sie in der KiGa gebracht haben, nur heute war es wieder etwas schwieriger...
Es ist auch an einem normalen Tag so, wenn ich mit ihr zu Hause bin, meine Maus klebt förmlich an mir und lässt meine Hand kaum los. Sogar aufs Klo begleitet sie mich...
Ich hoffe, diese "Phase" wird bald besser...
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