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Regelgruppe oder Waldgruppe
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ich bin mir unsicher was wir tun sollen! Unser großer Sohn (2,8 Jahre) geht zweimal die Woche in den örtlichen Kindergarten zur Spielgruppe. Dort gibt es eine Gruppe mit unter 3jährigen, die sich zweimal wöchentlich treffen und zusammen zwei Stunden ohne Eltern spielen. Sozusagen als Vorbereitung auf die Kindergartenzeit. Im Juni wird unser Sohn 3 und dann würd er in die Regelgruppe wechseln. Ist ein kleiner KiGa bei uns im Ort und es gibt dort nur eine Gruppe (und die Spielgruppe).
Jetzt habe ich aber erfahren, dass im Nachbarort unserer Gemeinde eine neue Waldgruppe aufmacht nach den Sommerferien und da stehen die Chancen noch einen Platz zu kriegen recht gut. Der Kindergarten ist größer, hat längere Öffnungszeiten und eine Krippe, wo mein Kleiner dann nächstes Jahr auch schon hin könnte. Jetzt weiß ich nicht was ich tun soll bzw. wo ich mein Kind hinschicke sollte ich zwei feste Zusagen auch bekommen?
Den KiGa hier kennt er schon und die Umstellung wäre nicht so groß, er hat dort auch schon Freunde gefunden und die Fahrerei wäre nicht so aufwändig. Aber auf der anderen Seite ist er ein sehr aktives Kind und spielt unheimlich gern draußen und braucht das auch. Stundenlanges austoben ist das Einzige was ihn wirklich müde macht. Da wäre die Waldgruppe perfekt meiner Ansicht nach. Mein Gefühl tendiert auch dahin, auch damit meine Kids später nicht in die selbe Gruppe müssen, da dass hier im Ort dann irgendwann so kommen würde...
Hat alles irgendwie Vor und Nachteile...
Kann mir wer nen Tip, Ratschlag oder persönliche Erfahrungen schildern?
Freue mich auf Austasch.
Sorry, dass es so lang geworden ist....
verlasse Dich einfach auf Dein Gefühl.
Ich habe für unsere Kleine auch den Kindergarten mit dem für mich besten Aktivitäten gewählt und es ist auch nicht der geworden, der direkt um die Ecke liegt.
Bei unserem achten Sie darauf, dass die Kinder mindestens zweimal am Tag für 1 - 1,5 Std. nach draussen gehen um sich auszutoben.
LG Bine
Wenn es in der Regelgruppe NUR eine Gruppe gibt,dann müßte er doch mit kleineren und größeren Kindern spiele,oder hab ich das falsch gelesen/verstanden?!
Im Waldkindergarten sind sie viel an der frischen Luft,werden so richtig ausgepowert,das liebt jedes Kind!
Bei meinen großen Sohn hatte ich damals auch überlegt ihn in so einem Kindergarten zu schicken, habe mich letztendlich aber dagegen entschieden.
Generell gilt: Waldkinderkarten nicht gleich Waldkindergarten. Waldkindergärten sind derzeit "Hipp, bzw. Mode", daher prüfe ganz genau.
Es gibt da echt große Unterschiede. Manche WK haben noch einen Raum in einem Regelkindergarten, in dem sie bei ganz schlechtem Wetter ausweichen und die Sanitäranlagen benutzen können, andere max. einen Bauwagen + Dixiklo. In unserem gab es nur einen sehr alten Bauwagen.
In dem Kindergarten in dem mein Sohn letztlich gegangen ist, waren die Kinder grundsätzlich jeden Tag mind. 3 Stunden im Wald oder zumindest draußen. Es war aber trotzdem ein Regelkindergarten.
Für mich war DER ausschlaggebende Grund ihn dorthin zuschicken, dass "Waldkinder" im WK nicht lernen "ruhig" auf dem Stuhl am Tisch zu sitzen, mit Schere, Stifte und Papier umzugehen....
Später in der Grundschule merkte man das den Waldkindern an. Sie hatten, bis auf sehr wenige, alle massive Probleme sich in die Grundschule zu integrieren.
Wenn Du breit bist diese Defizite zu Hause zu komprimieren, dann ist es sicher eine sehr, sehr tolle Sache. Als Studentin hatte ich damals einfach nicht die Zeit und das know-how dieses jeden Tag auszugleichen.
Werd wohl nochmal ein ernstes Gespräch mit meinem Mann suchen und dann bald mal die Kindergärten anrufen und fragen ob sie schon Zusagen machen können....
Wir haben hier auch einen und ich würd meine Tochter liebend gern dort anmelden.
Da unserer aber bei unserem die Kinder wirklich NUR im Wald sind (herrlich
Aber ich freu mich für/mit jedem,der sich dafür entscheidet - viel Spaß deinem Zwerg
P.S Ich finds schön,wenn sie nicht schon im Kiga lernen müssen,still zu sitzen.Sie sollen doch auch irgendwann mal Kinder sein dürfen
>
> P.S Ich finds schön,wenn sie nicht schon im Kiga lernen müssen,still zu
> sitzen.Sie sollen doch auch irgendwann mal Kinder sein dürfen
Oh ja recht Du hast!
Kinder MÜSSEN im Kindergarten noch Kinder sein DÜRFEN!!!
Die Schule ist sooooooooo hart für die Kinder!
Ja klar lernen die Kinder anders als in einer Regelgruppe. Der Bastelunterricht/Sportunterricht oder ähnliches gestaltet sich natürlich anders, aber anders ist ja nicht immer schlecht...
Mein Großer ist sehr bewegungsfreudig, muss sich viel austoben und kann nicht lange still herumsitzen. Und Einige von Euch meinen jetzt vielleicht dann sollte er das doch im Kiga zumindest lernen, aber andersherum stört er im Wald nicht so sehr die Anderen. Ich meine, klar haben die da auch ihre Regeln und so, aber ich glaube er hat da mehr Freiheiten.
Und dann kann man ja immer noch überlegen ihn das Jahr vor der Schule (wenn er denn möchte) in eine Regelgruppe zu schicken....?!
Hört sich so an als wollte ich mich gerade selbst überzeugen, oder?
Tja, wer die Wahl hat hat die Qual.
Aber ein bischen Bedenkzeit haben wir ja zum Glück noch!
Später in der Grundschule merkte man das den Waldkindern an. Sie hatten, bis auf sehr wenige, alle massive Probleme sich in die Grundschule zu integrieren. >>
Das finde ich sehr erstaunlich! Eigentlich heißt es ja, dass sich gerade diese Fertigkeiten am Besten entwickeln, wenn Kinder ihrem natürlichen Bewegungs- und Experimentierdrang nachkommen können...
Bei uns in der Gemeinde jedenfalls hatte und hat sich bislang kein generelles Defizit der "Waldkinder" gegenüber den Klassenkameraden gezeigt.
Meine Kinder waren allerdings - leider - nicht im Waldkindergarten. Zum Einen paßten da die Betreuungszeiten nicht und zum Anderen bekommt man hier eigentlich nur mit "Vitamin-B" einen Platz
Bei Kindergärten die kein schriftliches Konzept haben, da sollte man es wirklich abfragen, und einfordern, das sie einem ihr Konzept wenigstens erklären.
Es gibt durchaus tolle Waldkindergärten mit einem guten Konzept.
Aber es gibt eben auch die Dixiklo-Chaos-Varianten. Dazu gehören für mich Waldkindergärten, wo die Kinder einfach nur im Wald herumtoben, nach Belieben machen können was sie wollen, und die Erzieher einfach nur als Begleitung vorhanden sind. Das gibt es, und das ist nicht Sinn der Sache.
Es gibt aber auch Waldkindergärten, die sehr gut organisiert sind, wo die Erzieher/innen nicht nur anwesend sind sondern wirklich handeln und den Kindern durchaus Lernerfahrungen aller Bereiche bieten.
Grundsätzlich sollte es für richtig mieses bzw. gefährliche Wetterlagen, eine Alternative geben, wie einen Raum, der groß genug für alle Kinder ist, und auch ein vernünftiger Toilettengang sollte möglich sein.
Ich selber kann mich mit Waldkindergärten noch nicht 100% anfreunden. Aber ich lehne sie auch nicht ab. Wie gesagt, das Konzept muss stimmen.
Ich persönlich bevorzuge Kindergärten, die eine gute Mischung bieten. Viel frische Luft, Waldbesuche, aber auch Themenräume.
Mein persönlicher Favorit
ABER! Das Gefühl der Eltern ist das Wichtigste. Wenn Eltern ein schlechtes Gefühl haben bei einer Einrichtung, dann merken Kinder das sehr schnell, und es hat fast immer Auswirkungen. Genauso wenn Eltern ein gutes Gefühl haben.
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