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Ich fühle mich einsam...
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Weiß nicht , ob ich hier richtig bin , aber ich muß mich mal ausheulen.
Habe einen 2,5 Jahre alten Sohn , den ich auch über alles liebe , aber ich fühle mich immer öfter einsam und allein.
Wohne auf dem Dorf...mein Mann ist mit dem Auto arbeiten , Oma , Opa , Freunde auch...ich habe das Gefühl ich sitze hier fest und weiß langsam nicht mehr was ich den ganzen Tag anstellen soll. Wir gehen einmal die Woche zum Kindersport aber mehr gibts hier nicht. Klar könnte ich dann ja ganz viel Zeit mit meinem Kind verbringen , aber permanent zwischen Bauklötzen und Büchern sitzen oder spazieren gehen ist echt belastend und um ehrlich zu sein auch langweilig. Vermisse auch mal einen Gesprächspartner oder Tapetenwechsel. Mein Mann ist erst um 18h zu Hause. Es kommt zwar auch mal vor , dass wir uns mit einem Kind vom Sport treffen , aber höchstens einmal in 14 Tagen. Würde auch so gern wieder arbeiten , aber das ist mir erst möglich , wenn mein Sohn im Kiga ist ( Okt. ). Ich weiß , nur noch 6 Monate , aber die können lang werden und ich merke dass sich das ganze auf meine Laune und Gelassenheit niederschlägt und ich möchte nicht dass mein Sohn darunter leidet. Könnte im Moment echt nur heulen...
Hoffe ihr habt ein paar aufmunternde Worte für mich.
LG
am welchem arsch der welt wohnst du denn? vielleicht wohnen wir ja in der nähe dann können wir ein "am arsch" treffen machen hihi
Es erleichtert es mir schonmal zu hören , dass es noch anderen so geht und ich keine schlechte Mutter bin , weil ich genervt davon bin den ganzen Tag nur mit meinem Kind zusammen zu sein und nix anderes zu sehen. Zwischendurch habe ich nämlich echt ein schlechtes Gewissen , weil ich manchmal denke " das hier nervt mich " und da gehört ja auch mein Sohn dazu. Aber dein Tip ist gut...ich werde versuchen das nächste mal positiv zu denken , wenn mir wieder die Decke auf den Kopf fällt. Danke.
Ich komme übrigens aus Schleswig Holstein , nahe Eckernförde. Und Du ? Wäre ja ein lustiger Zufall , wenn du jetzt sagst Du auch.
aber das du denkst das du eine schlechte mami bist ist blödsinn und das weisst du sicher selbst! nur weil wir frauen sind ist es ja nicht unbediengt unsere bestimmung NUR zuhause zu sitzen und uns um die kinder zu kümmern...die kleinen sind zwar unser leben aber leider nicht unbediengt das einzigste was uns interesiert...du musst echt kein schlechtes gewissen haben weil du so denkst, so denkt sicher jede mami mal auch wenns die wenigsten zugeben werden.
ich kenne das sehr gut. Es ist sicherlich auch ein wenig ein Tabuthema, denn darüber zu reden müsste man ja eingestehen, dass man nicht genug Bekanntschaften hat, die einem darüber hinweghelfen könnten...
Fühl Dich gedrückt. Ich wohne leider auch in einer ganz anderen Ecke als Du
Am Donnerstag z. B. habe ich drei verschiedene Leute angerufen und KEINER hatte Zeit oder Lust sich mit mir zu treffen. Das war so dermaßen Deprimierend sag ich Dir. Ich bin dann alleine los und mit meiner Kleinen allein auf die Kirmes gegangen. Es hat ihr gefallen, das hat mich aufgebaut
Wenn Du Dich mal wieder einsam fühlst, dann schreibe einfach nochmal hier rein und ich versuch Dich aufzubauen, wenn ichs lese
LG
Ihr seht, nicht nur auf dem Dorf kann man gaanz allein sein, auch in der Stadt ist das so, denn immer durch die Stadt bummeln ist ungefähr genauso spannend wie jeden Tag eine Dorfrunde zu drehen.
Demnach sitzen wir alle in einem Boot. Ich kann nur raten sich ein festes Projekt vorzunehmen und das durchzuziehen. Und zwar mit Kind dabei. Sucht euch was kreatives z.B. wo auch die Kinder mithelfen können. Meine Kleine (wird Juni 2) gibt mir bei Holzarbeiten übrigens immer die Nägel an oder pinselt beim Malen nebenbei mit. Es sollen ja keine Kunstwerke werden, sondern kleine Ablenkungen die uns guttun und die Kinder miteinbinden...jedenfalls bis endlich die Zeit ist wieder nicht mehr nur Mama sondern auch mal nur ICH zu sein.
Und tagsüber bewußt Mamazeit einplanen. Die Kleinen können und müssen auch lernen daß Mama zwar da ist aber auch mal Ruhe braucht. Da nehmen sie keinen Schaden!
Lieben Gruß und tapfer bleiben
Schnecke
spaß beiseite- ich bin sechs tage die woche bis abends mit meiner maus alleine. ich liebe mein kind aber manchmal hab ich das gefühl wir gehen uns gegenseitig auf den keks
ich hab immer ein furchtbar schlechtes gewissen wenn ich das sage....
Nachmittags bin ich fast immer unterwegs, weil ich es hier echt nicht aushalte. Und Leuten habe ich hier auch kaum kennengelernt, für Kinder gibts hier auch nichts.
Man sollte sich eigentlich glücklich schätzen das man Zuhause bei seinem Kind bleiben darf, aber man kann halt nicht nur Mutter sein, ab und zu was anderes sehen und machen muss mal sein.
Aber ich denke, auch die Mamis die arbeiten gehen und ihr Kind kaum sehen, fühlen sich auch nicht gut dabei. Es hat alles Vor u Nachteile!!!
Vielleicht sollte man sich einfach mal bewußt machen daß es wichtig ist WIE man die Zeit mit seinem Kind verbringt. Also lieber mal ne halbe Stunde 100% als den ganzen Tag immer nur 30%.
Ich finde gut was Dingo geschrieben hat
'' aber er spielt dann immer alleine in der zeit und er findet das garnicht schlimm. ich hab sogar das gefühl das er in der zeit auch bisschen runter kommt und die zeit eher geniesst als das sie ihm schaden würde
Also ab sofort:
Wir brauchen kein schlechtes Gewissen haben daß wir auch noch 'normale Frauen' sind, wir sind tolle Mamis und um das weiter zu bleiben müssen wir die Akkus auch mal wieder aufladen!
Gruß Schnecke
ich wohne nicht am arsch der Welt, kann ihn nicht mal sehen von hier aus, ich habe ein auto und ein Fahrrad vor der Tür und einen Bahnhof in der nähe.
nun habe ich aber fast 15 Jahre schichtdienst gemacht, wie mein mann auch und darunter haben eigentlich so nahezu alle Freundschaften und Bekanntschaften gelitten, weil man nie zeit hatte.
dazu kommt, das entweder alle anderen ihre Kinder schon groß haben oder gar keine haben, was das ganze nicht leichter macht.
ich bin also auch von morgens bis Abend mit meinen Jungs alleine.
gelegentlich habe ich einen freund meines großen zum spielen hier oder mein großer geht dort hin und mit der mama verstehe ich mich auch ganz gut.
aber die ist eben auch berufstätig und spielt in einer ganz anderen Liga wie ich.
sie hat immer soviel zu erzählen und ich kann ihr nur vom Hausputz und dreckiger Wäsche berichten.
ich habe jetzt angefangen, mit jeden tag 30 Minuten zu "stehlen" in denen es offiziell heißt, "mama ist auf Kuba und Kuba liefert nicht aus."
dann weiß mein großer, das mama ihre ruhe braucht und spielt in dieser zeit einvernehmlich mit seinem kleinen Bruder.
ab Januar 2014 werde ich mir wieder einen job auf 20 std/wo suchen, dann geht der große zur schule, der kleine in den kiga und ich kann dann vormittags wieder geld verdienen gehen und wieder was anderes sehen und hören.
ich muß nur noch daran arbeiten, wie ich mich dann "verkaufen" will, weil Schichtarbeit geht nicht, da mein mann schon Schicht macht, in meinem job aber Schicht eigentlich Pflicht ist.
na, kommt zeit, kommt rat und notfalls stelle ich mich auch hinter nen fastfoodgrill oder dort an die Kasse, ich bin da nicht wählerisch, denn woher das geld kommt, ist am ende egal, Hauptsache, ich sehe wieder was anderes, als meinen Haushalt und höre wieder was anderes, als das Geschrei meiner kids
ganz liebe grüße
noroelle
p.s.: und am ende werden wir uns alle hier wieder treffen und "jammern" wie schnell die zeit mit den kleinen zu hause doch vorbei gegangen ist und wie sehr wir uns das doch zurück wünschen
Ich beneide Dich und jede die es auch schafft übrigens um die 30 Minuten! Ich bin froh wenn ich meine Zeitung in Ruhe lesen kann...Aber momentan stört es mich nicht ganz so doll, Kunststück im Urlaub. Ab morgen wird es mich dann wieder mehr stören weil ich wieder zur Arbeit muß...
Gruß Schnecke
danke, ich werde Glück brauchen, weil ich jetzt schon seit fast 6 Jahren aus meinem eigentlichen job raus bin und ich bin nur halb so unkompliziert, wie es sich anhört, weil es nicht leicht ist, wegen den schichten meines Mannes und der Kinder.
aber ich bin zuversichtlich, sichte schon jetzt jede Woche die Stellenanzeigen und die werden im pflegerischen Bereich immer besser und mehr.
mittlerweile werden einem Leistungen geboten, die sind echt traumhaft, Übernahme der kinderbetreungskosten anteilweise, 13.te Monatsgehalt, private altersvorsorge, fort- und Weiterbildungen, Aufstiegsmöglichkeiten etc.
es wird in knapp 2 Jahren nicht leicht werden, für mich wieder einzusteigen, aber ich bin ehrgeizig und bereit, bei anständiger Bezahlung auch anständige Arbeit zu leisten.
nur für 6,50 euro/ std "verkaufe" ich mich nicht, nicht in dem job.
kommt zeit kommt rat, aber ich werde wirklich Glück brauchen, denn ich kenne die "Branche" zu gut, als ich mir Illusionen mache, das es leicht werden wird, weil ich dann ja nur vormittags arbeiten kann, für max 5,5 std und nicht vor 7.30 Uhr.
aber wie gesagt, ich bin nicht wählerisch, ich würde halt auch burger braten, putzen gehen, was auch immer, je nach dem, was sich anbietet, nur wäre mir mein lehrberuf am liebsten, um überhaupt wieder rein zu kommen.
das ich mir hier und da mal 30 Minuten stehlen kann ist bei mir ein "Kunststück".
mein großer ist 5 Jahre alt und mein kleiner 19,5 Monate.
wenn mama mal wieder nach "Kuba auswandert", spielt der große mit dem kleinen im Wohnzimmer und ich bin in der Küche nebenan.
dafür darf der große dann im anschluß am Abend noch mit mama auf der wii Bowling spielen oder aber 15 Minuten Fußball auf dem ipad, das darf er sich aussuchen.
und immer klappt es leider auch nicht, so wie im moment, wo sich meine Jungs zwar innig lieben, aber auch gleichzeitig am liebsten gegenseitig verkaufen würden, wenn sie nur könnten.
aber es macht schon viel aus, wenn man schon ein älteres kind hat, was auch gerne mal Verantwortung kontrolliert übernehmen mag, das hilft ungemein, ehrlich.
ganz liebe grüße
noroelle
Hut ab daß dein Großer das auch schon mit 5 Jahren so versteht und akzeptiert, finde ich klasse, das höre ich nicht allzu oft von Familien mit ähnlicher Konstellation.
Gruß Schnecke
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