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ich weiß langsam nicht mehr weiter.
es geht um unsere lieben nachbarn. die haben zwei söhne, der große ist drei der kleine 1 1/2.
leider lassen sie ihre kinder schreien, wenn sie nicht schlafen wollen. ob das tagsüber ist oder nachts.
und das schlimmste dabei ist, dass sie sich dann auch nicht um sie kümmern. sie überlassen die kinder sich selbst. egal, ob sie nachts aufwachen und vielleicht einen alptraum hatten oder einfach so nach mama brüllen, weil sie angst haben.
die eltern gehen aber nicht hin. das sagen sie uns auch ins gesicht. das wäre ihre erziehungsmethode.
da frag ich mich doch, was das mit den kindern macht???
ich versteh es schon, dass man nicht wegen jedem pups hinrennt. das mache ich auch nicht (mein sohn ist 2 jahre und 4 monate alt).
aber wenn so ein kleiner wurm nachts aufwacht, es ist dunkel und vielleicht hat er ja wirklich schlecht geträumt. dann lass ich doch mein kind nicht schreien??? zumal das auch mal stundenlang so gehen kann.
mein schlafzimmer ist direkt unter dem kinderzimmer, d.h. für mich dann auch kein schlaf mehr.
und wenn ich mir dann erlaube nach einer stunde durchgehendem schreien mal an die decke zu hauen, weil es mir einfach reicht (ich muss arbeiten gehen), dann werde ich noch vom nachbar nachts um 2 angeschrieen, was mir denn bitte einfiele.
er sagt, wir sollen uns da raushalten, das wäre ihre sache.
ich seh das aber irgendwie nicht so. 1. tun mir die kinder total leid und 2. wohnen die hier nunmal nicht allein im haus.
heute morgen hat der kleine dann wieder von 6 bis 7 geschrieen und keiner ging hin. da gabs dann wieder ärger.
wir wissen nun wirklich nicht mehr was wir tun sollen. jugendamt anrufen ist mir ein bisschen zu heikel.
was sagt ihr dazu? haben wir eine merkwürdige einstellung? oder die?
sollten wir uns raushalten oder eher nicht?
es sind auch schon andere dinge vorgefallen und die schreierei geht schon seit über einem jahr so.
ich bin ratlos
Das geht ja garnicht,die armen Kinder....
Ich weiß nicht was man da tun kann,aber irgendwas muß unternommen werden....
Klar ist es immer so eine Sache sich da einzumischen,aber wenn das schon so lange geht und es nicht besser wird würde ich was unternehmen-klar ambesten wäre nochmal ein ruhiges Gespräch vielleicht mit der Mutter
Es hat bestimmt noch jemand einen Tipp....LG
oder einfach mal die polizei wegen lärmbelästigung hinschicken,und das dann mal bei denen ansprechen.
wieviel scheiße ist schon hinter geschloßenen türen geschehen. und hinterher wenn wirklich was passiert,macht man sich doch auch nur vorwürfe,weil man genau weiß das man es vielleicht hätte verhindern können...
ist jetzt nur mal meine meinung dazu.
Normalerweise gibt es beim Jugendamt auch eine Nummer, bei der man anonym anrufen kann, falls es Dir unangenehm ist.
Vielleicht könntest Du auch vorab mal beim Kinderschutzbund anrufen und dort anfragen, wie Du Dich verhalten könntest/sollst? Die sind ja immerhin nicht "offiziell" aber definitiv auf der Seite der Kinder!
Schonmal den Vermieter angesprochen?
Ich würd es auch dem Jugendamt melden, bzw. mich informieren.
Also ganz die Meinung von toddi22 und JuYael
wenn dir dabei wohler ist, kannst du beim Amt darum bitten, anonym zu bleiben, wegen des Hausfriedens etc.
läßt man ein kind ständig schreien und und kümmert sich nicht, zerstört das das unvertrauten des Kindes und kann schwerwiegende psychische folgeschäden für das kind nach sich ziehen, die jetzt noch gar nicht absehbar sind.
als ein Beispiel füge ich mal an, das es früher "normal" war, seine Kinder zu schlagen.
ich meine richtig zu schlagen, wir würden heute prügeln dazu sagen.
viele dieser geschlagenen Kinder haben im späteren leben ein nicht gerade gesundes Verhältnis zur Gewalt aufgebaut, ihre partner - gilt für Frauen wie auch Männer, denn auch Männer werden oft von ihren Frauen geschlagen, so unvorstellbar das auch klingen mag - wie auch ihre Kinder geschlagen, weil sie es ja nie anders kennen gelernt haben und viele dieser geschlagenen Kinder haben eine sehr niedrige hemm- wie auch reizschwelle.
also, gerade, wenn es schon über einen längeren Zeitraum so geht, würde ich langsam tätig werden, zumal du ja auch beschreibst, das die Kinder sich auch sonst oft selbst überlassen sind.
Eltern haben nicht nur ein erziehungsrecht, sie haben auch eine erziehungspflicht.
und jeder mensch hat laut Grundgesetz unabhängig vom alter, religion oder Geschlecht das recht auf physische und psychische Unversehrtheit, welches ich hier aber massiv gefährdet sehe.
ich wünsche dir viel kraft und viel Glück
liebe grüße
noroelle
p.s.: halte uns doch mal auf dem laufenden
ich hab das jugendamt schon angerufen, um mich mal ganz allgemein zu informieren. der zuständige herr sagte mir aber auch, dass er halt so wenig dazu sagen könnte und er nur tätig wird, wenn wir es "anzeigen".
ob ich das anonym mache ist egal. sie können sich eh denken, von wem es kommt. wir sind nur drei parteien im haus
ist mir auch egal, ob meine nachbarn das dann wissen oder nicht. ich habe es ihnen ja eh angedroht.
da es ja auch nicht jede nacht ist, habe ich mir gedacht, dass wir das weiterhin beobachten werden.
ruhig mit denen reden bringt gar nichts, weil sie auf diesem standpunkt sind und auch darauf bestehen.
diese superklinik in gelsenkirchen hat denen das gesagt und dann wird das so gemacht (obwohl ich mir nicht denken kann, dass die denen wirklich gesagt haben, dass sie die kinder über so einen langen zeitraum brüllen lassen sollen).
polizei würde ich deswegen auch (noch) nicht rufen, da man ja rechtlich gesehen, kinderlärm dulden muss. das ist eine ganz schwierige sache.
aber vielleicht ruft ja auch unser nachbar die polizei, weil wir wieder gegen die wand hauen
dann würde ich denen aber auch ein paar takte erzählen. soll er nur machen.
ich bin gespannt wie es weitergeht. sonst sind sie wirklich sehr liebevolll mit ihren kindern und kümmern sich um sie. das muss man ihnen ja auch lassen.
LG
oh das ist ja keine schöne Situation die ihr da habt. Erstens leidet das eigenen Mutterherz mit und zweitens kommt ja bei euch dann Nachts keine Ruhe rein.
Ich an deiner Stelle würde mir das eine Zeit lang anschauen und abwägen ob es nur eine Phase oder eine allgemein Situation ist.
Dann würde ich das Gespräch suchen um den Hausfrieden aufrecht zuerhalten. Würde mein Nachbar mir dann aber so kommen wie deiner di., würde ich bei der Hausverwaltung mal anrufen und um mithilfe bitten,
Es steht zwar geschrieben das Kinderlärm nicht mehr unter belässtigung festgelegt ist. Dennoch ist euer nächtliches Verhalten ja auch kein einfaches Kinderspielen mehr sondern grenzt an unsoziales verhalten gegen über euch und ihrem eigenen Kindern.
Würde das dann auch nicht helfen würde ich ein letztes klärendes Gespräch zum Nachbarn suchen mit der Androhung das ich beim nächsten mal das Jugendamt oder gar die Polizei rufen werde. Da das schon als Lärmbelässtigung gilt sowie ein starkes leiden des kindlichen Wohls ist.
Vielleicht konnte ich dir ein wenig helfen
Aber unternehmen solltest du was..denn ändern wird es sich nicht von allein...leider...
Liebe Grüße
Wir waren selbst auch dort um hilfe zu bekommen, aber dort wurde uns gesagt, dass wir den kleinen in Bett bringen sollen und dann das Zimmer bis zum nächsten Morgen nicht mehr betreten sollen, egal was passieren würde. Die haben da wirklich sehr krasse Vorstellungen. Man soll z.B. nur 1 Std. am Tag mit seinem Kind spielen, danach müßte es lernen alleine zu Recht zu kommen, usw. Falls, wir uns Sorgen um die Reaktionen der Nachbar machen sollten, dann hätten wir uns für 3-6 Wochen ins Krankenhaus einweisen lassen können
das ist ja unglaublich. das können die doch nicht ernst meinen. aber meinen die nicht auch, dass man das abbrechen sollte, wenn man ein paar wochen merkt, dass es nichts bringt????
oder sollen die jahre lang durchschreien????
kann ich nicht nachvollziehen.
die waren ja auch mit beiden kinderen mehrere wochen dort in der klinik, weil sie auch probleme mit dem essen hatten. scheint ja alles nicht so wirklich zu fruchten bei denen.
es kann in zukunft noch richtig lustig werden hier. mein freund erzählte mir gerade, dass er heute nachmittag musik gehört habe (zimmerlautstärke) und dann plötzlich von oben die musik aufgedreht wurde.
ich glaube jetzt ist der kleinkrieg ausgebrochen. mannomann. da bin ich nur sprachlos.
Auch wurden wir komisch angeguckt (von der Familie und der Kinderärztin), weil wir dieses Schrei-Programm nicht durchziehen wollten, denn wenn Ärzte und Sozialpädagogen so etwas raten, dann muss das doch gut sein. Und wir haben noch nicht einmals ein Schreikind, sondern einfach nur ein sehr aktives Kind das nicht alleine zur Ruhe gekommen ist.
Die sind dort wirklich der Auffassung, dass Babys und Kinder keine eigenen Bedürfnisse und Gefühle haben. Ein Kind dürfe Nachts nicht wach werden und die Eltern belästigen. Auf meinen Einwand, dass es vielleicht schlecht geträumt hat, oder Hunger hat, oder auch einfach nur wissen will das Mama da ist und nicht aus Trotz weint, wurde gelächelt und gesagt, dass wäre Blödsinn. Schmerzen beim zahnen oder Entwicklungsschübe gibt es auch nicht. Wenn die Schmerzen oder Empfindungen so schmerzhaft wären, dann müssten wir uns doch auch dran erinnern können. Außerdem bräuchte ein Baby nach 5 Monaten Nachts keine Flasche oder Stillmahlzeit mehr. Das wäre überflüssig und schlecht für die Entwicklung. Die hat richtig auf uns eingeredet und Gegenargumente nicht zählen lassen. Für mich war das nämlich gezielte Vernachlässigung und nichts anderes. Als wir dann gegangen sind hat sie uns noch gesagt, dass Henry ein ganz unglückliches und gestresstes Baby ist und wir dran schlud sind, wenn sich das nicht ändert. Es war wirklich schrecklich für uns, aber wie schon gesagt waren wir teilweise die einzigen die das so empfunden haben. Leider. Übrigens Henry war zu dem Zeitpunkt grade mal 7 Monate alt. Das schlimmste war, dass wir uns von dieser Einrichtung (immerhin in der Kinderklinik und von Ärzten mitbetreut) Hilfe versprochen haben
@Moene74: Ich drücke Dir die Daumen, dass Du noch einmal ein Gespräch mit Deinen Nachbar führen kannst und nicht wirklich ein Kleinkrieg ausgebrochen ist. Die Vorschläge von Mullemaus finde ich sehr gut. Vielleicht klappt es ja.
man gut, dass wir uns nicht daran erinnern können. sonst wären wir ja wahrscheinlich gar nicht lebensfähig, weil wir von ängsten geplagt wären und die seele das gar nicht mitmachen würde. das müssen doch so starke verlustängste sein, wenn man da liegt und schreit und keiner hilft einem.
ich kann da wirklich nur mit dem kopf schütteln.
wir werden sehen, wie sich das hier weiter entwickelt.
das ist ja wohl der gößte scheiß - sorry die Ausdrucksweise - den ich je gehört habe.
mein großer war ebenfalls ein extrem aktives kind, ist er bis heute und als baby kam er auchnur schwer zur ruhe.
wir haben ihn Nächte lang durchs haus getragen, bis uns unser kia damals sagte, das unser großer zwar unsere nähe braucht und wir sie ihm um Gottes willen nicht vorenthalten sollen, aber dann bitte im bet oder auf dem Sofa, eine hand am kind, eine hand für sich selbst, für ein buch oder so.
und schmerzen beim zahnen?
hallo?????
ich kann davon ganz arrien singen.
mein kleiner hat vorgestern nacht erst 5 std damit zugebracht und ich mit ihm, er hat RICHTIG geschrien vor schmerzen, da ich das aber auch schon von meinem großen her kenne weiß ich, das wenn virbucol und paracethamol nicht mehr hilft, man es eben mit dem kind zusammen durchstehen muß, aber das kind NIEMALS alleine weinen lassen.
wo bitte haben die ihre Lizenzen bekommen, das die diesen sensiblen job machen dürfen?
sorry, da wundert es mich echt extrem, das Eltern, die ihre Kinder in diese Klinik bringen, ihr Kinder nicht irgendwann wortwörtlich an die wand drücken oder schlimmeres.
und zum Thema essen.
ich habe gleich 2 essensverweigerer.
und auch da haben wir uns bei uns beraten lassen.
unser wie auch unser neuer kia sagten uns beide folgendes:
" sie bestimmen, wann und was das kind ißt, ihr kind bestimmt, ob und wieviel es ißt."
ergo koche ich, schmiere Brote oder mache cornflaks, je nach dem und wenn die kids nicht wollen, o.k., wenn sie Hunger haben, werden sie essen, aber nicht mit zwang, denn dadurch kann man schon bei den kleinsten eine massive Essstörung heranziehen.
bei dem ganzen Mist, was die da zu raten scheinen wurde vor 100 Jahren erzogen, weil man es nicht besser wußte und das langzeitgedächnis, gerade was schmerzempfindungen und negative Ereignisse betrifft setzt erst mit ca 3-5 Jahren ein, weil das kindliche Gehirn noch gar nicht die nötwendigen Verknüpfungen dafür hat vorher.
ich würde diese Klinik mal bei der Ärztekammer, der Krankenkasse und dem Bundesamt für gesundheit melden, das geht ja nun mal gar nicht, die fordern regelrecht zur Vernachlässigung auf.
bei uns würde diese Klinik so schnell dicht machen müssen, weil zum ersten keiner mehr da hin gehen würde und zum zweiten unsere Ämter da sehr schnell auf der matte stehen würden.
ganz liebe grüße und ein schönes Wochenende
noroelle
was sagt den die andere familie zu dem geschrei
habt ihr schon mit euerm vermieter darüber gesprochen
vielleicht kann er mal mit der familie reden
zu der klinik die müsste wirklich geschlossen werden
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