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aber genau deswegen brauchen kinder doch wieder eltern, die zu ihren kindern stehn und sie kennen!!
juyael, bei allem respekt, aber wenn du dir nicht sicher bist, deine kinder zu kennen und eingreiffen zu können, dass ist das dein problem!!
ich bin sehr wohl der meinung, dass eine mutter das kann, nein, sogar muss!!!
ICH als mutter muss der indikator sein, für eventuelle maßnahmen, nicht eine erzieherin, die 15 kinder um sich hat!!
davon mal abgeseh´n, dass der großteil meiner ehemaligen kollegen, totale deppen im sozialverhalten sind!! aber das nur am rande!!
in der regel gibt es eine erziehrin pro gruppe, oder?? die anderen sind kinderpfleger... und was die lernen ist, sorry... deppenlatein!!
ich bin mit meiner meinung vielleicht allein auf weiter flur, damit kann ich leben!
aber meine jungs können sich sicher sein, dass mir kein erzieher und kein lehrer mal sagen wird, wie meine kinder sind! das weiß ich selbst und nur, weil sie nicht in irgendein raster passen, werde ich sie nicht ändern!!!
Vom Grundsatz her, dass nämlich der Kinderarzt der erste Ansprechpartner sein sollte, sind wir uns doch sowieso alle einig...
> was für vergleiche
Es sind passende Vergleiche! Man KANN das eigene Kind eben nicht neutral betrachten! Was ja eigentlich auch wirklich schön ist
ich muß dir widersprechen.
mit ein wenig Disziplin, Objektivität und übung kann auch eine mutter ihr kind neutral sehen, man muß sich nur darauf einlassen, sich mal neben sich zu stellen und alles von allen seiten begutachten.
das geht sogar sehr gut.
ich mache jeden abend eine selbstreflektion in bezug auf die kinder und mich selbst.
meinem mann und mir ist es bei unserem kleinen damals zum beispiel als erstes aufgefallen, das was mit unserem kleinen nicht stimmte und das zu einem zeitpunkt, wo uns die ärzte noch sagten, das alles gut sei.
man KANN sein kind und auch sich selbst als neutrale person sehen, wenn man das nur will und nur ein wenig selbstkritisch ist und objektiv und sich selbst eingestehen kann, das man nicht perfekt ist in allem und das auch gar nicht sein muß.
Wenn ein Kind von Beginn an Probleme mit den Anlauten hat, dann fällt es den Eltern eben häufig NICHT auf, weil es so normal ist, sie es nicht anders kennen... Und wenn dann vielleicht andere Kinder "besser" sprechen, dann sagen sich die Eltern "jedes Kind ist anders", "jedes lernt eben in seinem Tempo" oder ähnliches - und erkennen gerade NICHT, dass ihr Kind tatsächlich ein Problem hat und Hilfe braucht!
> lafey hat geschrieben:
> > was für vergleiche
>
> Es sind passende Vergleiche! Man KANN das eigene Kind eben nicht neutral betrachten!
> Was ja eigentlich auch wirklich schön ist
Deshalb gibt es ja auch die Untersuchungen in Regelmäßigen Abständen beim ARZT!
als es nicht für jeden scheiß eine therapie gab!!
ach ja, da wurden kinder ja noch als kinder gesehen und man konnte gut damit leben, dass es eben bei manchen länger gedauert hat, bis sich was normalisiert hat!!!
ein irrsinn unserer heutigen zeit, dass schon unsere kleinsten analysiert und therapiert werden und die eltern sich wirklich so verunsichern lassen!!
wo das hinführt sehen wir an den wirklichen problemen unserer gesellschaft..
da sind glückliche wirbelwinde, hyperaktiv...
vom fördernwahn müde kinder leiden an einem burn-out und selbstbewusste kleine persönlichkeiten sind aufmüpfige gören!!!
früher sprach man von "lausbubenstreichen" heute von frühkriminellen....
ich könnte da ewig weiter machen, weils mich sooooo ankotzt!!!!
> ich frag mich in dem zusammenhang dann nur immer, was unsere eltern, großeltern früher
> gemacht hätten...
> als es nicht für jeden scheiß eine therapie gab!!
>
> ach ja, da wurden kinder ja noch als kinder gesehen und man konnte gut damit leben,
> dass es eben bei manchen länger gedauert hat, bis sich was normalisiert hat!!!
Jaaa, und früher hat der Lehrer auch den Rohrstock auf die Handflächen gezogen, wenn die Mädels im Untericht geschwatzt haben. Und die Jungs wurden zu Hause verprügelt, wenn sie ein "Ungenügend" im Diktat hatten. Wer die Fensterscheibe aus Versehen zerschossen hat, der bekam halt Schläge mit dem Gürtel und drei Tage kein Abendessen...
Nee, früher hatten es "schwierige" Kinder beileibe nicht besser!
aber ich kann eben nur von den erzählungen meiner familie reden...
und geschlagen wurde da keiner!!!
egal wie... wenigstens haben sich die eltern früher selbst mit ihren kindern auseinander gesetzt!!! und haben nicht darauf gewartet, dass irgendeiner kommt, der ihnen sagt, was für deffizite ihre kinder haben!!
> ich weiß ja nicht, wo du dein "früher" her hast....
> aber ich kann eben nur von den erzählungen meiner familie reden...
>
> und geschlagen wurde da keiner!!!
Als mein Mutter zur Schule ging, wurde durchaus noch geschlagen!
Niemals von meinen Großeltern, aber sehr wohl in der Schule!
Das ist die Kriegs- und Nachkriegszeit....
Und meinem Vater wurde in der Lehre noch ne Ohrfeige verpasst.
Kinder in dieser Gesellschaft stehen unter Dauerstress! Die Eltern haben keine Zeit für sie! Wenn sie vor 5 aus der Schule kommen ist niemand da, der ihnen die Tür aufmacht, ein warmes Essen auf den Tisch zaubert, schimpft weil die Hose schon wieder n Loch hat:
Sprich: KEIN FAMILIENLEBEN! und KEINE FREIZEIT
Aber gut wenn der Standart gehalten wird und man dem Kind das weiter gibt was man tun:
STEUERN ZAHLEN
Ein guter Bürger zahlt Steuern und das furchtbar gerne! Nicht war?
Ehrlich: Kinder damals wuchsen sicher liebvoller auf als die von heute!
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