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Wie dem Kind die Trennung beibringen?
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> Grundsätzlich bin ich allein der Kinder wegen für eine friedliche Trennung
> und dafür zum ehemaligen Partner eine freundschaftliche Beziehung
> aufzubauen damit die Kinder immer beide Eltern haben.
Liebe Anja! Da ziehe ich den Hut vor dir!
Da ich (wie viele andere auch) noch nie (zum Glück) in einer solchen Situation steckte und deshalb werde ich den Teufel tun überschlaue Ratschläge zu erteilen.
Nur als Mama hab ich Erfahrung und ich denke, dass der größte Teil schon wett gemacht ist, wenn euer Sohn zu jeder Zeit weiß, dass Mama und Papa ihn bedingungslos lieben, egal was passiert!
Finde es übringens total wahnsinnig toll von dir, dass du dir Hilfe holst wo du (nur) denkst nicht weiter zu kommen. Das zeugt von Rückrat.
LG und Kopf hoch (blöder Spruch)
wir sind jetzt seit gut 10 Monaten getrennt und leben seit einem halben Jahr nicht mehr zusammen.
Ich habe Tom (damals 2,5 Jahre) beim Auszug meines Mannes gesagt, dass wir beide ihn ganz doll lieben haben, Papa und Mama sich mögen, aber Papa woanders wohnen möchte. Außerdem kann er Papa immer anrufen, wenn er möchte und wird ihn auch oft sehen.
Da mein Mann auch kein Vorzeigepapa war, hat Tom vielleicht die ersten Tage mal gefragt, Papa schläft? oder Papa arbeitet? Aber das war es.
Nun freut er sich zwar wenn er Papa sieht, aber wenn sie sich mal eine Woche nicht sehen, ist es für ihn auch nicht schlimm.
Er hat jetzt zweimal dort geschlafen, hat auch geklappt, aber wirklich vermissen tut er seinen Papa nicht.
Klingt jetzt hart, aber ich würde da nun nicht so ein langes Gespräch draus machen, da sie es dann gar nicht mehr verstehen würden.
Dem Kind eine kurze Erklärung und abwarten, wie sie reagieren und dann natürlich darauf eingehen (ggf. beide Elternteile).
Drücke denen, die das Gespräch noch vor sich haben, die Daumen, dass es nicht zu schwer wird.
Und so ungefähr wie du Lalefent, hab ich es mir auch vorgestellt.
LG
Isa
Das wird schon!! Meld dich wies abgelaufen ist :-*
Es geht gar nicht, dass er die Neue ins Haus holen will.
Ich habe das bei einem Kindergartenkind und seiner älteren Schwester miterleben müssen.
Die Kinder haben mehr als nur ein wenig gelitten. Sie sind durch eine emotionale Hölle gegangen.
Denn DAS können Kinder nicht verarbeiten.
Eine Trennung geht noch. Auch das Eltern dann unterschiedliche Wohnungen haben, und sogar wenn ein neuer Lebenspartner bekannt wird.
Aber die Dauerkonfrontation der Eltern mit der/dem Neuen gleichzeitig ist für Kinder vergleichbar mit einer Fahrt in einer Loopingbahn mit Schrauben, freihängend und sich drehenden Gondeln...... Keine Orientierungspunkte mehr möglich.
Allerdings beeinhaltet die friedliche Lösung ,das mein Sohn beim Vater und seiner Neuen bleibt.
der mann ist doch mehr unterwegs als zu hause, wie will er sich den um deinen sohn kümmern! Und die neue?? Kennen die deine kinder?? Oder ist es eine komplett fremde??
Das kann doch nicht sein!!
leider kann ich den Beitrag nicht mehr editieren. Ich möchte noch ein paar Dinge loswerden bzw. anführen.
Man kann dem Kind die Trennung natürlich auf seine Art und Weise beibringen bzw. erklären aber so richtig verstehen wird es das Kind nicht. Ist natürlich vom Alter abhängig. Mein kleiner Mann fragt trotzdem täglich mehrmals wann sein Papa wieder kommt und ob er auf der Arbeit ist. Manchmal erkläre ich ihm dann unter Tränen (die er nicht sehen sollte), warum der Papa erst am Wochenende wieder kommen kann. Er sagt dann, mama, du musst nicht traurig sein. Diese Rolle ist aber natürlich falsch.
Nun, ich will hier nicht meine Situation erklären, dazu mache ich ein neues Thema auf aber eine Trennung wirklich beibringen empfinde ich als schwer. Es wird wohl nie perfekt sein und ich weiss noch nicht, welche Folgen das für den kleinen Mann haben wird.
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