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Paukenerguss, OP, Ruhezeit
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Wir hatten voher schon ein Narkose Gespräch in der Tagesklinik wo er mit bei war, wir haben nur gesagt, dass wir wieder dahin müssen um seine Ohren zu reperieren. Aber von Narkose usw haben wir nichts erzählt oder das er irgendwo hin alleine muss, dass hätte ihm nur Angst gemacht.
So hat er den Saft bekommen, und wurde uns erst weggenommen als er schon benommen war u fand das alles lustig.......
Am besten man redet garnicht zuviel, dass macht nur verrückt.....Kinder nehmen das gelassener als Erwachsene.
sie weiß auch das man bei aua zum arzt geht und bei größeren verletzungen ins krankenhaus. mit ihren fast drei jahren ist sie schon sehr weit was verstehen angeht.
und ziemlich clever.
wir werden ihr das auch ganz normal erklären. das sie ja aua immer mit den ohren hat und das der arzt dort rein sehen muss und dem ohr helfen muss und dafür müssen wir ins krankenhaus weil die dort die richtigen instrumente haben. und sie dafür liegen muss. und das sie danach wieder besser hören wird und nicht mehr dauerkrank ist. und das der arzt auch in ihren hals sehen muss und ihren hals auch helfen muss.
ich finde das reicht auch so. ich glaub nicht das sie das wort nakose versteht, sondern nur das sie schlafen muss.
und das es ja glaube ambulant gemacht wird, ist das ja auch weniger stressig. so kommen die kleinen ganz schnell wieder in ihre gewohnte umgebung, und ihnen wird es ganz schnell besser gehen. also, noch schneller als sowieso schon.
mein großer war mit 3 Jahren fast taub, weil nicht erkannt wurde, das er einen paukenerguß plus Polypen hatte, obwohl auf 12 Wochen 2-3 mal die Woche beim kia war.
erst als ich auf ne Überweisung zum hon bestanden habe, wurde dort festgestellt, das er damals fast nix mehr hören konnte und regelrecht lippengelesen hat, wie keine Ahnung, aber er konnte es.
er hat dann Röhrchen bekommen und völlig vereiterte Polypen wurden entfernt, die Rachenmandeln wurden gelassen, unser hon hielt das für sinnvoller und wir wollten das auch so, da er damit auch nie Probleme hatte.
ein Jahr durfte er nicht schwimmen und tauchen, so lange dauerte es, bis die Röhrchen raus waren.
nach der op brauchte er gut 3 std um transportfähig zu sein und danach nochmal 3 std zu hause, bis er soweit wieder fit war, das er zumindest mit mir maulen konnte, weil ich ihn bis in die Narkose begleitet hatte - ich bin selbst vom fach und die erste op war ambulant.
letztes Jahr mußten die Röhrchen dann nochmal gesetzt werden - da war er dann schon 6 - weil er einen erneuten paukenerguß mit zunehmender Taubheit hate, diesmal wurde das aber ambulant in der Klinik gemacht, da unser hon das nicht mehr macht, da sich die auflagen geändert haben.
auch das hat mein großer ganz gut weggesteckt, wir mußten nach der op nur fast 5 std in der Klinik bleiben, davon 2 im aufwachraum und 3 in der ruhezone.
heute ist ein Röhrchen komplett raus, eines ist noch drin, aber schon nicht mehr im trommelfell, sondern schon davor.
schwimmen und tauchen darf er trotzdem erstmal noch nicht, erst, wenn der hno das o.k. gibt.
beide op`s waren absolut erfolgreich, allerdings müssen wir den großen bis heute immer wieder darauf aufmerksam machen, das er nicht zu schreien braucht.
denn obwohl er jetzt super hören kann laut hörtest, schreit er, weil er das so gewöhnt ist.
unser hno sagte bei der ersten op, je Monat, was die Kinder nicht richtig hören können, braucht es ca 1 Jahr, bis sie wieder in normaler Lautstärke reden können, ohne sich dabei zu konzentrieren, bei Kinder über 7 Jahren sogar evtl dauerhaft.
also, rede ganz normal mit deiner maus nach der op.
zur Aufklärung kann ich nur sagen, das wir unserem Sohn es bei der ersten wie bei der zweiten op so erklärt haben, wie es ist.
das der Arzt ihn schlafen läßt und ihm dann kleine Röhrchen in die ihren setzt, damit er wieder gut hören kann und keiner mehr schreien muß.
aber eben auch, das er erstmal nicht mehr schwimmen gehen darf bzw kein Wasser in die ihren kommen darf, weil die Röhrchen sonst kaputt gehen und dann alles nochmal gemacht werden muß und das eben doof wäre.
Kinder können das schon ganz gut verstehen, auch, wenn sie noch klein sind.
aber warum sollen die Rachenmandel mit raus?
wurdest du darüber aufgeklärt, das die Rachenmandeln ein wichtiger Puffer für gefährliche Erreger sind und durchaus ihre Funktion erfüllen?
solange deine maus nicht alle 8 Wochen mit ner eitrigen Mandelentzündung zu tun hat oder sich die Atemwege verlegen, sollte es gut abgewogen werden, ob die Rachenmandeln entfernt werden, da sie durchaus eine Funktion haben.
menschen, denen die Rachenmandeln im Kindesalter entfernt wurden, haben später häufiger mit nierenproblemen zu tun und haben ein erhöhtes Risiko nach einer Infektion - es reicht schon eine heftige Erkältung, wenn es dumm läuft - eine herzmuskelentzündung zu bekommen, die, wenn sie unerkannt bzw zu spät erkannt wird tödlich verlaufen kann.
ich würde mich dazu noch mal ganz genau aufklären lassen, denn sogar der bindarm hat eine Funktion, auch, wenn das nicht wirklich publik ist, aber sogar der dient als Bakterienpuffer.
natürlich kann man auch ohne Rachenmandeln gut leben, auch ohne bildarm und sogar ohne gallenblass und ohne Milz.
aber jedes Organ im Körper hat eine Funktion, es nix überflüssig oder sinnlos.
ich wünsche deiner kleinen alles gute für die op.
ich werde aber noch mal über alles reden und mich aufklären lassen.
dies habe ich aber auf einer guten seite gefunden.
eine ärzte seite wo noch mal alles erklärt wird und so weiter.
Jetzt spätestens sollte eine Behandlung vom HNO-Arzt erfolgen. Bleibt eine Besserung aus, so sollte die vergrößerte Rachenmandel entfernt werden. Verglichen mit der Wichtigkeit der "normalen Mandeln", den sog. Gaumenmandeln spielen die Rachenmandeln für den immunologischen Schutz der Kinder nur eine sehr untergeordnete Rolle. Eine Entfernung selbst im Kleinkindalter hat in der Regel keine nachweisbaren Folgen für die Abwehrkraft der Kinder. Im Gegenteil, die operierten Kinder werden anschließend nur noch selten an Infekten der Atemwege oder Mittelohren erkranken, da die krankmachende Ursache beseitigt wurde.
aber es hat alles seine vor und nachteile das weiß ich auch. aber ein kind zu haben was dauerkrank ist ohne pause und sein brüderchen ansteckt und mich dann auch ab und an mal, wenn sie es ehr schlimm wieder hat geht an unser aller kräften.
Alles Gute!
morgen ist schon das erste gespräche beim ohrenarzt wegen den blutwerten und dann am 3.2. zur besprechung im kh. es geht also auch bald los.
carrie 1, ich bin auch nervös deswegen.
hier ein Update:
Wir haben gestern ja die "Zauberpflaster" bekommen, damit er den Einstich für den Zugang für die Narkose nicht so merkt. Die hab ich ihm heut morgen auf Handrücken und Ellenbeuge aufgeklebt (sein Tiger musste dann auch Pflaster aufgeklebt bekommen
Er hat jetzt nur Polypen (Rachenmandeln) rausgekriegt und einen Schnitt ins rechte Trommelfell damit der Erguss abläuft. Röhrchen hat der Doc jetzt nicht gesetzt, weil wir ausgemacht hatten, nur wenns unbedingt nötig ist und er denkt, dass es reicht mit den Polypen. Er darf jetzt 3 Wochen keinen Sport machen (z.B. Kinderturnen), man soll 2 Wochen nicht unbedingt baden und wenn, dann nur mit lauwarmen Wasser und halt schauen dass er nicht übermäßig viel rumtollt. Aber wie das halt so ist bei Kindern, kann man das ja nicht immer beeinflussen.
So, sorry dass es ein Roman wurde, aber ich wusste jetzt nicht wie ich das kürzen sollte. Ich drück allen anderen auch ganz fest die Daumen. Das wird schon!!!! Bin jetzt so erleichtert. Es ist schon nicht so schön, sein Kind dann da "abzugeben", hab natürlich auch mitweinen müssen und der Papa auch
nicht schlecht.
also wir müssen dann am nächsten tag schon zum hno arzt.
aber super das es so gut geklappt hat. ja ich werd wohl auch weinen. bin aber alleine im kh, mein mann bleibt zu hause und passt auf sohnemann auf und kommt dann erst wenn sie wieder soweit ok ist zu uns.
meine maus war gestern beim blutabnehmen. man sie war wirklich tapfer, zwar geweint aber sie hat zu gesehen.
gestern im kindergarten und heute zeigte sie noch ganz stolz die einstichstelle.
der text war ok. er klärt uns anderen auf und beantwortet eigendlich jede frage. danke schön.
Max wurde gar kein Blut abgenommen. Jedenfalls nicht vor der OP. Ob während der OP weiß ich nicht oder halt kurz vorher wo wir nicht dabei waren, aber der Kinderarzt hatte zu uns gesagt, das ist heutzutage nicht mehr üblich bei so Kleinen, außer sie haben ne auffällige Vorgeschichte was das Blut betrifft. Man möchte sie nicht unnötig quälen, hat er gemeint.
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