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DRK Kindergarten
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Meine beiden sind zwar nicht in einer DRK-Einrichtung,aber kosten sind wie folgt: beide Ganztagskinder wegen arbeiterei
-Pascal : 138,- € plus 70,- € für Essen usw.
-Patrick: 80,- € plus 70,- € für Essen usw.
Krippe kostet von 08:00 - 12:30 Uhr mit Mittagessen 160,- €, Kindergarten ca. 80,- € ohne Mittagessen und nur bis 12:00 Uhr. Mittagessen kostet 49,- €/Monat und jede weitere halbe Betreuungsstunde (maximal 07:30 - 13:30 Uhr Krippe, - 14:30 Uhr Kindergarten) nochmal 7,- €/Monat.
Getränke kosten nicht extra; Windeln, Feuchttücher, Frühstück inkl. Obst/Gemüse bringt jeder selbst mit.
Mir wird jedes mal schlecht, wenn ich lese, was in anderen Bundesländern für die Kinderbetreuung bezahlt werden muss. Aber dann frage ich mich, wieso Rheinland-Pfalz es hinbekommt, dass hier die Kindergartenplätze in den kommunalen und kirchlichen Kitas für die Eltern weitgehend ohne Kosten sind - vom Mittagessen bei der Übermittagsbetreuung mal abgesehen. Wieso können die anderen Bundesländer da nicht mitziehen?
schleswig holstein hat ja das erste beitragsfreie kindergarten jahr ganz schnell wider abgeschafft daher dürfen wir von anfang an blechen
bei uns zahlt man für denn DRK kita platz 120€ von 8-12Uhr trinken wird extra berechnet
Laila kommt ja in einen evangelischen kindergarten (waldkindergarten) dort zahlen wir monatlich von 7:30-12:30 155€ + 3,50 für trinken, essen muss selbst mitgebracht werden ausser sie würde um 13 uhr dort mitessen was dann extra noch kostet, jedes geschwisterkind bekommt eine ermäßigung von 30% nur bei uns werden dort die preise jedes jahr neu festgelegt, mich hat dieser kindergarten aber schon allein wegen der waldgruppe am meisten angesprochen daher bezahle ich dafür sehr gern mehr,
achso kinder unter drei würden halbtags bis 225€ kosten
Ich wohne in ochtendung
Zurück zum Thema: für meine Begriffe läuft da so viel falsch in der Familienpolitik. Auf der einen Seite wird gejammert, es gibt zu wenig Kinder. Aber vernünftige Strukturen aufbauen, damit es Eltern auch leichter gemacht wird, sich für Kinder zu entscheiden, wird einfach nicht hinbekommen. Außerdem gibt es IMHO viel zu viele ideologische Grabenkämpfe, ob eine Mutter sich nun arbeiten gehen darf oder nicht. Für viele stellt sich die Frage beim Blick auf die Kinderbetreuungskosten gar nicht. Das zeigt ja auch die Diskussion hier wieder. Viele MÜSSEN arbeiten gehen, weil sie sonst die Betreuung gar nicht finanziert bekommen.
Ich meine damit, dass mir die Grundlage dafür fehlt, dass Eltern bspw. in R.-P. für Kinderbetreuung nichts bezahlen, in anderen Bundesländern diese aber einen Gutteil des Gehalts verschlingt? Warum dürfen Familien im einen Bundesland mehr Geld zur Verfügung haben, als in einem anderen?
Nicht, dass ich es Euch nicht gönnen würde - es sollte nur überall selbstverständlich sein, dass Kinder kein Luxusartikel ihrer Eltern sind, sondern ein Luxusgut der gesamten Gesellschaft! Und in meinen Augen sollte auch die gesamte Gesellschaft für die Kosten aufkommen!
Das Bedarfsproblem ist zum Beispiel ungelöst. In unserer Kita haben wir 65 Plätze. Davon sind 15 Ganztags-, der Rest Teilzeitplätze. Teilzeit heißt bei uns Blocköffnung mit Übermittagsbetreuung. Die Teilzeitkinder müssen entweder vor dem Mittagessen bis 12 Uhr oder nach dem Mittagessen bis 14 Uhr abgeholt werden. Die Eltern entscheiden morgens selbst, ob das Kind zum Essen bleibt und tragen es in entsprechende Listen ein.
Nun melden immer mehr Eltern Bedarf an Ganztagsplätzen an. Personal und Räume wären kein Problem - Beide würde der Träger zur Verfügung stellen. Das Problem ist die Küche, die an Kapazitätsgrenzen stößt und erst vor zwei Jahren neu gebaut wurde. Mehr Ganztagsplätze gehen nur, wenn die Blocköffnungszeiten wegfallen und die Teilzeitkinder um 12 Uhr raus aus der Einrichtung sind - weil die dann kein Mittagessen mehr bekommen. Dann bräuchten aber die ganzen Teilzeit arbeitenden Mamas einen Ganztagsplatz, weil die um 12 Uhr noch auf der Arbeit sind. Also müssen Elternausschuss und Leitung im Prinzip die Quadratur des Kreises hinkriegen, um da eine vernünftige Balance zu finden. Und das Problem besteht nicht nur in unserer Einrichtung.
Natürlich weiß ich, dass es nicht nur an den Betreuungskosten hakt. Solange man bspw. kein Anrecht auf einen Ganztagsplatz in einer gut erreichbaren (!) KiTa hat, bleibt für viele die Rückkehr in den Job leider reine Utopie. Von den ganzen Familien mit Schichtdienst gar nicht zu reden, die die Betreuung der Kinder zwischen KiTa, Großeltern, Tagesmutter etc. hin und her jonglieren müssen - armselig ist das, zumal man in genügend Ländern Beispiele finden kann, wie die Betreuung WIRKLICH sozialverträglich geregelt werden könnte!
Wir zahlen für drei Tage die Woche bei der privaten Betreuung 192 Euro plus Essensgeld. Den Rest zahlt das Jugendamt da ich sonst gar nicht arbeiten gehen müsste. Da wäre das Gehalt weg.
So nun das andere Problem. Uns steht zwar ein Kigaplatz zu, wir haben aber noch immer keinen sicher. Wir dürfen nur in einen Kindergarten selbst wenn andere Plätze frei haben. Aber dieser ist eben für die beiden Gemeinden vorgesehen. Jetzt haben sie eine weitere Gruppe gegründet aber es gibt keine zusätzlichen Ganztagsplätze. Das nützt mir also gar nicht und anderen Mamis auch nicht.
Naja haben jetzt einen Termin ausgemacht mit dem Jugendamt welches dann den vollen Betrag der privaten Betreuung übernehmen muss. Das will ich aber schriftlich.
Halbtagsplätze gibt es bei unser Krippe nicht...
Und noch was zur Berechnung: Den Höchstsatz zahlt man hier ab ca. 1650€ Familiennettoeinkommen bei 3 Personen....
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