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Wann keine Milch mehr

Expertenrat zu Milchnahrung: Wahl der richtigen Milch, Fläschchen-Zubereitung und vieles mehr!

Expertenforum

Carohoch3
31. Jul 2020 13:40
Wann keine Milch mehr
Hallo liebes Hipp Team!
Ich habe eine Frage bzw brauche ich mal einen Rat zum Thema Milch...
Meine Tochter ist nun 11 Monate alt, isst ganz gut und so langsam auch einiges vom Tisch.
Morgens trinkt sie ca 200ml 2er Milch und abends vor dem schlafen gehen auch nochmal 200ml.
Nun wird sie bald 1 Jahr und man könnte ja statt Milch morgens etwas anderes geben wie Müsli oder Brot. Allerdings trinkt sie bisher über den Tag kaum etwas , da haben wir ihr schon viel angeboten, auch in verschiedenen Bechern etc kommt aber noch nicht so an. Auch die Milch vorm schlafen scheint sie noch sehr zu brauchen.
Was ist denn nun so üblich, wie lange Kinder Fläschchen Milch bekommen sollten bis man komplett davon weg ist. Ich weiß wir haben da noch Zeit , aber trotzdem stelle ich mir die Frage denn solange sie tagsüber nicht trinkt, möchte ich die Milch nicht weg lassen.

Danke für ihre Meinung und viele sonnige Grüße!
HiPP-Elternservice
31. Jul 2020 14:53
Re: Wann keine Milch mehr
Liebe „Carohoch3“,

ja Sie haben noch etwas Zeit mit dem Fläschchen - es wird empfohlen den Nachwuchs ab dem ersten Geburtstag vom Fläschchen an sich zu entwöhnen und mit dem altersgerechten Trinklernbecher oder noch besser einer normalen Tasse vertraut zu machen.

Letztlich geschieht dies aber sehr individuell. Ist Ihnen bzw. Ihrer Tochter das Fläschchen am Morgen noch wichtig, können Sie das noch beibehalten. Und auch bei bestimmten Phasen wie Zahnen, Infekten oder Entwicklungsschüben oder schlechten Tagen, kann bei Bedarf ruhig mal das Fläschchen zum Einsatz kommen - eine gute Zahnhygiene vorausgesetzt.

In der Regel brauchen die Kleinen in diesem Alter etwa 400 ml Flüssigkeit – die Milch und die Flüssigkeit aus den Breien zählt auch zur Flüssigkeitszufuhr dazu. Gerne können Sie Ihrer Kleinen daher auch zum Frühstück bereits ein Baby Müesli oder Brot mit einem Becher Milch anbieten.

Solange Ihre Tochter vergnügt ist und ihre Windel gut nass und der Stuhl geformt ist, ist sie ausreichend mit Flüssigkeit versorgt. Üben Sie den Blick in die Windel, diese sagt Ihnen wie es um die Flüssigkeit steht. Machen Sie weder sich noch Ihrer Kleinen „Stress“ mit dem Trinken. Das zusätzliche Trinken wird meist viel zu streng verfolgt. Was das Trinken betrifft, können Sie ganz auf das Durstempfinden Ihrer Tochter vertrauen.

Die meisten Kinder haben zu Beginn des Beikostalters kaum oder keinen Durst und wollen deshalb auch kaum was trinken. Wird die Nahrung insgesamt fester, verspüren die Kleinen erst Durst und lernen diesen mehr und mehr mit Wasser oder Tee zu stillen. Wird die Milch weniger, wird auch mit der Zeit die zusätzliche Trinkmenge ansteigen. Wenn Ihre Tochter also durstig ist, wird sie gerne was trinken.

Üben Sie das zusätzliche Trinken einfach entspannt und zwanglos weiter. Sind Sie aber nicht enttäuscht, wenn es nicht gleich so vorangeht oder Ihre Kleine nichts trinken mag. Auch die Beikost bringt ordentlich Flüssigkeit mit.

Zu Beginn geht es auch gut über den Löffel. Es müssen ja keine Riesenmengen sein. Oder nehmen Sie einen „normalen“ Becher. Hierbei kann es hilfreich sein, den Becher bis zum Rand mit Flüssigkeit zu füllen, damit die Lippen beim Trinken gleich benetzt werden und sich das Mündlein so automatisch öffnet. Manche Kinder mögen es gerne wenn das Wasser etwas erwärmt wird. Auch eine kleine Espressotasse kann schick sein. Einfach ausprobieren und wie schon geschrieben, alles ohne Druck.

Am Abend können Sie mal versuchen das Abendessen etwas nach hinten zu schieben. Dann ist Ihre Kleine gut gesättigt und benötigt nicht mehr unbedingt das Milchfläschchen vor dem Einschlafen. Oft wird das Milchfläschchen am Abend auch nur noch zur Beruhigung oder aus Gewohnheit gefordert. Versuchen Sie – auch im Hinblick auf die Zahnhygiene – zum Ein- und Durchschlafen ein anderes beruhigendes Ritual als die Milch einzuführen. Oft hilft gemeinsames Kuscheln, Spieluhr, abendliches Bad, Liedchen singen, Schmusetuch mit Geruch von Mama oder eine Geschichte vorlesen, damit Kinder lernen, ohne Milch in den Schlaf zu finden. Oder vielleicht ist es hier tatsächlich der Durst, der Ihre Kleine munter hält. Bieten Sie ihr hier genauso ganz ohne Zwang etwas Wasser oder ungesüßten Tee an.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Herzliche Grüße
Ihr HiPP Experten-Team
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