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Was würdet ihr tun?
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Wir wohnen in einem haus, wo ein großer Innenhof ist, dementsprechend schallt es gut. Jeden abend schreit hier ein kleines Kind bitterlich und ruft nach mama. Ich kann leider nicht genau deuten wo es her kommt bin aber gerade zum zweiten Mal deswegen in der Situation fast raus zu gehen u es mal ausfindig zu machen. Die eine Nacht war es so schlimm, das ich kurz davor war die Polizei zu rufen. Man weiß ja nicht was passiert ist, mit den Eltern. Aber man will sich ja auch nicht unbedingt so einmischen. Vermute kind wird einfach nur ins bett gelegt und dann soll es zu sehen wie es einschläft. Wird halt die Türe zu gemacht. Die eltern wissen wohl aber nicht wie laut das ist u es wirklich alle hören. Um den Lärm geht es nicht direkt. Ich kann dieses Kind nicht weinen hören, es tut so weh. Was würdet ihr denn tun? Eine freundin von mir kennt da nichts, wenn zb im Einkaufszentrum ein erwachsener ein bockiges schreiendes kind auf dem Arm hat, geht sie direkt hin u erkundigt sich ob das hier nicht gerade eine Entführung ist. Eigentlich richtig so. Naja....
Hier ein Beispiel: Wir waren gestern auf dem Spielplatz. Als wir sagten, dass wir gehen, bockte mein Großer. Und das kann er gut und laut. Wir gehen dann immer ein Stück den Weg entlang und warten (manchmal so, dass er uns nicht mehr sieht, wir ihn aber). Meistens kommt er dann doch hinterher. Gestern nicht. Da liegt ein kleiner Junge auf dem Weg und weint bitterlich. Du hast uns nicht gesehen. Was tust du?
Wir haben die Sache "unter Kontrolle", aber es sieht nicht jeder.
Ich hatte mal einen Vater, der wollte zu ihm (als das mal wieder so war). Ich bin dann aus meinem "Versteck" gekommen und hab den Großen eingesammelt.
Du kannst, wenn es dich beruhigt, beim nächsten Mal eine Runde durch den Innenhof drehen und schauen wo das Kind ist.
Es ist immer gut wenn es solche Menschen gibt dann würden auch nicht so schreckliche sachen passieren.
Lg
Wenn ich so etwas erleben würde, oder ähnliches, und mein Bauchgefühl sagt mir, dass da irgendwas nicht zu stimmen scheint, und alles in mir auf "Alarm" steht, dann greife ich entweder zum Telefon und wähle die 112 / 110 und beschreibe was ich höre und erlebe, oder aber ich zieh mir eine Jacke und Schuhe an, und mach mich auf die Suche und klingel einfach mal.
1. Es kann sein, dass ein Kind in direkter Gefahr ist, weil die Eltern falsch handeln, oder gar misshandeln. -----> Dann werden sie entweder die Tür gar nicht aufmachen, abwiegeln, agressiv reagieren. ----> POLIZEI!!!
2. Die Eltern sind selber gerade hilflos in der Situation, und egal was sie machen, das Kind schreit einfach. -----> Hilfe anbieten. Vielleicht einen Tee anbieten. Verständnis zeigen. KEINE VORWÜRFE!!! Unterstützung anbieten. Auch mal tagsüber das Gespräch suchen und vielleicht mal einen gemeinsamen Spaziergang machen. Das Kind kurzzeitig abnehmen um die Mutter zu entlasten, bzw. Luft holen zu lassen.
3. Das Kind ist in unmittelbarer Gefahr, weil die Eltern gar nicht in der Lage sind zu reagieren. ------> Die Eltern werden, wenn ihnen etwas passiert ist, wohl nicht die Tür aufmachen können. -----> POLIZEI!!!
Ganz einfach...... WEGHÖREN ----- Was mach ich nur?? ----- Ach ich warte noch----- NEIN!!!
Wenn dein Bauch dir sagt "Das ist komisch. Da stimmt was nicht. ---- HANDELN! Und wer Angst hat selbst zu handeln, der holt die Hilfe bei der 110. Die Polizei verurteilt nicht. Sie hilft. Und helfen heißt auch einfach nur mal eben nachschauen ob alles ok ist.
Ich bevorzuge ganz klar erstmal das persönliche Gespräch, zur Not auch mitten in der Nacht, es sei denn, es ist gerade offensichtlich, dass dem Kind Schaden zugefügt wird. Dann rufe ich sofort die Polizei, und werde mich wahrscheinlich meinem Bauchgefühl beugen und trotzdem selber hingehen.
> Hätte ich an dem abend von meinem text das erste mal dieses Kind gehört,
> hätte ich mit Sicherheit die Polizei gerufen. Ich höre dieses Kind aber
> jeden abend. Daher meine Vermutung das die eltern das Kind beim einschlafen
> sich selbst überlassen. Ich war aber an dem abend so sauer u verletzt
> darüber, das ich meine Gefühle hier los werden wollte. Seit dem abend war
> es nicht nochmal so schlimm
Ich hoffe, du hast meine Antwort nicht als Vorwurf aufgenommen?
Dann tut es mir wirklich leid, denn als solcher war es wirklich nicht gemeint.
Daher habe ich auch nur für mich geschrieben, wie ich es machen würde.
Das ist bestimmt nicht leicht für dich, wenn du es immer wieder so mit bekommst.
Und wenn du mal das Gespräch mit den Eltern suchst?
Sprech sie doch mal an, dass es für sie ganz schön anstrengend sein muss, wenn das Kind abends immer so am weinen ist, du würdest es ja fast jeden Abend hören. Frag ob dem Kind das einschlafen so schwer fallen würde.
Manchmal ist "Von hinten durch die Brust ins Auge" auch eine Möglichkeit. Also in dem Fall erstmal auch den Eltern Verständnis entgegenbringen, damit sie vielleicht Vertrauen fassen und einfach mal drauf los erzählen. Darüber bekommt man häufig sehr viele Informationen, die man niemals in einem konfrontierendem Gespräch bekommen würde.
Nein, ich hab das nicht als Vorwurf aufgefasst, alles gut.
Ich weiß ja leider gar nicht wo das weinen her kommt. Ich hab ne Ahnung in welchem Bereich aber ich möchte da nicht alles durchklingeln. Schwierige Situation.
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