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Mittagsschlaf - hier scheiden sich die Geister
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wir haben in unserem Haushalt einen Schlafverweigerer (und zwei die gerne schlafen würden)... Nunja, es betrifft eingentlich den Mittagsschlaf...
Jan möchte Tagsüber (also am WE, da er unter der Woche in der KiTa ist) nicht mehr tagsüber schlafen. Er ist hundemüde, weigert sich aber zu schlafen... Legen wir ihn ins Bett, steht er sofort auf und schreit... Lege ich mich mit ihm auf das Sofa in seinem Zimmer ergreift er sofort die Flucht und macht irgendwelchen Blödsinn...
Wir lassen ihn dann wieder spielen und kurze Zeit später wird er rabiat und haut mit dem Kopf gegen Boden/Tür/ oder was er sonst so findet.
Nehme ich ihn hoch, kuschelt er sich sofort an mich. Will ich mich mit ihm aufs Sofa setzen, macht er Theater...
Soll ich ihn wach sein lassen bis er fast einschläft (er kann mittlerweile 7 bis 8 Stunden am Stück wach sein)? Oder was meint ihr?
Hier noch ein paar Infos: Jan geht abends um 19:00 Uhr ins Bett und schläft bis 6:00 Uhr durch... Er war jetzt 2 Wochen krank (Schnupfen) und hat sich dabei den Schnulli selbst abgewöhnt
Er ist 15 Monate alt
Vielen Dank für die Ratschläge, Hilfe, Hinweise und Kommentare
ne, mal im ernst... meine große hatte das auch gehabt, und hat es heute auch imemrnoch mal.
mal mag sie mittagsschlaf machen, mal nicht. ich nenne es jetzt shcon immer mittagsruhe, und sie darf sich auch gerne bücher anschauen, oder aber in ruhe puzzlen.
aber sie soll in ihrem zimmer bleiben, und ruhig sien. am besten natürlich im bett, aber da sklappt nicht immer.
lasse ihn machen, und bringe ihn abends früher ins bett.
es wird sich auch wieder geben, denke ich. und manche kinder brauchen einfach irgendwann keinen mittagsschlaf mehr.
Tobias, mein Großer, hatte auch immer mal wieder so Phasen wo er mittags auf keinen Fall schlafen wollte. Ich habe in der Zeit einfach ruhig mit ihm gespielt, ein Buch gelesen ... irgendwas wo er sich etwas entspannen konnte. Dann gings eigentlich den Rest des Tages und er kam dann eben abends dafür etwas früher ins Bett! Meist dauerte das aber nur 1-2 Wochen, dann ging er wieder gerne mittags ins Bett. Sogar jetzt mit seinen fast 4 Jahren halten wir noch Mittagsruhe, entweder er geht schlafen weil er morgens früh wach war oder er spielt für sich im abgedunkelten Zimmer oder schaut Bücher an.
Vielleicht schaffst du es ja einen guten Mittelweg für euch zu finden, damit er zumindest ein bisschen abschalten kann, wenn er schon nicht schlafen mag mittags!
Ich vermute mal, dass es auch ein bisle an der KiTa liegt. Sprich er möchte einfach die Zeit daheim mit uns verbringen... Haben wir schon recht früh unter der Woche gemerkt... Er will, dass wir mit ihm Spielen und wenn er Hunger hat sollen wir essen
Leider haben wir Abends nicht so viel Zeit zusammen, da ich mit ihm ne Stunde unterwegs bin von der KiTa bis Heim (Öffentliche und Fußweg)...
Wir machen uns Gedanken, da er sich bewusst den Kopf anschlägt... Einfach so... Wir spielen mit ihm und dann kommt das plötzlich... Er hat mittlerweile schon ein paar kleine Beulen
Und noch eine Anekdote aus meiner Familie: Einer meiner Cousins hat sich mal angewöhnt, die Leute zuu beissen, wenns net nach seinem Kopf ging. Die Eltern haben alles versucht, ihm das wieder abzugewöhnen. Mein älterer Bruder hatte das ganz schnell geschafft. Als der nämlich von dem Kleinen gebissen wurde, hat er kurzerhand zurückgebissen (Der war da etwa 13 und wollte sich das net gefallen lassen). Mein Cousin hat dadurch gemerkt, dass das den anderen wehtut und hat es danach nie mehr gemacht. Manchmal ist lernen durch Schmerz einfach das, was am ehesten hängenbleibt. Du kannst deinem Kind hundert Mal sagen, dass der Backofen heiss ist, wenn es selbst mal dran fasst, lernt es am schnellsten, dass "heiss" wehtut.
Jaja, gerade ist er dauermüde... Er hat wieder Schnupfen, aber so heftig, dass der KiA uns einen Nasensauger (Aufsatz für den Staubsauger) verschrieben hat... Da ist das mit dem Schlafen und Zicken davor eher weniger vorhanden... Er schläft gerade auch länger als sonst...
> Hm. Einfach so zusehen, wie das eigene Kind sich selbst verletzt, könnt ich
> nicht. Ich weiß zwar auch nicht, was da jetzt das Richtige wäre, aber dass
> es ihm weh tut, wird er ja wohl schon beim ersten Mal festgestellt haben.
> Wenn es sich nicht bald gibt, würd ich einen Kinderpsychologen aufsuchen.
> Es passiert ja scheinbar nicht aus Versehen, sondern mit voller Absicht.
Sowas ist eigentlich so gut wie nie ein Fall für den Psychologen.
Wie schon geschrieben wurde, ist es in den meisten Fällen tatsächlich nur Versuch, die Eltern unter Druck zu setzen.
Ansonsten gibt es auch Kinder, die solche "Selbstverletzungen" zur Selbstregulation nutzen. Sie erleben damit eine Grenzerfahrung und spüren sich (= ihren Körper) dabei ganz intensiv. Das kann für die Kinder eben auch beruhigend sein, weil sie es 1. selbst in der Hand haben und 2. durch den Schmerzreiz wieder in die Realität bzw. die Situation zurückgeholt werden.
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