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Integrative KiTa
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Habe selber einen behinderten Bruder und finde es wichtig das der zwerg von klein auf lernt das diese Kinder auch "normal" sind
Also was haltet ihr davon??
In unserer KiTa hatten wir in der Krippe auch bereits zweimal ein Integrationskind. Einmal ein kleiner Downie und einmal ein entwicklungsverzögerter Junge mit motorischen Schwierigkeiten. Allerdings waren dort sowieso schon 2 - 3 Erzieherinnen auf 10 Kinder (18 - 36 Monate) und dazu dann jeweils eine Heilpädagogin für drei Tage in der Woche, die sich dann zu 100% um das entsprechende Kind gekümmert hat.
Es gab bei uns keine Probleme, sowohl die Integrationskinder als auch die anderen haben sich wohl gefühlt und niemand ist zu kurz gekommen!
Mein Mann ist Lehrer an ner Gesamtschule mit Integrationskindern. Dort müssen entsprechend viele Sonderschulpädagogen (naja von soll und ist gibts immer n Unterschied) eingestellt sein. Auch Heilfürsorge etc.....
So sollte es auch in der KiTa sein! Denn sind wir ehrlich! EIn besonderes Kind braucht auch mehr Fürsorge und auch speziellere und die SOLLTE personell abgedeckt sein, damit auch die "Normalo"-Versorgung gewährleistet bleibt!
ich hab bisher auch nur gutes von der Kita gehört die viel mit den Kindern unternehmen.
Die arbeiten auch mit Logopäden, Physio- und Ergotherapeuten, Kinderärzten und Heilpädagogen zusammen zusätzlich zu den normalen Pädagogen.
Kinder sollten frühmöglichst mit ALLEN Kindern in Kontakt kommen,egal ob behindert,hochbegabt oder normal.
Kinder können so gemein sein,z.B.:In Lauras Klasse ist ein Junge der eben von den Körpermaßen nicht recht in die Klasse passt,er ist schon ziemlich groß und auch etwas mopslich(hoffe das wird so geschrieben,wenn nicht dürft ihr mich verbessern!
Ich finde sowas gemein und feige!
Deshalb sollten unsere Kinder schon mit "Anderen"Kinder aufwachsen!
Wobei ich glaube, dass man die Positiv-Rate deutlich steigern könnten, wenn wir das anders sein nicht mehr als Thema sondern als NORMAL tolerieren! Vielmehr sind wir aber damit beschäftigt selbst damit fertig zu werden, dass es/mna auch anders sein und kommen mit unsren eigenen Gefühlen nicht klar. Das ist der Grund warum Integration NIE zu 100% funktionieren wird. Weder bei Behinderten noch bei Ausländer! Leider!!! Denn sie sind es die UNSER NORMALES LEBEN bunt machen...
Oskar war neulich das einzige Kind dem nicht gesagt wurde, dass er mit dem Jungen mit T21 vorsichtig umgehen muss! Traurig! Alle andern Kinder haben sich nicht hingetraut, weil die Mütter ein solches "Geschiss" um seine "Behinderung" gemacht haben. Mir sind die Tränen gekommen als ich sah wie diese beiden zauberhaften Menschen miteinander spielten!
Bin froh das Lukas von Geburt an mit behinderten Menschen in berührung kam und er liebt meinen bruder, sowie mein bruder den Zwerg
aber mein großer war in einer integrativgruppe, aus familiären gründen und weil er lernen sollte, das eine beeinträchtigung auch schon in seiner altersgruppe normal sein kann.
wir haben allerdings die erfahrung machen müssen, das bei uns das konzept nicht o.k war.
die räumlichkeiten entsprachen einer integrativen einrichtung, der rest leider nicht.
die erzieherinnen sind und waren nicht ausreichend fortgebildet und spätestens wenn es zu psychischen auffälligkeiten bis hin zu störungen gekommen ist - was ja auch die aufgabe einer integrationskita ist,solche kinder zu betreuen und weiter zu bilden und auf die schule später vorzubereiten - kamen die erzieherinnen binnen kürzester zeit an ihre grenzen.
ich hätte meinen kleinen trotzdem gerne in die selbe gruppe gegeben, wenn dort ein platz frei gewesen wäre, zumindest geht er in die selbe kita, weil es die einzige kita mit diesem konzept bei uns ist.
denn ich finde es wichtig, das auch die kleinen schon lernen, das körperliche und geistig-seelische defizite "normal" sind und keine "alterserscheinung".
in diesem sinne ganz liebe grüße
noroelle
p.s.: mein großer behandelt die integrativkinder übrigens wie alle anderen und macht keine unterschiede, was auch nicht selbstverständlich in seiner gruppe ist, was ich persönlich sehr schade finde, denn selbst eine brille ist eine "behinderung".
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