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Ps. Zur Zeit ist es so... wenn ich da war zum messen ging es mir vorher meist schon eine Woche vorher richtig schlecht und obwohl ich so durch war war der Wert immer so zwischen 130 / 80 bis max. 150 zu 80. Die sagen es sein gut. Trotzedem geht es mir an vielen Abende echt schlecht. Wir sind auch umgezogen und so richtig wohl fühle ich mich auch noch nicht. Mit meinem Freund ist es halt auch nicht alt zu spannend. Und an vielen Abenden geht es mir eben nicht gut und dann trinke ich meist ein Bier was etwas hilft. Lese dann auch viel im Netz zu dem Thema und bekomm noch mehr Angst. Morgens denke ich Zur Zeit immer das ich den Tag nicht schaffe. Und wenn ich meinen kleinen weggebracht habe und zur Arbeit fahre habe ich Übelkeit, Schweißausbrüche usw. schlimm. Gestern war es gut aber heute schlecht!!! Kann mir wer ähnliche sachen mitteilen oder mir Mut machen. Wäre echt Dankbar!! Gruß Sylvia
Solche Angstzustände werden sich auch nicht alleine in Luft auflösen, dazu bedarf es dann schon professioneller Hilfe. Und wenn es wirklich nichts organisches ist, dann denke ich wäre vielleicht auch mal eine Probesitzung sinnvoll.
Viele denken ja bei dem Wort Psychologe direkt an kranke Menschen bzw. daran das da nur "Bekloppte" hingehen. Dem ist aber nicht so. Nur wenn man sein Problem selber erkennt kann man sich auch helfen lassen. Und du hast ja schon selbst dein Problem erkannt: Und zwar Angstzustände.
Mir hat meine Therapeutin damals ganz gut geholfen und mir auch eine andere Sichtweise gegeben auf die ich selbst nie gekommen wäre.
hängt es vll mit der schwangerschaft bzw. dann die nicht so gewollte geburt zusammen?
ich denke mal, diese frage kann dir nur ein professioneller arzt beantworten, und dir dann eben auch helfen, dieses zu beheben.
wie war denn dein blutdruck vor der ss? wenn er da normal war, dann liegt es ja nahe, das es irgendwie alles zusammenhängt, und du vll ängste während der ss hattest, die dir gar nicht bewusst sind.
wenn du sagst, du hattest schon mal ne therapie, dann wende dich doch an den arzt von damals, ich denke mal, der kann dir am besten weiterhelfen.
ansosnten denke ich, das du auf jedenfall über deine ängste reden solltest. vll mit deiner mama? oder deiner besten freundin?
ich drücke dir die daumen, das du das in den griff bekommst. es tut dir, und vor allem aber auch deinem kleinen schatz nicht gut.
hast du mal deinen Hormonspiegel überprüfen lassen?
Hormonstörungen können viele Probleme auslösen.
Ich würde dir raten einen Endokrinologen auf zu suchen.
Alles Gute
Ich mache das Spiel seit 10 Jahren mit ,ich nehme Betablocker mittlerweile nur noch nach Bedarf und sehr niedrig dosiert,denn auch die haben Nebenwirkungen.
Ja die habe ich eben schon ziemlich lange!! Mal schlimmer mal nicht! Und Therapien habe ich schon genug gemacht! Und es ist so das es nur begleitend ist mit der Therapie arbeiten muss man schon selber daran. Und Hormontest hatte ich schon gemacht da war alles ganz gut. Und eine Schilddrüsenunterfunktion habe ich eh da nehme ich L-Thyroxin 100 mg. Und für den Blutdruck eben Ramipril 5 Mg eine morgens und ne halbe abends und morgens noch Nebivolol. Ach weiß auch nicht es ist schlimm. Ich weiß ja wohl das es vom Kopf her ist aber es fühlt sich immer so bedrohlich an.
Ich sterbe auch ca. 3x in der Woche
echt 3 mal die Woche??? Auch hart. MAn sagt ja bei Panik es kommt und geht nach ca. 30 min wieder. Aber ich fühle mich manchmal halt den ganzen Tag immer mal wieder so. Gestern Tagsüber und Abends war es gut und schlafen konnte ich auch gut. Heute morgen nach dem aufstehen fing es aber wieder an. Und hält sich jetzt auch noch. Habe Druck auf der Brust bin nervös und habe auch so ein Herzklopfen. Ich dachte auf der Arbeit ich muss da weg ich schaffe es nicht. Konnte mich null Konzentrieren und habe alle Sachen hin und her geräumt ohne wirklichen Plan. Jetzt muss ich gleich meinen kleinen abholen und habe total Angst das ich ihm nicht gerecht werde. Das ist so ein scheiß echt. Wie gesagt ein halbes Jahr war überhaupt nichts und jetzt??? Seit Tagen... Immer mal wieder zwischendurch und lange. Man denkt ja dann echt es ist was ernstes. Denkst Du wirklich es hängt damit zusammen??? Gruß
ich wollte euch nur kurz von meinem kleinen Erfolg heute schreiben. Ich habe es heute seit drei Jahren geschafft bei meiner Freundin selbst den Blutdruck zu messen wovor ich sooooo eine Panik hatte. Ich war sowas von angespannt und hatte dann 141 zu 96 ... und ich war sehr stolz darauf!!! Ist doch schon ein kleiner Fortschritt oder?
ich kann aus Erfahrung berichten, meine Mutter tickt nämlich genauso wie Du:
Sie hatte jahrelang sehr schwankenden Blutdruck, mal zu niedrig, aber meistens zu hoch. Das ging immer einher mit Schwindelgefühlen und Hitzewallungen bis hin zu Panikattacken. Jedenfalls hat sie sich ein Blutdruckmessgerät gekauft und hat ständig gemessen, ständig davon geredet, dass der Wert wieder viel zu hoch sei und sie hat akribisch Tabellen geführt und die auch diversen Ärzten vorgelegt. Wir haben ihr immer gesagt, sie soll es lassen, denn sie hat sich damit schier verrückt gemacht und uns genervt. Irgenwann hat sich ihr ganzes Denken nur noch darum gedreht und glaub mir, es war nicht sonderlich toll wenn man sie besucht hat, denn ihr Leben bestand nur noch aus Blutdruckwerten und sie stand in ihrem eigenen Zentrum und ist fast an ihrem Selbstmitleid ertrunken.
Du musst für Dich unterscheiden lernen: Ein hoher Blutdruck ist nur ein Symptom, aber nicht die Ursache. Der hohe Blutdruck kommt von irgendwoher. Du kannst Tabletten nehmen, die Dir den Blutdruck senken, aber die verhindern nicht die Ursache, woher der hohe Blutdruck kommt. Bei meiner Mutter ist es der Herzmuskel, das wusste sie fast 15 Jahre nicht und keiner hat es diagnostiziert, weil alle sie als "Psycho" abgestempelt haben.
Ich kann Dir also raten: Nur auf die psychosomatische Schiene würde ich mich nicht verlassen. Ich würde gleichzeitig versuchen medizinisch den Grund für den hohen Blutdruck herauszufinden. Es gibt Risikofaktoren (Übergewicht, zu wenig Bewegung, Ernährung), da kannst Du selbst was ändern. Es gibt andere Faktoren (ein geschädigtes Gefäß, o.ä.), da kann man medizinische Abhilfe schaffen. Es gibt durchaus auch das Psychosomatische, das Deinen Blutdruck in die Höhe treiben könnte, da hilft dann eine Therapie. Vor allem, weil Du erst richtig in der Lage bist Dein Problem zu lösen wenn Du aus der Angstspirale ausgestiegen bist.
Aber wie gesagt, es genügt nicht den Blutdruck auf der Ebene des Blutdrucks zu senken, Du musst tiefer graben. Mach nicht die Anderen dafür verantwortlich, z.B. Deine Hebamme. Du hast als Mensch, der Panik und Angstzustände hat eine andere Sicht auf die Dinge als andere Menschen und kannst Deine Hebamme nicht verurteilen.
Wünsch Dir, dass Du mit einer Therapie aus Deinen Ängsten aussteigen kannst und die Ursache beseitigst und wieder Spaß am Leben und an Deinem Kind findest. Was vergangen ist, war so, da musst Du kein schlechtes Gewissen haben (z.B, dass Du Dein Kind mit dem Papa allein lassen musstest, als Du ins Krankenhaus solltest). Es gab Gründe dafür, also fertig. Nur nach vorne gucken!
Viel Glück!
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