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Frau Schavan!
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Was denkt ihr? Ist eine Bildungsmenisterin die ihre Dr-Arbeit gefälscht hat für die BRD tragbar? Was vermittelt sie denn damit als "BILDUNGSMenisterin" das man die Bildung NICHT braucht um etwas zu erlangen?
Bin gespannt!
ICH finde es nicht schlimm. Denn ich erwarte keinen Perfektionismus. Sie ist ein Mensch. Menschen machen fehler. Die einen kleinere, die anderen größere.
Solange sie JETZT gute Arbeit leistet ist es egal was sie früher "verbrochen" hat.
Allerdings muss ich gestehen das ich nicht sagen kann ob sie jetzt überhaupt gute Arbeit leistet da Politik für mich ein Thema mit Sieben Siegeln ist.
Aber: Sie, als Vernatwortliche für Bildung, muss doch auch ein Bildungssythem, vertreten können, zu dem nun mal auch eine Prüfungsordnung gehört!
Ich finde sie hat mit der Aufdeckung jegliche Glaubwürdigkeit verloren!
soweit ich aus den nachrichten gehört habe war die uni düsseldorf etwas überfordert. zudem denke ich das es vor 35! jahren tatsächlich anders zuging als jetzt. warten wir mal ab was noch so kommt.....
hallo? Liesst mich wer???
Gibts ja gar nicht. Sobald ich was über das Thema schreieb werd ich ausgeloggt ohne den beitrag abzuspeichern. Schreibe ich was anderes gehts...
sorry, passt nicht zum thema
Alles war weg. Habs nochmal geschrieben, wieder alles weg.
jetzt hab ich keine Lust mehr
*beleidigt bin*
so ging es mir auch gerade, nur leider habe ich mir nicht gemerkt, was ih geschrieben hatte, jedenfalls nicht so genau.
naja, aber zum thema:
ich denke, das die leute was gegen sie haben, weil sie was erreicht hat, und es vll nicht so ganz im sinne derjenigen ist, die das jetzt aufgedeckt haben.
das war doch in den letzten jahren auch shcon immer so (gutenberg, hieß der so?).
und mal ehrlich, ich habe auch mal gemogelt, indem zu nem nachbartisch geschaut habe, bei arbeiten, oder ein referat einfach ausm computer-lexikon ausgedruckt habe (ht mein lehrer leide rmitbekommen, und mir noch ne 2. chance gegeben).
also, wir sind alle nicht so ganz frei von fehlern, von daher finde ich es total übertrieben. und den posten kann sie doch auch ohne doktortitel ausüben.
sie sollte einfach dazu stehen, das sie vll einen fehler begangen hat, und gut ist.
ich interessiere mich nicht viel für die liebe politik, aber dennoch dneke ich, das man es auch in diesen kreisen im moment durchaus übertreibt.
Sicherlich ist es nicht richtig und setzt auch kein gutes Beispiel, wenn gerade die Politiker bei ihren Promotionen nicht "sauber" gearbeitet haben.
Aber ich möchte da einfach mal einige Dinge zu bedenken geben:
1. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man im Streß einer solchen Doktorarbeit auch tatsächlich vergessen kann, alle Quellen anzugeben. Wir sprechen da ja nicht von einem fünfseitigen Aufsatz, sondern von hunderten von Seiten!
2. Würde ich ganz allgemein die These aufstellen, dass man nahezu überall "Leichen im Keller" finden kann, wenn man nur lange und ausdauernd genug sucht!
3. Gehört in meinen Augen das gesamte System der Promovationen auf den Prüfstand! Es ist ja nicht der Doktorand alleine, der da zumindest geschludert, wenn nicht gar getäuscht hat! Es gibt Doktorväter (sicher auch -mütter
Dann wird die Dissertation i. d. Regel einer Kommission (also mehreren Personen!) vorgelegt, die sie zu prüfen und zu bewerten haben. Und schließlich folgt noch eine mündliche Prüfung, meistens zum Thema der Dissertation!
Es müssen also wirklich einige Personen versagt haben, wenn jemand seine Promotion durch Täuschung erhalten hat!
Setzt du nur ein Komma an der falschen Stelle oder machst das Wörtlicheredezeichen einen Satz weiter vorne ist schon "gemogelt"
weil man ja diesen einen Satz dann als seinen ausgibt.
Ich bin Wochenlang an der Arbeit gesessen. Wie lange sitzten dann solche Leute an ihrer Arbeit??
Genauso wie Julia geschrieben hat muss ja jemand die Arbeit korriegieren und wenn die da nicht richtig Arbeiten . . .
Politiker stehen halt in der Öffentlichkeit und da ist schnell mal angeprangert. Aber wieviele andere nichtöffentliche Personen haben in ihrer Arbeit geschummelt und es fällt niemandem auf???
Ich finde das alles ist eine reine Hetzjagd.
MOGELN ist nicht schön, aber wenn so was erst nach 22 Jahren rauskommt, weil sich irgendwelche Leute (die wahrscheinlich nicht mal zu der Fakultät gehören) seit neuestem damit beschäftigen irgendwelchen Politikern an den Karren zu fahren, ist es doch schon lächerlich.
Ich würde nur denen Vorwürfe machen, deren Job es war, die Doktorarbeiten zu prüfen. Diese Leute sind schließlich vom Fach und werden dafür bezahlt zu überprüfen, ob eine Doktorarbeit rechtens ist oder nicht.
Sie und andere haben ihren Doktortitel nicht gekauft, sondern erarbeitet.
Wo soll das noch hinführen.
Wenn im Nachlass meiner Grundschullehrerin alte Schularbeiten gefunden werden, aus denen hervorgeht, dass sie sich verlesen hat und mir nicht angestrichen hat, dass Columbus 1492 Amerika entdeckte.
Wird mir dann vielleicht sogar mein Abitur aberkannt? Weil ich mit dieser einen Antwort eine schlechtere Note gehabt hätte, mit der ich einen Umschulungstest ins Gymnasium gebraucht hätte, den ich aber nicht machen mußte, weil ich ja doch die Frage richtig beantwortet habe.
OH WEH!!
Einerseits: Wenn ich mir überlege wie viele Stunden ich während des Studiums bei Haus- und Seminararbeiten bzw. Diplomarbeit mit diesen "schei**" Fußnoten und Quellenangaben zugebracht habe.... War das ein extem lästiger Aufwand.
Bei uns wurden die ziemlich genau geprüft.
Überall muss man für Fehler die Konsequenz tragen, nur nicht in der Politik.
Andererseits: Damals waren wirklich anderen Zeiten. Und der Zugriff auf Literatur bei weitem nicht so einfach wie heute.
Gut möglich, dass sie selber etwas entwickelte, und es deshalb nicht als Fussnote kennzeichnete, der Gedankengang tatsächlich schon veröffentlicht war, ohne das sie es wusste. (Meinerseits reine Spekulation)
Was mich aber ärgert, ist das sie selbst bei Guttenberg eine der ersten war, die den Rücktritt forderte. Nun aber selbst nicht den Hut nimmt.
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