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bluttest auf down-syndrom
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jetzt will wohl ein behindertenbeauftragter den test verbieten lassen weil er der meinung ist das so eben behinderte babys "aussortiert" werden...wäre wohl menschen unwürdig und jedes baby hatt ihm nach das recht auf leben..
irgendwie geht mir das den ganzen tag schon so im kopf rum weil ich den test total toll finde...ist doch klasse wenn das jetzt so einfach zu testen geht und man das baby nicht unnötig gefahren aussetzen muss die ja bei einer fruchtwasser untersuchung bestehen...kann das garnicht nachvollziehen wieso der mann so denkt...es wird doch nicht jede ss getestet sondern ja wirklich nur dann wenn es ein anhaltspunkt gibt...wie seht ihr das denn so?
der test wird ja sowieso bei einem verdacht gemacht und so ist das risiko kleiner das dem ungeborenen etwas passiert. das ergebnis bedaeutet ja nicht gleich einen abbruch sondern gibt den eltern die sich für dieses kind entscheiden gleich die möglichkeit medizinische massnahmen zu ergreifen bzw. zu planen.
und den test zu verbieten ist ja blödsinn, da man ja bei einem anhaltspunkt auch jetzt schon anhand des fruchtwassers festellen kann ob das kind an einem gendefekt leiden wird. und da entscheiden die eltern doch auch ob sie das kind bekommen oder nicht.
im endefekt macht der neue test es offenstichlich einfacher.
da hat mal wieder jemand nicht über den tellerrand geschaut! und mal darüber nachgedacht wie es jetzt gemacht wird.
Ich schicke mal vor weg, dass ich total gegen Abtreibung bin, aber niemanden verurteilen will der sich dazu entscheidet, denn diese Eltern werden ihre Beweggründe gut überlegt haben.
So wie jede Frau, Mutter, jedes Elternpaar selbstbstimmen kann was mit dem Kind in den ersten 12 Wochen geschieht, sollte ihnen auch jede Möglichkeit offen sein Untersuchungen durchführen lassen zu können. Der gute Herr hat da seinen Gedanken leider nicht zu Ende gedacht. Wenn er solchen Untersuchungen verbieten lassen möchte, dann solle er auch B sagen und dafür kämpfen das Abtreibung verboten wird.
Das wiederum greift wieder in die Selbstbestimmung der Mutter ein und ist deshalb nicht haltbar. Hmmmm...
Davon abgesehen, denke ich, dass der Test für viele nicht dazu dient ihr Kind "aus zu sortieren", vielmehr um sich darauf vor zu bereiten, sollte es einen Befund geben.
Meine Gyn hat damals ohne meine Einverständnis eine NT-Untersuchung durchgeführt mit ihrem Ultraschall und ich hatte nen Befund von 2,8, dann ging eine emotionale zerreißprobe mit vielen nachfolenden Untersuchungen los. Auf die Fruchtwasseruntersuchung haben wir verzichtet, da unsre Entscheidung immer gleich ausgefallen wäre. Egal was heraus gekommen wäre. Unser kleiner Mann kam kerngesund zur Welt
Ich hab auch von dem Test gehört.
Er wird natürlich nicht von der Krankenkasse bezahlt und soll zumindest anfangs noch) 1500 Euro kosten. Er kann auch "nur" das Down Syndom beweisen oder widerlegen. Bei einer Fruchtwasseruntersuchung kann einiges mehr nachgeguckt werden. Für Eltern, die sich bewusst gegen ein behindertes Kind entscheiden würden (was ich nicht generell verurteile) ist es natürlich eine gute Sache, vorausgesetzt man kann es sich leisten. Eltern, denen es nicht wichtig ist, werden den Test eh nicht machen.
Ich kann den Behindertenbeauftragten schon etwas verstehen. Wer entscheidet denn, ob jemand oder etwas (eine Behinderung) lebenswert ist oder nicht? Ist ein schmaler Grad. Ich denke mal, dass der Beauftragte bestimmt auch gegen Fruchwasseruntersungenen ist, das jetzt aber nicht erwähnt wurde. Also entweder müsste man fast die ganze pränatale Diagnostig, die darauf abzielt eine Behinderung festzustellen, verbieten, oder eben alles zulassen.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau was ich persönlich davon halten soll. Abgesehen davon, dass ich ihn mir nicht leisten könnte oder wollte. Aber jeder sollte das Recht haben, selbst zu entscheiden, was und wie viel er tut.
Lg
Andererseits find ich,dass man den Test ganz früh machen sollte und abtreiben sollte, bevor das Kind lebensfähig ist und nicht bis in die 25. Woche!
Ich selber würde, wenn es einen Verdacht geben würde, den Test machen lassen, um mich vorher genug zu Informieren in Sachen Frühvörderung und sowas! Abtreiben würde ich heutzutage bei den Angeboten an Förderung ein Downi auf keinen fall mehr
aber ich wäre ganz sicher jemand der den test machen würde wenn es anzeichen dafür gäbe das mein ungeb am down syndrom leiden könnte...ich würde kein behindertes kind haben wollen.ich könnte damit nicht umgehen...
Ich mußte zur Fruchtwasseruntersuchung, wegen verdacht auf Down-Syndrom! Weil durch einen Formfehler vom Arzt mein Trippeltest sehr schlecht war!
Die Untersuchung selber war nicht schlimm, aber der Gedanke durch mein Baby zu verlieren war super schlimm!
Aber Gott sei dank ist Max Kerngesund!!!!
Problem ist nur durch den Bluttest kannste nur das eine ausschließen!
Für mich stand immer fest. sollte der Test Positiv sein, hätte ich die SS abgebrochen! Auch wenn sich das jetzt sehr schlimm an hört und mich einige dafür verurteilen!
Ich hab es nicht gemacht,obwohl ich wußte welche Folgen das haben kann.
Aber irgendwann war ich an einem Punkt an dem ich nicht mehr zurück konnte.
Wenn er krank gewesen wäre,wie hätte ich entscheiden können ihn abtreiben zu lassen??? Er war bereits mein Kind,auch wenn er noch nicht auf der Welt war.
Ich finde das ist ein sehr schwieriges Thema und voher zu wissen ob das Kind behindert ist oder nicht ändert nicht viel.Ich glaube es gibt viele Mütter die ein ernsthaftes Problem damit haben, dann einfach abzutreiben, zumal wir uns nicht das Recht rausnehmen dürfen zu beurteilen wann ein Leben lebenswert ist.
ich hab davon auch schon gehört. Allerdings nicht viel.
Soweit ich das mitbekommen habe geht dieser Test aber frühestens in der 12ten SSW. Das würde mich jetzt davon abhalten das gut zu finden.
Einerseits finde ich den Test ja gut, weil du so eben bescheid weisst und eine menge Zeit hast bis zur geburt um dich auf die Situation vorzubereiten.
Andererseits kann ich die bedenken dieses Mannes verstehen. Bestimmt werden dadurch mehr Kinder mit Down Syndrom abgetrieben die sonst geboren worden wären weil man es eben einfach nicht gewusst bzw. zu spät gewusst hätte.
Ich steh somit ziemlich zwischen den Stühlen und weiss nicht genau wie ich das finden soll.
soweit ich weiss...muss grad bisschen grübeln...aber glaube das war so
so ist die trisomie 21 zum Beispiel heutzutage nicht immer ein fall für eine lebenslange pflege.
trisomie 21 Kinder sind sehr gut förderbar, aber es bedarf eine menge Arbeit, zeit und Geduld und auch geld seitens der Eltern.
ein kind, welches heute mit trisomie 21 geboren wird, ist meist durchaus in der Lage, später eine Ausbildung zu machen und ein weitestgehend selbstbestimmtes leben in einer betreuten Wohngruppe zu führen oder sogar alleine zu wohnen.
leider haben die meisten bei dieser Diagnose immer noch Bilder von vor 30 Jahren vor Augen.
ich gehe regelmäßig mit meinen Jungs schwimmen und wir sehen regelmäßig eine Gruppe erwachsener, die die trisomie 21 haben.
sie sind sehr laut, ja, sie fordern von ihren Begleitpersonen die volle Aufmerksamkeit, ja, aber sie sind alle selbstständig, brauchen nur wenig Hilfe, zum Beispiel bei der Orientierung und der Koordination von Tätigkeiten wie abtrocknen, duschen und anziehen.
die Begleitpersonen habe ich aber nur selten eingreifen sehen, sie waren sozusagen immer nur als "Berater" mit vor ort.
aber ich schweife ab.
fakt ist, wird bei einer schwangeren festgestellt, das das kind eine körperliche und/oder geistige Behinderung hat,bzw diese zu erwarten ist, besteht für die Mutter bis kurz vor der Geburt die Möglichkeit, das kind mit einem sogenannten spätabort abzutreiben.
was ich nun von diesem Test halten soll, weiß ich nicht, wurde einer bekannten meiner Mutter doch damals- ist ca 25 Jahre her - diagnostiziert, das ihr Sohn einen Hydrozephalus haben würde und sie abtreiben sollte, sie entschied sich für das kind, trotz allem und bekam ein vollständig gesundes propperes baby, die Diagnose in der ss war eine Fehldiagnose gewesen.
ich stehe solchen Entwicklungen erstmal skeptisch gegenüber.
liebe grüße
noroelle
> ich finde es super.
> der test wird ja sowieso bei einem verdacht gemacht und so ist das risiko
> kleiner das dem ungeborenen etwas passiert. das ergebnis bedaeutet ja nicht
> gleich einen abbruch sondern gibt den eltern die sich für dieses kind
> entscheiden gleich die möglichkeit medizinische massnahmen zu ergreifen
> bzw. zu planen.
Ich sehe das genauso! Ich denke nicht das dies ein Aussortieren ist. Und es ist für die neue Seele wahrscheinlich allemal besser wenn eine Mutter diese Kind nicht bekommt. Die damit restlos überfordert wäre und es abschieben oder ablehnen würde.! Wir haben uns damals bewusst gegen gefährliche Amnio usw. entschieden,weil wir gesagt haben egal ob Unser Baby Gesund oder Krank zur Welt kommt wir werden es so oder so lieben und umsorgen, ich hatte Zuviel Fruchtwasser und deshalb stand der Verdacht Down Syndrom im Raum. Aber nicht jeder kann das und dies darf man auch nicht verurteilen.
Schlimm finde ich allerdings eine späten Abbruch, also wenn sollte da auch ein Zeitlimit gesetzt werden.
Allerdings sind so ethische Fragen generell sehr schwer zu beantworten. Ich denke es gibt kein klares Ja oder nein, man kann nur beten nie in diese Situation zu kommen wo man evtl. Entscheidungen über Leben oder Tod treffen soll.
Für mich persönlich ist das Thema Abtreibung auch sehr sehr schwer mit meiner religiösen Einstellung zu vereinbaren, aber ich versuche da trotzdem nicht zu schnell zu urteilen. Auch wenn ich kotzen könnt wie leichtfertig manche Frauen einfach so abtreiben weil das Kind gerade nicht in ihre Zeit oder Lebensplanung passt , aber das ist ein anderes Thema oder da s in den Niederlande teilweise noch bis zum 6 Monat ein Abbruch vorgenommen wird *ganzganzschlimm
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