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2 Kinder, Beruf & Haushalt, wie schafft ihr es??
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> @franny11
> Mit solchen Aussagen macht man es sich echt zu leicht! Hätten wir vor dem
> zweiten Kind also unser Haus verkaufen und in den Osten ziehen sollen, weil
> dort die Kinderbetreuung besser ist, oder wie?!
Ich verstehe nur leider nicht,was manche Mütter denn erwarten????
Nur am Vormittag arbeiten,aber dann das große Geld verdienen und noch Ansprüche stellen???
Das passt doch nicht zusammen??!!
Es ist doch eher eine Forderung an die großen Arbeitgeber, für adäquate, auf die betrieblichen Anforderungen abgestimmte Betreuungsplätze zu sorgen. Die gleiche Forderung stellt sich auch an die Politik, dass die Betreuung ÜBERALL so geregelt ist, dass Familien eben auch im Hinblick auf die Arbeitszeit flexibel sein können und am Ende des Monats dann auch mehr Geld da ist, als wenn man HartzIV beantragen würde!
Wohlgemerkt, bei uns sieht es nicht so eng aus. Ich kenne aber genug Familien, die echt verzweifelt sind, weil Betreuung, Arbeit und Finanzen vorne und hinten nicht zusammenpassen.
> Nee, Moment, vom großen Geld hat hier keine was gesagt. Aber wenn man nur
> einen Vormittags-Betreuungsplatz hat, dann MUSS man nunmal in der Regel
> vormittags arbeiten gehen! Und was nützt es einer Familie, wenn die Mutter
> arbeitet, aber dabei unterm Strich nicht mehr Geld übrig ist, als wenn sie
> zuhause bliebe?
War wäre denn daran schlimm????
Dann bleibt halt nicht viel übrig...na und??Ist bei millionen Familien in D nicht anders und wenn das alle so sehen würden,na dann gute Nacht...
Deswegen kann ich doch nicht zu Hause sitzen und mich beklagen,dass man keinen Arbeitsplatz findet.
> Es ist doch eher eine Forderung an die großen Arbeitgeber, für adäquate,
> auf die betrieblichen Anforderungen abgestimmte Betreuungsplätze zu sorgen.
> Die gleiche Forderung stellt sich auch an die Politik, dass die Betreuung
> ÜBERALL so geregelt ist, dass Familien eben auch im Hinblick auf die
> Arbeitszeit flexibel sein können und am Ende des Monats dann auch mehr Geld
> da ist, als wenn man HartzIV beantragen würde!
Da stimme ich dir natürlich zu,dass muss geregelt werden und möglichst schnell,aber die Politik ist ja nun dabei,die garantierten Betreuungsplätze auch für unter 3 Jährige zu sichern.Wie sie das umsetzen wollen,bleibt spannend....
> Also ich weiß nicht, bei dem Streß, den ich mir und meinen Kindern durch
> die Berufstätigkeit antun muß, finde ich es schon gerechtfertigt, wenn ich
> dafür mehr als ein paar Euro Taschengeld erhalte! Immerhin bekommen die
> Leute, die keine Kinder haben, unter dem Strich (keine Betreuungskosten,
> ggf. längere Arbeitszeit möglich) mehr Geld für die gleiche Leistung,
> obwohl sie von dem Geld weniger Personen unterhalten müssen - Fair ist
> etwas anderes!!!
Gut,ich habe eine andere Einstellung zum Thema Berufstätigkeit.
Sicher bin ich auch mal kaputt,aber als Streß empfinde ich es nicht,vielleicht sind wir auch einfach gut organisiert und mit mehreren Kindern ist es ja dann auch noch mal ein ganz anderes Thema...da kann ich noch nicht mitreden
Der Schichtdienst in meinem Beruf ermöglicht mir,für eine vollzeitarbeitende Mutter,doch recht viel Zeit,daher kann ich mich nicht beklagen.
Da stelle ich mir das Leben mit Kindern doch anders vor...
> Wenn ich
> Vollzeit arbeiten würde, dann würde ich meine Kinder gar nicht mehr sehen,
> außer am Wochenende, dass ich dann wohl mit Putzen, Einkaufen etc.
> verbringen müßte.
>
> Da stelle ich mir das Leben mit Kindern doch anders vor...
Wie wären denn deine Arbeitszeiten,wenn du Vollzeit arbeiten würdest,nur mal rein interessehalber gefragt
Und zu dem Putzen und Einkaufen...warum packen sich so viele Mütter das denn auch noch auf die Schultern??
Das wird bei uns geteilt,da gab es nie eine Diskussion.Der Mann ist ja wohl in der Lage sauber zu machen,die Waschmaschine zu bedienen,zu kochen usw...
Klar, bei Vollzeit wäre die Hausarbeit wieder geteilt - haben aber auch genug davon, 170 qm + Garten. Allerdings würde Vollzeitarbeit auch bedeuten, dass meine Kinder ihren Sport nicht weitermachen könnten, da sie alleine (ohne Auto) gar nicht hinkommen würden.
Aber wie schon geschrieben, steht bei uns eh nicht zur Debatte. Ich verdiene bei 20h/Woche nicht schlecht, möchte auch zz. nicht mehr arbeiten und es geht problemlos vormittags. Und wenn die Kinder alle groß genug sind, werden wir wohl einfach beide auf 30h/Woche gehen, um mehr Freizeit zu haben. Vorausgesetzt, wir müssen nicht zuviel für das Studium/die Ausbildung der Kinder bezahlen...
Ich arbeite seit drei Wochen wieder und habe das gleiche Problem wie JuYael, mein Arbeitgeber ist eine Stunde weit weg von hier. Ich arbeite also 5 Stunden, bin aber 7 Stunden weg. In der Zeit ist der Kleine in der Krippe und für 3 Tage die Woche kostet mich das 480 Euro, plus Windeln, Frühstück, Nachmittagssnack. Ich schaffe eine 20 Stunden Woche mit eben diesen drei Tagen plus 5 Stunden im Homeoffice. Würde ich auf 5 Tage die Woche, 7 Stunden Betreuung erhöhen, wäre der Krippenbeitrag bei 800 Euro... Das muss ja erstmal rumkommen, beim Job...
Ich habe eine Freundin, die alleinerziehend ist und deshalb nun wegzieht, weil sie hier den Krippenbeitrag nicht zahlen kann und aber wieder Vollzeit arbeiten gehen muss, da ja eben keiner da ist, der ihr das Leben finanziert.
Das finde ich schon bitter.
Ich persönlich wollte aber auf jeden Fall wieder arbeiten gehen, schon allein, um mich nicht selbst aus dem Arbeitsleben rauszukegeln und durchaus auch wegen meiner Rente - und ich hab im Leben schon zuviele Beziehungen in die Brüche gehen sehen als dass ich mich allein auf (m)einen Mann verließe, auch wenn unsere Beziehung das Beste ist, was mir bisher passiert ist.
So, Senfglas zu...
Ach ne, eins noch - Putzfrau kann ich nur jedem empfehlen. Wenn man sich die mit jemandem teilt, ist das auch mit Anmeldung zu bezahlen.
VG
Stern
ich habe 2 kinder, gehe aber bewusst noch nicht arbeiten und schon gar nicht in vollzeit. eine mama bei uns im dorf, deren kinder gehen bis 17/17.30 uhr in den kita!!!!
also für mich wäre das nix. kind kommt nach hause, abendbrot, noch quatschen und dann gute nacht????
nein danke, so habe ich mir das nicht vorgestellt!!!
natürlich darf man sich dann auch nicht über zu wenig geld beschweren, aber auch darüber sollte man sich vorher gedanken machen..
allerdings sollte man sich auch über abstriche klar werden, nur machen das einige nicht
Wenn man Euch so schreiben sieht, könnte man das Fazit ziehen
"Kinder sind nur was für wohlhabende Paare mit gesichertem Einkommen"
Genau diese Einstellung ist doch das grundlegende Problem in Deutschland, dass Kinder als "Luxusartikel" angesehen sind, die man sich eben leisten können muß. Ich finde das armselig!
(Bitte fühlt Euch nicht persönlich angegriffen, ich meine diese Aussage nicht speziell auf Euch bezogen!
> Ich weiß nicht, aber wißt Ihr eigentlich, wie viel bspw. eine Friseurin
> verdient? Selbst bei Vollzeittätigkeit ist da das Geld echt knapp, und
> bspw. 800€ für Kinderbetreuung verdient die gar nicht!
>
> Wenn man Euch so schreiben sieht, könnte man das Fazit ziehen
>
> "Kinder sind nur was für wohlhabende Paare mit gesichertem
> Einkommen"
>
> Genau diese Einstellung ist doch das grundlegende Problem in Deutschland,
> dass Kinder als "Luxusartikel" angesehen sind, die man sich eben
> leisten können muß. Ich finde das armselig!
>
> (Bitte fühlt Euch nicht persönlich angegriffen, ich meine diese Aussage
> nicht speziell auf Euch bezogen!
*unterschreib*
Klar sind Kinder Luxusartikel und man sollte es sich vorher überlegen wieviele
Mein Freund hat auch Gleitzeit, und holt den kleinen spätestens 15.30Uhr ab.
Klar ist es mist, wenn ich spätschicht habe, sehe ich den süßen gerade mal früh,beim fertig machen und wenn ich ihn bringe... aber was solls das ich ihn so kurz sehe,ist zum glück nur 4tage in der woche und das alle 2wochen, maximal :>
Meine mama hat damals 3schicht gerabeited,als ich 4wochen alt war...ich bin von da an in die wochen krippe gegangen und ernst haft, ich weis es heute nicht mehr
Ich gehe arbeiten,weil ich unabhängig sein möchte und weil man es mir von klein auf beigebracht hat. Und he maxi liebt die krippe, er will garnimmer heim,wenn man ihn abhohlt ^^
LG
Nach meinem 1. Kind hatte ich eine Arbeitszeit von 30 Wochenstunden (nach 18 Monaten Karenzurlaub) und musste zweimal bis 16.30 h arbeiten und sonst bis 13.00 h - nach einem Jahr wurde die Arbeitszeit von der Firmenleitung für die gesamte Belegschaft um eine Stunde nach hinten verschoben und es ging sich mit der Betreuung meiner Tochter hinten und vorne nicht mehr richtig aus!
Also hören wir alle auf dich, und kriegen gar keine Kinder mehr, oder???
> franny11 --nnwenn es jeder so mit "Vernunft" entscheiden würde,
> wie du uns das hier vorbetest, dass man sich VOR der Schwangerschaft
> überlegen soll, ob man einen Arbeitsplatz und einen Betreuungsplatz finden
> wird, dann wäre Österreich schon ausgestorben - und halb Deutschland
> wahrscheinlich auch! Wie soll ich denn zu Beginn meiner Schwangerschaft
> wissen, ob ich dann danach einen adäquaten Job finde? Oft geht man doch von
> Voraussetzungen aus, die in den ein bis zwei Jahren Elternurlaub dann
> plötzlich ganz anders sind. So gab es vor zwei Jahren bei uns z.B. noch
> eine Nachmittagsbetreuung in der Volksschule für Kindergarten- und
> Volksschulkinder - wurde von einem Jahr auf das andere aber gestrichen!!
> Nach meinem 1. Kind hatte ich eine Arbeitszeit von 30 Wochenstunden (nach
> 18 Monaten Karenzurlaub) und musste zweimal bis 16.30 h arbeiten und sonst
> bis 13.00 h - nach einem Jahr wurde die Arbeitszeit von der Firmenleitung
> für die gesamte Belegschaft um eine Stunde nach hinten verschoben und es
> ging sich mit der Betreuung meiner Tochter hinten und vorne nicht mehr
> richtig aus!
> Also hören wir alle auf dich, und kriegen gar keine Kinder mehr, oder???
Also ich persönlich finde,dass man sich bevor man ein Kind haben möchte,schon damit auseinandersetzten sollte,wie danach die finanzielle Situation aussieht.
Wie sind die Betreuungsmöglichkeiten,wie die Arbeitsmöglichkeiten usw.Das sollte doch eigentlich normal sein,oder???
Es ist in meinen Augen auch bei vielen einfach eine Einstellungssache.Natürlich bedeutet es manchmal,dass Kinder früher bzw länger in eine Fremdbetreuung müssen und das dies auch bezahlt werden muss (kann ich mich vorher informieren).Wer das dann partout nicht möchte,der muss dann halt die finanziellen Abstriche machen,aber darf sich doch auch nicht andauernd beschweren.
Wenn alle Familien in Deutschland,in denen beide Elternteile voll arbeiten MÜSSEN sich so anstellen würden,dann hätten wir ein wirkliches Problem.
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