Hast du Fragen? Wir sind für dich und deinen Liebling da!
Nach vielen gemeinsamen Jahren betreuen wir unser HiPP Forum nicht mehr aktiv. Neue Beiträge oder Antworten sind nicht mehr möglich. Die zahlreichen, wertvollen Beiträge der Mamas und Experten bleiben jedoch bestehen und sind weiterhin für dich zugänglich. Damit du auch künftig die bestmögliche Beratung bekommst, steht dir unser HiPP Elternservice über verschiedene Kanäle jederzeit gerne zur Seite.
bulimie
Hier findest du Erfahrungen anderer Mamas und Papas. Bei weiteren Fragen, wende dich gerne an unseren Elternservice. Zum Expertenforum wechseln.
man muss sich jetzt nicht schon wieder an etwas hochziehen.
hmmm essstörungen sind eine schwierige baustellen
ich meiner erfahrung nach werden auch ständige konfrontationen bei ihr nicht nützen, denn beschreibst ja, dass sie sich dadurch bestärkt fühlt
"hi mama, ich weiß, dass du dich seit jahrzenten nach jedem essen übergibst. ich liebe dich mama, aber ich ertrage dass nicht länger. hast du dich schon einmal so wirklich angeshen, versucht dich mit unseren augen zu shen? du bist nicht schön, mama! du bist nur noch haut und knochen und wenn ich dich umarme habe ich angst dich zu zerbrechen. ich habe dich wirklich sehr lieb mama, aber ich halte das nicht mehr aus. ich habe angst davor dich eine tages tot über der kloschüssel zu finden. du bist jetzt eine oma! und da hast du auch eine gewisse verantwortung, ich will nicht, dass sich meine tochter dieses kranke essverhalten von die abguckt! ich bitte dich mama: gehe in eine klinik, mach eine therapie. lass dir helfen! ich brauche dich, und mein kind braucht dich als oma. doch wenn du dir nicht helfen lässt mama, dann muss ich den kontakt zu dir abbrechen. dann werde ich nicht mehr mit dir reden, deine enkelin wird nicht mehr zu dir kommen. denn ich kann das einfach nicht mehr mitansehen, kann nicht mehr ertragen wie du immer weniger wirst und du keinen spaß am leben hast. um meinetwillen, um meiner familie willen muss ich den kontakt zu dir abbrechen, wenn du dir nicht helfen lässt...ich liebe dich mama, denk darüber nach. entweder die bulimie oder ich!"
na ja ist natürlich nur sinnvoll, wenn dein mann da mitmacht, bzw. deine schwiemu sich darauf einlässt...denn es gibt eben menschen, die sind so in ihrer sucht gefangen, dass sich quasi damit identifizieren und es teil ihrer persönlichkeit geworden ist...es klingt hart, aber manchen menschen ist einfach nicht zu helfen
deswegen mein rat: wenn sie sich nicht helfen lassen will, dass brecht wirklich den kontakt ab. denn kinder können sich so ein krankes essverhalten wirklich abgucken, und vor allem, weil deine schwiegermutter deine bitte, deine tochter nicht mit süßkram etc vollzustopfen. ignoriert
ich wünsche dir alles gutte und viel kraft
das gespräch was du da als beispiel geschrieben hast hätte beim einer schwester absolut das gegenteil bewirkt denke ich...das wäre viel zu viel druck gewesen...denke das kann man so auch nicht pauschalisieren,kommt ja doch immer bisschen auf den menschen drauf an wie er so tickt...meine ssis zb hat irgendwann nach zahlreichen langen gesprächen eine gesprächstherapie angefangen und ist dann erst so nach und nach drauf gekommen wieso sie das überhaupt macht und was der auslöser dafür war und dann hat sie eben eine selbsthilfegruppe besucht und macht es immer noch...ist ja leider iene krankheit die wie beim alkoholiker auch nie aufhört...ist ja dann nur wie trocken sein...
Aber ich glaub auch so ein Gespräch von meinem Mann würde nix bringen.
Ich hab bei ihr immer das gefühl sie " scheißt" auf alles und jeden.
Sie ist eine sehr merkwürdige Person und denke, dass sie auch psychisch krank ist. Würd schon sagen schitzofren. Mal will sie mich am liebsten abstechen und am nächsten Tag bringt sie mit Kuchen rüber und tut als wenn nichts war
und ich finde es super, das deine schwester es geschafft zu haben scheint
bei meinem vater haben wir alles mögliche versucht, er hatte mehrmals einen entzug, allerings alle erfolglos un dzum schluss hat er sich doch zu tode gesoffen...auch mit anorexie- und bulimiekranken habe ich so meine erfahrungen gemacht. das problem was ich da immer sehe ist folgendes: es gibt trockene alkoholiker, ehemalige drogenabhängige und ex-raucher. sie alle haben die möglichkeit, ihrem suchtmittel mehr oder weniger aus dem weg zu gehen. sicher es wird überall immer mal was getrunken oder geraucht, aber das braucht man nicht zum leben. nichtsdestotrotz müssen sich auch diese menschen jeden tag neu für ein leben OHNE wasauchimmer entscheiden. doch essgestörte menschen werden täglich mehrmals damit konfrontiert und neigen in stresssituation schneller dazu, in alte verhaltensweisen reinzurutschen. deswegen na ja, so richtig frei werden bulimie- und anorexie betroffene glaube ich nie wirklich sein, es ist irgendwie immer präsent
@sunshine11: so wie klingt, scheint deine schwiegermutter über die jahre auch eine borderlinestörung entwickelt zu haben, fakt scheint zu sein, dass sie euer leben mit ihrer krankheit ziemlich heftig (negativ) beeinflusst. bei angehörigen gibt es oft auch sog. ko-abhängigkeiten, vor allem wenn das probelm schon sehr viele jahre besteht. könnte das auf deinen mann zutreffen? ich mein er ist ja damit aufgewachsen? sprecht ihr m,anchmal darüber? ich stell mir das ziemlich hart vor, denn jede beziehung bedeutet ja eh auch arbeit, und dann auch noch eine derartige zusätzliche belastung...oje
ich bin übrigens auch "trocken" hihi sein meiner ss rauche ich nicht mehr
ich kenne einige die haben es nicht mal in der schwangerschaft geschafft aufzuhören oder haben danach schnell wieder angefangen
Bitte beachten: Dieses Forum bildet nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen ab. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keinesfalls eine Diagnose oder Beratung für den Einzelfall darstellen oder einen Arztbesuch ersetzen.