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Krippe-bin grad traurig :-(
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verstehst du nur was ich meine?
Du als mama stehst so dahinter, du sagst zwar, dass dein spatz auch mal motzig ist, aber du bist fest davon überzeugt, dass es gut so ist, weil es eben so ist und weil es ihm gut geht!
aber wenn mir als mama selbst schon das gewissen in den arsch beisßt, dann stimmt da eben wirklich was nicht
ach ich weiß nicht wie ich das noch anders sagen soll
Unser spatz geht jetzt sogar einmal die woche für 3 stunden zu MEINEN großeltern
würde das nicht gehn müsste auch ich mir die frage stellen:
Weniger geld, oder kita!
und ich bin ganz ehrlich, jetzt und heute kann ich die frage nicht beantworten, aber wie gesagt, würde ich merken, dass es ihm schlecht ginge, wärs mit sicherheit das geld, das dran glauben müsste
> also ich bin auch immer noch der gleichen meinung wie du lafey...wenns
> passt ist es prima aber hier scheint es leider wirklich nicht so gut zu
> funktionieren
Nicht mehr "leider" ???
meine Frage an Dich wäre, wie lief die Eingewöhnung? Wie viel Zeit wurde investiert? In welchen Intervallen wurde getrennt??
Wenn aus welchen Gründen auch immer ein Kind in den Kindergarten muss, dann ist das A und O die Eingewöhnung...in dieser Zeit wird ein Meilenstein beim Kind gelegt und ist der falsch gelegt kommt es zwangsläufig zu Schwierigkeiten...
Jedes Kind ist anders und individuell, es gibt Kinder die kommen scheinbar hervorragend zurecht und knacken dann nach 3-4 Wochen ein und haben dann eine sehr schwere Zeit (aber auch die vergeht) und es gibt die Kinder die sich von Anfang an schwer tun...die einfach noch Zeit brauchen an diese neue Situation herangeführt zu werden. Das geht auf gar keinen Fall im Hau-Ruck-Verfahren.... wie war es bei dir??
P.s. eine gute Kita zeichnet sich unter anderem dadurch aus dass sie JEDEM einzelnen Kind die Zeit für die Eingewöhnung geben die sie benötigen und das ALLERWICHTIGSTE: die Eltern müssen ihren Kindern diese Zeit auch geben...
Lions Eingewöhnung läuft jetzt in der 7ten Woche...langsam behutsam und pö a pö...ohne Druck....alles andere würde ich ihm auch nicht antun...
Und Lafey muss ich Recht geben, ein Kind was das Essen verweigert weil die Mutter weg ist, da läuft was schief, was es ist, muß jetzt herausgefunden werden, damit es deinem Spatz wieder besser geht und dir auch....dein eins ist bei uns allen gleich: Wenn es unseren Kindern gut geht und sie glücklich sind, sind wir es auch
Gruß nessa
"Ich bin auch (leider) lafeys meinung...."
geschrieben, aber is egal, war eh nur spaß
> Hi Muzel,
> meine Frage an Dich wäre, wie lief die Eingewöhnung? Wie viel Zeit wurde
> investiert? In welchen Intervallen wurde getrennt??
> Wenn aus welchen Gründen auch immer ein Kind in den Kindergarten muss, dann
> ist das A und O die Eingewöhnung...in dieser Zeit wird ein Meilenstein beim
> Kind gelegt und ist der falsch gelegt kommt es zwangsläufig zu
> Schwierigkeiten...
>
> Jedes Kind ist anders und individuell, es gibt Kinder die kommen scheinbar
> hervorragend zurecht und knacken dann nach 3-4 Wochen ein und haben dann
> eine sehr schwere Zeit (aber auch die vergeht) und es gibt die Kinder die
> sich von Anfang an schwer tun...die einfach noch Zeit brauchen an diese
> neue Situation herangeführt zu werden. Das geht auf gar keinen Fall im
> Hau-Ruck-Verfahren.... wie war es bei dir??
>
> P.s. eine gute Kita zeichnet sich unter anderem dadurch aus dass sie JEDEM
> einzelnen Kind die Zeit für die Eingewöhnung geben die sie benötigen und
> das ALLERWICHTIGSTE: die Eltern müssen ihren Kindern diese Zeit auch
> geben...
>
> Lions Eingewöhnung läuft jetzt in der 7ten Woche...langsam behutsam und pö
> a pö...ohne Druck....alles andere würde ich ihm auch nicht antun...
>
> Und Lafey muss ich Recht geben, ein Kind was das Essen verweigert weil die
> Mutter weg ist, da läuft was schief, was es ist, muß jetzt herausgefunden
> werden, damit es deinem Spatz wieder besser geht und dir auch....dein eins
> ist bei uns allen gleich: Wenn es unseren Kindern gut geht und sie
> glücklich sind, sind wir es auch
>
> Gruß nessa
schön geschrieben
wie war denn eure Eingewöhnung? Haben sich die Erzieher viel Zeit für deinen Kleinen genommen? Hatte er eine feste Erzieherin (oder Erzieher, will hier keinen ausgrenzen), die sich in der Zeit hauptsächlich um ihn gekümmert hat? Und wie lange hat die Eingewöhnung gedauert?
Für mich hört es sich ein bisschen so an, als wäre bei der Eingewöhnung etwas schief gelaufen. Meine beiden haben jeweils ein paar Tage vor ihrem ersten Geburtstag mit der Eingewöhnung angefangen und wir hatten und haben keine Probleme. Vielleicht wäre es ja möglich, nochmal eine entspannte Eingewöhnung zu machen?
Ich persönlich finde es super, dass wir die Möglichkeit haben, unsere Kinder in Krippen betreuen zu lassen.
Lafey, ich respektiere deine Meinung und finde es gut, dass du dich hier äußerst, obwohl es möglicherweise nicht so gut ankommt. Allerdings hast du geschrieben, dass du nicht verstehen kannst, dass man sein kleines Kind "weg gibt". Andererseits lässt du dein Kind auch fremd betreuen. Zwar in der Familie, aber ich finde, der Unterschied ist da gar nicht so groß. Klar, die Oma kennt es wahrscheinlich länger und besser, aber auch zu einer Erzieherin können die Kinder ein gutes Verhältnis aufbauen. Und leider hat nicht Jeder Familie in der Nähe (wir z.B. nicht) und eigentlich keine wirkliche Alternative zur Krippe. Als Vollzeitmutter würde ich nämlich wahnsinnig werden.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass es schon fast verteufelt wird, sein Kind so früh betreuen zu lassen. Andererseits denke ich mir, warum sollte ich denn qualifizierter sein ein Kind zu erziehen, als Jemand der eine (mindestens) 3-jährige Ausbildung absolviert und wahrscheinlich noch einige Jahre Erfahrung damit hat?
Also Muzel, ich hoffe es wird bald besser! Viele Grüße!
> aaah
ja ja ja ja, hihih klar
> Das würde ich auch nie in frage stellen
>
> verstehst du nur was ich meine?
>
> Du als mama stehst so dahinter, du sagst zwar, dass dein spatz auch mal
> motzig ist, aber du bist fest davon überzeugt, dass es gut so ist, weil es
> eben so ist und weil es ihm gut geht!
>
> aber wenn mir als mama selbst schon das gewissen in den arsch beisßt, dann
> stimmt da eben wirklich was nicht
>
> ach ich weiß nicht wie ich das noch anders sagen soll
Mal motzig ist gut
Aber ich weiß das er nur müde ist nach der Krippe...ich arbeite ja in derselben Krippe und kann halt auch sehen wie es läuft.Hab also ein Auge drauf....Da bin ich natürlich klar im Vorteil
Allerdings hab ich ihn auch in eine andere Gruppe wechseln lassen da mir die Art und weise meiner Kollegin im Umgang mit den Kindern nicht gefallen hat und er nicht mehr in diese Gruppe gehen wollte.
Er hat nur geweint und mir hat es das Herz zerrissen.
Deswegen kann ich schon gut nachvollziehen wie es Eltern geht... die nicht die Möglichkeit zur " Kontrolle" haben oder die Möglichkeit innerhalb eines Hauses zu wechseln.
Die Ungewißheit geht es meinem Kind dort wirklich gut...
Ich würde mein Kind auch nicht auf biegen und brechen wohin zwingen wollen das ist klar.Würde ich sehen das er UNGLÜCKLICH ist (und das kann halt nur die Mama selber einschätzen...und kein Forum oder Erzieher)
würde ich aufhören zu arbeiten wenn sich keine andere Möglichkeit findet
Da hast du recht, wenn man es so sieht wie ich es geschrieben habe, dann klingt das paradox!
klar geht der kleine zur oma, also geb ich ihn auch weg, aber das gefühl, dass ein kind zur mutter hat, also ich zu meiner mama, gibt man automatisch ans kind weiter..
aber nichts desto trotz..
vielleicht hätte ich den größten punkt, den ich eben in der kitabetreuung negativ oder blöd seh, dass es eben so ist, dass dort nicht jedes kind seine eigene erzieherin hat...
das heißt die kleinen müssen früh lernen, auch mal zurückzustecken..
klar kann man argumentieren, dass das das leben ist und und und, aber ich denke mir eben, dass muss noch nicht so früh sein!!
also weggeben ja, aber nicht wenns nicht passt!
und mein kleiner hat die unaufgeteilte aufmerksamkeit seiner oma. und ich denke, das kann man mit 3 erzieherinnen für 20 kinder nicht vergleichen
mir geht es eben darum, dass die bedürfnisse, der kleinen befriedigt werden müssen, immer und überall..
ob das nun die oma, die tante, die nachbarin, ja sogar die tagesmutter ist... das ist egal
man sollte nicht 10 sachen gleichzeitig machen
Ein Erzieher sollte dem Kind ein Partner, Vorbild, Begleiter, Freund und Anleiter sein. Es bei seinen Selbstbildungsprozessen zu begleiten, ihm eine Hand reichen wenn es eine brauch, ein Ohr zum hinhören wenn das Kind was zu sagen hat. Das Kind da abholen wo es steht, es so zu akzeptieren wie es ist, es nicht mit anderen Kinder zu vergleichen, es in seiner Einzigartigkeit und Einmaligkeit sehen!!! ---dann folgt der gegenseitige Respekt und die Erziehungspartnerschaft (das ist es nämlich und nichts anderes!!)
Und das braucht ZEIT....auf beiden Seiten
Der Beruf Erzieher eben nicht nur 3 Jahre Fachschulstudium und dann los...es ist eine Berufung, wer das lebt und mitbringt der kann ein guter Erzieher sein...aber die wenigsten bringen alle diese Eigenschaften miteinander vereint mit!!!
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